Einige Gedanken zum Dirk-Hamer-Syndrom Durch die am 25.10.1983
um 21:00 Uhr ausgestrahlte Sendung 'Panorama' sehe ich mich gezwungen, mich einmal
zur Sache zu melden.
Vor einiger Zeit habe ich Herrn Dr. Hamer eine Patientin vorgestellt. Sie wollte sich
nicht auf die übliche Art und Weise behandeln lassen (Operation, Radiumeinlagen usw.).
Die Patientin ist 42 Jahr alt, also eine Frau in den besten Jahren, wie man zu sagen
pflegt. Die Diagnose lautete Kollum-Ca.
Da ich als Heilpraktiker in diesem Bereich kein Befugnis habe, blieb mir auch keine
Wahl, als die Patientin abzugeben.
In der Erwartung, wer sich wohl hinter der Person Dr. Hamer verbergen möge, wurde ich
angenehm überrascht. Ich fand einen humanistischen und ideellen Eigenschaften
durchdrungenen Menschen vor, der auch seine Patienten notfalls selbst vom Bahnhof abholt
oder zum Röntgenologen fährt. Im Prinzip ein Arzt, wie man ihn sich nur wünschten
könnte.
Jedoch hat dieser Mann einen Fehler, so sehen es wenigstens die meisten seiner
'Kollegen': er stellt die Dinge auf den Kopf, die schon seit vielen Jahren unumstößlich
feststehen. Er erschüttert praktisch die Säulen der 'Onkologie'. Er behauptet einfach,
wenn ein Mensch eine 'tödliche Kränkung' erfährt oder zutiefst verletzt wird, er sich
also aufgrund dieses Konfliktes Tag und Nacht damit auseinandersetzen muß, in seinem Kopf
etwas entsteht, was er den 'Hamerschen
Herd' nennt.
Er hat sie mir gezeigt, diese Hamerschen
Herde, wie sie kommen und auch wieder gehen.
Das tun sie ganz plötzlich, niemand hat sie je wachsen sehen, wie man das etwa von
Metastasen kennt. Das heißt, wenn dieser Konflikt gelöst ist, dann verschwindet dieser
Konflikt wieder. Wenn das so ist ..., doch da ist mehr. Eben genau dieser Herd bringt
Impulse oder wie man es sonst nennen mag, in einen Organbereich und das nach einem ganz
genau und immer wiederkehrenden System, und dieser Bereich entzieht sich der allgemeinen
Ordnung des Organismus und entartet. Wir nennen das Krebs.
Das heißt also, alle Theorien zum Krebs, ich darf ruhig so sprechen, denn es waren
ja bisher alles nur Theorien, sind von heute auf morgen ungültig. Wir haben uns
völlig falsch verhalten und wahrscheinlich sogar schuldig gemacht an all den Menschen,
die sterben mußten. Denn bisher galt es als unumstößlich: Gegen Krebs gibt es keine
sichere Methode, weder die von der sogenannten Schulmedizin und auch nicht so manch andere
Außenseitermethode.
Wenn es aber so einfach ist wie von Dr. Hamer beschrieben, dann ist es unsere
Pflicht, diese Methode aufzugreifen und auch damit umzugehen begreifen. Es wäre die
Möglichkeit, wirklich helfen zu können. Aber ich vergaß ja, sie ist ja doch nicht so
gut, wenn man 'Panorama' Glauben schenken darf. Von 40 behandelten Patienten sind
ja 30 gestorben. Doch die größte Frechheit dieses 'Moderators' bestand darin, daß er
einfach 1460 Patienten unterschlagen hat, genau die noch leben. Das wären drei Prozent
die verstorben sind. Bei einer solchen Recherche kann ich nur den Kopf schütteln und
sagen: Was ist aus uns geworden, daß wir die Wahrheit so einfach unter den Tisch fallen
lassen. Nehmen wir alles gläubig auf, was uns diese Herren servieren? Fast scheint es so.
