Eltern an Engert
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Angelo.gif (181016 Byte)   

warum Angelo sterben mußte

 

Hanspeter u. Daniela Amstutz
Obere Wiese 2
CH-6020 Emmenbrücke/ Luzern

Emmenbrücke, den 25.12.96

Marienhospital II
Kinderchir. Klinik
Sekretariat Prof. Dr. med. J. Engert
Widumerstr. 8
D-44627 Herne
Telefax: 0049/2323/499386

Sehr geehrter Herr Prof. Engert

Ihre Sekretärin schrieb uns am 17.12.96, daß entgegen der Abmachung immer noch kein Einweisungsschreiben für Angelo vorliege.

Ich möchte nochmals klarstellen, daß wir bei der Aufnahme mindestens dreimal gesagt haben, daß Herr Prof. Stemmann mit Ihnen persönlich die Einweisung telefonisch organisierte. Man sagte uns darauf, daß dies in Ordnung sei. Es wurde nichts anderes abgemacht. Zudem hat nur eine Person gegen eine Abmachung verstoßen, und das sind Sie Herr Prof. Engert! Sie wissen doch, diese Variation der Operation war nicht so abgemacht worden, oder?

Ich komme nochmals zur Sache: das ist jetzt das vierte mal, daß ich Angelo's Akten anfordere! Bei uns in der Schweiz ist es für keinen Arzt ein Problem, seinen Patienten geforderte Akten auszuhändigen. Wenn hier eine Operation gemacht wurde, sind spätestens drei Tage nachher die meisten Berichte geschrieben. Warum brauchen Sie bis jetzt drei Wochen?

Bitte faxen Sie auf die untenstehende Faxnummer bis spätestens 29.12.96 folgende Berichte:

- Operationsbericht
- Narkoseprotokoll
- Epikrise
- Histologiebericht
- Laborwerte

Die Faxnummer lautet: 0041/62/756 40 30. Die Röntgenbilder, die während der Operation gemacht worden sind, schicken Sie bitte per Post bis 10.1.97.

Mein Mann und ich hoffen sehr, daß Sie unserer Bitte bis zu diesen Daten folge leisten. Ansonsten müßten wir annehmen, daß Sie diesen Fall vernebeln wollen. Wir glauben jedoch, daß Sie Herr Prof. Engert soviel Rückgrat haben, und zu dem, was Sie gemacht haben, stehen! Somit ist es ja auch nicht nötig, die Akten so lange zurück zu halten.

Mit freundlichen Grüßen
Daniela Amstutz

 

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