der Abgeordneten Petrovic und Freundinnen
an den Bundesminister für
Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz
betreffend Überprüfung der Thesen von Dr. Ryke Geerd Hamer
In der Anfragebeantwortung 2616/AB unserer Anfrage 2598/J betreffend Stand der
Krebs-Forschung in Österreich; Überprüfung der Thesen von Dr. Ryke Geerd
Hamer hielten
Sie fest, daß es sich bei den Thesen von Dr. Hamer um eine aus
medizinisch-wissenschaftlicher Sicht nicht gesicherte Theorie handelt.
Diese Theorien lassen Ihrer Meinung nach jenes Mindestmaß an Wissenschaftlichkeit
vermissen, welches notwendig ist, um das vorliegende Material einer weiteren Überprüfung
zuzuführen.
In der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen wurden kürzlich 24 Fälle mit meist
mehreren Erkrankungen (Krebs, Leukämie, Hirntumor,
Psychose, Multiple
Sklerose,
Tuberkulose, ...) daraufhin untersucht, ob sie nach den biologischen Gesetzmäßigkeiten
der "Neuen Medizin" des Dr. Ryke Geerd Hamer reproduzierbar sind.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind bemerkenswert:
Es wurde ausnahmslos bei allen 24 Fällen herausgefunden, daß die biologischen
Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin" 1-3 jeweils für jede Teilerkrankung exakt
erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen, der Psyche, dem Gehirn und den Organen,
und das für jede einzelne Phase synchron.
Originalzitat: "Die Wahrscheinlichkeit, daß nach der streng
wissenschaftlichen Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der
"Neuen Medizin" (1-3) richtig sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt
werden." [siehe]
Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende
Anfrage
- Sind Sie bereit, sich mit den Ergebnissen der Überprüfung der Thesen von Dr.
Hamer
auseinanderzusetzen? Wenn nein, warum nicht?
- Wie erklären Sie sich die Ergebnisse dieser Untersuchungen, wenn die
Thesen
wissenschaftlich unhaltbar sind?
- Die Hamer'schen Thesen gehen von klaren, diagnostizierbaren und eindeutigen
Zusammenhängen zwischen Vorgängen im Gehirn und organischen Krebserkrankungen aus. Wenn
diese Thesen völlig unhaltbar sind, warum wird keine Falsifikation anhand konkreter
Fälle vorgenommen? Sind Sie bereit, eine wissenschaftliche Arbeit zur Falsifikation bzw.
Verifikation der Hamer'schen Thesen im Sinne der Schaffung von Klarheit für Medizin,
interessierte Öffentlichkeit und nach Hoffnung suchenden PatientInnen zu ermöglichen?
Wenn nein, warum nicht?