Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Facharzt für Innere Medizin
Tübingen, Postfach 1711
Kiel, 5.2.82
An den Herrn
Dekan der Medizinischen Fakultät, Abtlg. Klinische Medizin der Universität
Tübingen,
Herrn Professor Dr. Voigt
Betr.: Meine Habilitationsschrift über das Thema:
Das "HAMER-SYNDROM (benannt nach
Dirk Geerd HAMER) und die EISERNE REGEL
DES KREBS
Sehr geehrter Herr Professor Voigt!
Beiliegender Brief, den ich an Herrn Professor Semm geschrieben habe,
bitte ich als Anlage zu meiner Habilitationsschrift hinzuzunehmen. Es ist mir darum zu
tun, den Habilitationsausschuß der
Medizinischen Fakultät Tübingen über die Ergebnisse
der Untersuchungen auf dem Laufenden zu halten, die an auswärtigen Universitätskliniken
stattfinden müssen, nachdem sie an der Universitätsklinik
Tübingen, die dafür
zuständig gewesen wäre, nicht stattfinden dürfen.
Ich habe bereits reklamiert, dass durch die Weigerung von Herrn Professor Hirsch,
an seiner Klinik wegen Interesselosigkeit die Voraussetzungen für eine Überprüfung
meiner Ergebnisse zu ermöglichen, das ganze Habilitationsverfahren meines Erachtens zu
einer Farce zu werden droht. Wie wollen denn die Herren Professoren Waller
und Schrage meine Arbeit beurteilen, die selbst nach den Worten von Prof.
Bock alle bisherige Medizin auf den Kopf zu stellen droht, wenn sich Herr
Prof. Hirsch wegen mangelnden Interesses daran weigert, eine Überprüfung an der dafür
zuständigen Klinik (Frauenklinik) zuzustimmen.
Ich glaube, jedes weitere Wort ist hier überflüssig.
Bitte, Herr Professor, verschaffen Sie mir kraft Ihres Amtes als Dekan, ein faires
Verfahren. So, wie es jetzt läuft - zugegeben ohne Ihr persönliches Verschulden oder
Dazutun - ist es kein faires Verfahren.
Eine ausführliche Literaturbesprechung wird in den nächsten Tagen nachgereicht.
Mit vorzüglicher kollegialer Hochachtung!
Ihr sehr ergebener
Dr. Ryke Geerd Hamer