Ich habe zum Beispiel vermißt, was die Todesursache der einzelnen Patienten war, ich
habe nur von einer gehört. Es handelte sich um Lungenherde. Wer sich mit dem System
Hamer
beschäftigt hat, weiß, daß durch Angst Lungenrundherde entstehen können. Vielleicht
sind sie ausgelöst worden durch wohlgemeinte Ratschläge oder Prophezeiungen, durch
Freunde, Bekannte, Ärzte und andere, die es nur 'gut' meinten und so den Patienten wieder
in seine Angst drängten, aus der er sich zuvor durch die Therapie befreien ließ. Es
folgten dann die sogenannten Metastasen, die möglicherweise gar keine sind. Ich weiß
genau, was ich da behaupte, denn ich habe viele Computertomogramme und Röntgenaufnahmen
betrachtet. Man kann den Verlauf genau verfolgen.
Der Fairneß halber müßte man nun einem solchen Mann die Möglichkeit geben, so etwas
zu beweisen. Die Deutsche Krebshilfe unter Frau Dr. Scheel hat in all den Jahren nichts
zustande gebracht, was als ernsthaft bahnbrechend bezeichnet werden könnte. Hier
wäre jetzt ein Betätigungsfeld für sie. Doch wird ein totales Umdenken erforderlich
sein; so wie es bisher war, kann es nicht bleiben. Wahrscheinlich werden die Onkologen
umschulen müssen, die Operationssäle werden nicht mehr ausgelastet sein, die
Pharmaindustrie bleibt auf ihren Giften (Zytostatika) sitzen. Manch eine Frau wird ihren
Brüsten nachweinen, die sie dann auf dem Altar der Wissenschaft geopfert hat. Was wird
aus den kastrierten Frauen, die die Praxen der Psychiater in Beschlag nehmen, weil sie den
Verlust ihrer Weiblichkeit nicht verwinden können? Man darf gar nicht darüber
nachdenken, was die Herren Professoren sagen werden, wenn sich herausstellt, daß ihre
Habilitationen zum Thema Krebs nichts als barer Unsinn waren. Es kann ja immer nur eine
Theorie stimmen, eben die, die auch wirklich hilft. Es ist wohl besser, es bleibt alles
so, wie es war, denn das Ausmaß der Folgen bei der Anerkennung der Hamerschen Therapie
ist nicht abzusehen.
Wir Heilpraktiker haben uns zur Aufgabe gestellt, den Menschen ohne Ansehen der Person
zu helfen, der eine mehr, der andere etwas weniger. Wenn aber etwas die Medizin
weitergebracht hat, dann waren es immer die Außenseiter und nicht die Dogmatiker. Ihnen
war der Blick für das Ganze schon immer versperrt. Wir haben auch keinen Eid geleistet,
der uns dazu verpflichtet, zu helfen ohne zu schaden. Ganz zu schweigen von denen, die
eine fremde Behandlungsmethode gar nicht erst zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie nicht das
Geringste davon verstehen. Oft kann nicht sein, weil es nicht sein darf. Darum wird
wohl ein Mann wie Dr. Hamer so fertiggemacht. E müßte zuviel geändert werden, es
würden zu viele Fragen gestellt, man wäre um zu viele Antworten verlegen.
Meine Meinung ist: geben wir dieser Methode eine Chance. Sie zeigt auf, daß es
eben doch nicht ausreicht, nur ein paar Pillen zu verabreichen, und alles stimmt wieder.
Jeder Patient ist so individuell wie nur irgend möglich zu behandeln. Jeder Mensch hat
sein ganz besonderes Schicksal. Und nicht zuletzt ist keiner wie der andere, auch wenn es
auf dem Sektionstisch so aussieht. Wer immer nur Steine sucht, wird immer nur Steine
finden. Nur der wird zum Erfolg kommen, der auch mit den Sorgen und Nöten des Patienten
umzugehen versteht und das sind leider nicht allzu viele. Oft reicht es schon aus, richtig
zuzuhören. Nicht sich selbst in den Vordergrund stellen, der Patient ist die Hauptperson,
das ist die erste Regel.
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