Pühringer an Winkler
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Korrespondenz 2000 Germanische Neue Medizin®

 

Landeshauptmann
Dr. Josef Pühringer

Klosterstraße 7
4010 Linz

2. März 2000

Herrn
Josef Winkler
Tannenberg 33
5221 Lochen

Sehr geehrter Herr Winkler!

Mit Schreiben vom 7. Jänner 2000 und vom 17. Jänner 2000 haben Sie sich an das Rundfunkamt in Linz und an die Sozialversicherungsanstalt der Bauern gewandt und mitgeteilt, daß Sie ab sofort in den Gebührenstreik bzw. in den Beitragsstreik treten. Von diesen beiden Schreiben übermittelten Sie mir Durchschläge und ich darf daher mitteilen, daß ich Ihre Eingabe gelesen und zur Kenntnis genommen habe.

In beiden Angelegenheiten kann ich mangels Zuständigkeit nicht behilflich sein und habe in beiden Fragen auch keine Möglichkeit der Einflußnahme, denn die Behandlungsmethoden des Dr. Geerd Hamer kann und möchte ich nicht kommentieren. Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand in der Medizin (lege artis) sind seine Methoden höchst umstritten und es ist keine Frage, die auf der Ebene der Sozialversicherungen bzw. der Medien zu entschuldigen ist. Dies ist allein auf wissenschaftlich medizinischer Ebene zu diskutieren.

Die Verweigerung der Überweisung von Rundfunk- und Fernsehgebühren ist Ihre Entscheidung und hat außer des Nicht-Konsumieren-Könnens der Programme des Österreichischen Rundfunks keine Konsequenz. Anders verhält es sich bei der Aussetzung der Überweisung der Sozialversicherungsbeiträge, weil dies durchaus mit der Konsequenz des Verlustes des Versicherungsschutzes verbunden sein kann. Auf diese Umstände möchte ich doch hinweisen.

Ich bitte um Verständnis, daß ich mich in die Frage der Anerkennung der Methode des Dr. Geerd Hamer nicht einmischen werde und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Ihr

Unterschrift

 

siehe auch:

Pilhar an Landeshauptmann Pühringer, 13.03.2000 - Wir beziehen uns auf Ihr Schreiben, soweit es um Ihre - unserer Meinung nach - irrigen Auffassung betreffend NEUE MEDIZIN kontra Schulmedizin geht.

 

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