Dr. med. Ryke Geerd
Hamer
Sülzburgstr. 29, 50937 Köln
Köln, 6.11.94
An alle
Dekane der Med. Fakultäten im deutschsprachigen Raum und alle Ministerien f. Gesundheit
der einzelnen Bundesländer bzw. Kantone
Betr.: 13-jähriges Habilitationsverfahren an der
Universität Tübingen
Spektabilität
Sehr geehrte Frau Minister,
sehr geehrter Herr Minister!
Inzwischen ist es mir gelungen, mein Recht der Akteneinsicht
durchzusetzen und Einblick in die Akten des Habilitationsverfahrens zu bekommen. Ich will
Ihnen die drei Gutachten der Professoren Seeber,
Bamberg und Hoeffken in Abschrift zur
Kenntnis gegen in Ergänzung meines Schreibens v. 10.10.94.
Nach Befragung vieler mir bekannter Professoren und anderer Mediziner,
die sich mit der NEUEN MEDIZIN auseinandergesetzt haben zu diesem Gutachten, kam die
einhellige Antwort, daß es sich nach Form und Inhalt nicht um objektive Gutachten,
sondern um polemische Traktate handelt, mit dem eindeutigen Zweck einen wissenschaftlichen
Gegner abzuschmettern.
Alle drei sog. "Gutachter" haben übereinstimmend die
Habilitationsarbeit auf dem neuesten Stand, die eigens für die Universität Tübingen
angefertigt worden war, überhaupt nicht gelesen, geschweige denn die "Celler-Dokumentation" (mitgelieferte Fall
Dokumentation). Man bezieht sich einzig und allein auf die 13 Jahre alte Arbeit von 1981!
Der "begnadetste" dieser gutachtenden Chemo- und
Bestrahlungsonkologen Herr Prof. Seeber, Essen, hat ein Pamphlet von nur einer halben
Seite verfaßt, in dem er drei Punkte aufführt, in denen Hamer angeblich nicht mit der
Schulmedizin übereinstimme, ohne dieses überhaupt nur ansatzweise zu diskutieren.
Es handelt sich meiner Ansicht nach hier um einen Tiefstand der
Wissenschaft an einer deutschen Universität, der selbst von dem Ungebildetsten
nachvollzogen werden kann. (Die Gutachten sind nicht einmal in fehlerfreiem Deutsch
verfaßt.) Sollten diese "Gutachten" tatsächlich als Basis für eine Ablehnung
meiner Habilitation dienen, so muß man kein Prophet sein, um das Ausmaß der Schande für
die deutschen Universitäten und die Wissenschaft in Deutschland generell vorauszusehen.
Seit dreizehn Jahren geht es einzig und allein darum, die Gesetzmäßigkeiten der
NEUEN MEDIZIN nach den naturwissenschaftlichen Regeln durch Reproduzierung nachzuprüfen. Bis
heute durfte offiziell kein einziger Fall nach diesen Kriterien auf seine Richtigkeit hin
überprüft werden; (obwohl es eindeutig positive Gutachten z.B. von Prof. Stemmann und Dr. Stangl, Amtsarzt gibt).
Wie man jetzt im Nachhinein durch die "Gutachten" sieht, sind
solche Chemo- und Bestrahlungsonkologen nicht einmal ansatzweise in der Lage, eine solche
Überprüfung an nur einem einzigen Fall überhaupt korrekt nach den Regeln der
NEUEN MEDIZIN durchzuführen.
Seit acht Jahren barmt die Universität
Tübingen, die Dauer des
Habilitationsverfahrens (seit ihrer Verurteilung durch das VG Sigmaringen 1986) läge nur
daran, daß ihr keine Zusammenfassung der Habilitationsleistung auf dem neuesten Stand
vorläge. Sie straft sich selber Lügen, indem die Gutachter mit keinem Wort auch nur auf
irgendeinen Teil dieser Habilitations-Kurzfassung eingehen.
Zuletzt jammerte der Ex-Dekan Prof. Niethammer auf einem öffentlichen
Vortrag in Stuttgart vor den 20 Anwesenden, es fehle eine detaillierte Fallbeschreibung,
damit man nachvollziehen könne, wie ein Fall in der NEUEN
MEDIZIN bearbeitet werden
müsse.
Nachdem nun die ausführliche "Celler-Dokumentation" von 350
Seiten mitsamt einer Videodokumentation vorliegt, kümmert dies keinen der Gutachter mehr!
Schon die Berufung von zwei Chemo- und einem Bestrahlungsonkologen zu
Gutachtern ist an sich schon eine Unverschämtheit. Die NEUE
MEDIZIN ist allumfassend für
die gesamte Medizin. Was hat sie mit Chemo- und Bestrahlungsonkologen überhaupt zu tun,
außer marginal?
Dreizehn Jahr lang mußten unendlich viele Patienten sterben, stets
durften Behörden und Gerichte behaupten, die NEUE
MEDIZIN sei nicht geprüft, die
Universität Tübingen sei zuständig, nach dreizehn Jahren darf nun immer noch kein Fall
geprüft werden.
Überhaupt stellt sich die Frage, wieso Dr. Hamer
"beweispflichtig" gemacht werden soll, dagegen Universitäten,
Ministerien und
Gerichte nur die angebotenen Beweise einfach nicht entgegenzunehmen brauchen. Eigentlich
müßte man mir den Gegenbeweis erbringen, was meinen wiss. Gegnern natürlich unmöglich
ist.
Es ist auch nicht einzusehen, warum Gesundheitsministerien, die für
die Gesundheit der Bevölkerung zuständig sind, in diesem Falle für die Prüfung eines
medizinischen Sachverhaltes nicht weisungsberechtigt sind; genauso wie nicht einzusehen
ist, daß sowohl Gerichte, wie auch Ministerien für Wissenschaft und Forschung (in
Stuttgart) ausdrücklich zusehen, wie eine Erkenntnis nicht nur nach
naturwissenschaftlichen Regeln nicht geprüft wird, sondern sich für den
Verfahrensgang an sich dienstaufsichtsmäßig für unzuständig erklären und damit bei
der Erkenntnisunterdrückung mithelfen. Wer ist denn in unserem Land eigentlich für eine
echte Prüfung zuständig?
Das Habilitationsverfahren bleibt also seit 13 Jahren eine Farce, die
in Wirklichkeit die schlimmste Erkenntnisunterdrückung der Wissenschaftsgeschichte
darstellt.
In 13 Jahren sind sicherlich etwa 600 Millionen Menschen
unnötigerweise gestorben.
Die drei "Gutachten" zeigen die ganze Arroganz der Macht, die
durch nichts - weder Gerichte noch Behörden oder Presse - kontrolliert wird.
Die Ignoranz des
Sich-überhaupt-nicht-mit-der-Materie-Auseinandersetzens und der Neid auf den
wissenschaftlichen Gegner übertreffen noch alles bisherige und machen das
Habilitationsverfahren zu einem echten "Tübinger Syndrom" (= Neid, Arroganz und
Ignoranz).
Alle betroffenen Patienten, um die es hier gehen sollte, werden fragen:
"Ja, warum darf die NEUE MEDIZIN
denn um Gottes willen nicht überprüft werden, wenn
es doch so leicht möglich ist? Warum soll es für mich keine Chance geben, wenn doch in
der NEUEN MEDIZIN 95% der Patienten überleben, wenn sie rechtzeitig davon Kenntnis
bekommen?"
Allen Menschen, die davon erfahren, werden sagen, daß eine solche
Dimension der Menschenverachtung unvorstellbar sei.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Ryke Geerd Hamer