29.3.1994
Herrn Prof.
Dr. K. F. Klippel
Urologie
Allgem. Krankenhaus Celle
29223 Celle
Betr.: System der NEUEN
MEDIZIN
Sehr geehrter Herr Professor,
ich bin betroffener Krebspatient im fortgeschrittenen Heilungsverfahren
und war von Herrn Dr. Hamer gebeten worden, an der zwischen Ihnen und Herrn Dr.
Hamer
vereinbarten Zusammenkunft am 25.3.1994 in Ihrem Krankenhausräumen gemeinsam mit meiner
Frau teilzunehmen. Die Dokumentation über die Krankheitsverläufe aller anwesenden
Patienten ist zur Vorlage bei der Universität Tübingen vorgesehen.
Bei unserer Ankunft im AK Celle mußten wir von Ihrer Sekretärin
erfahren, daß die Zusammenkunft von Ihrer Seite abgesagt worden war und Sie auch nicht
anwesend waren. Das die Absage betreffende Schriftstück der Universität an Sie und Ihr
Telefax an das Büro Dr. Hamers vom 22.3.1994 konnten wir einsehen. Ihr Telefaxschreiben
war allerdings bis zum 24.3.1994 bei Herrn Dr. Hamer nicht eingegangen.
Sinn dieses Schreibens ist es, unsere maßlose Empörung darüber
auszudrücken, daß von Ihrer Seite eine Woche vorher vereinbartes Zusammentreffen, das
zur offiziellen Anerkennung des Systems der NEUEN
MEDIZIN beitragen sollte und von
größter Wichtigkeit war und zu dem von weit her betroffene Patienten anreisten, so
kurzfristig durch Ihr Büropersonal abgesagt werden konnte.
Unserer Meinung nach wären die Erfahrungsberichte der Patienten doch
auch für Sie überaus faszinierend gewesen, zumal darunter mehrere Fälle zu Ihrem
Fachgebiet zählen.
Unserer Auffassung nach kommt das Verhalten der Universität Tübingen
ebenso wie Ihr Verhalten einem weiteren Boykott des Systems der NEUEN
MEDIZIN gleich. Des
Verdachtes, daß Bestechung und Bedrohung von mächtigeren Ebenen aus im Spiele sein
könnten, können wir uns nicht erwehren.
Soweit wir erfahren haben, sind sie Präsident eines bundesdeutschen
Onkologenverbandes. In dieser Position obliegt Ihnen unseres Erachtens eine große
Verantwortung, im Interesse aller Patienten mit dafür zu sorgen, daß Informationen über
Ursachen und Heilungsmöglichkeiten von Krankheiten und insbesondere von Krebserkrankungen
publik gemacht und anerkannt werden und so ein immenser Beitrag zur Kostendämpfung im
Gesundheitswesen geleistet werden kann.
In Anbetracht des am 25.3.1994 in Ihren Krankenhausräumen Erlebten
fragt man sich, wie lange das Drama um die Anerkennung des Systems der NEUEN
MEDIZIN und
um die Habilitation Dr. Hamers noch andauern mag. Die Aufarbeitung wird hoffentlich nicht
erst einem Schriftsteller des 21. Jahrhunderts zukommen!!
Daß das Rahmenverhältnis dieses Systems zum Allgemeinwissen werden
wird, steht für uns außer Frage, wird doch eine Denkweise in vernetzten Systemen für
alle Wissensgebiete als das Gebot der Stunde propagiert, und die NEUE
MEDIZIN legt in
anschaulichster Weise dar, daß lebende Organismen unter Einbeziehung aller ihrer Ebenen
nach einem solchen im Normal-, gestörten und Reparaturzustand vorprogrammiert
funktionieren.
Hochachtungsvoll
(Ein weiteres Exemplar dieses Schreibens wird an den Dekan der
Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen gesandt)