Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd
Hamer
Camino Urique 69 / Apdo. 209
E-29120 Alhaurin el Grande
Fax: 0034 952 4916 97
Alhaurin el
Grande, den 27. Dezember 2003
Herrn
Prof. Dr. Erhard Bock
Spemannstr. 18
D-72076 Tübingen
Sehr geehrter Herr Prof. Bock,
zu Ihrem 100. Geburtstag am 30.12.2003 sende ich Ihnen meine besten
Geburtstagsgrüße. Allerdings bin ich vermutlich an diesem Jubeltag der
einzige, der in Moll singt.
Man wird vermutlich später viele Filme über uns drehen: über Sie,
meinen ehemaligen Lehrer, den Repräsentanten der gutartig/bösartigen
alten Schulmedizin und über mich, den Repräsentanten der
Germanischen Neuen Medizin®, der nicht nur diesen Wortschatz
"gutartig/bösartig" aus dem medizinischen Vokabular gestrichen,
sondern darüber hinaus auch die Medizin erstmals zu einer
Naturwissenschaft gemacht hat. Seither sind alle medizinischen Vorgänge
durchschaubar und verstehbar und machen uns keine Panik mehr.
Dieser Traum, den Sie mir (uns Studenten und Assistenten) damals
vermittelt haben: Erinnern Sie sich?
"Die Medizin müsste eine Naturwissenschaft sein, dann wäre das
bedrückende Experimentieren mit unseren armen Patienten zu Ende."
Warum diese Aufgabe gerade mir zugedacht war (ich war übrigens Ihr
"letzter Assistent"), das wissen die Götter. War ich vielleicht
am qualifiziertesten dazu?
Ich hatte ja mit 26 nicht nur meine Approbation sondern 3 Studien:
Theologie, Medizin und Physik und schon 3 Kinder.
Wir kannten uns ja aus Marburg, wo meine Frau und ich mit damals schon
zwei Kindern Ihr Kolleg besucht hatten.
Später in Tübingen, in der Klinik auf dem Schnarrenberg, wo zuerst
meine Frau als Medizinalassistentin, danach ich als Planassistent bei
Ihnen gearbeitet haben. Wir haben uns immer respektiert, während Sie die
übrigen Oberärzte und Assistenten (mit Verlaub) nach Belieben
niedergemacht haben. Es liefen damals quasi 2 "Chefärzte" durch
die Klinik: ein alter, der das Sagen hatte, und ein junger, der von dem
alten anerkannt wurde.
Als Sie gerade schon emeritiert waren, gelang mir die Entdeckung der
Germanischen Neuen Medizin®. Da ging ich zu Ihnen – ich weiß noch, wie
ich Sie in Ihrem Zimmer in der Klinik auf dem Schnarrenberg besucht habe,
im Oktober 1981 – und Sie bat, mir bei unserem gemeinsamen Traum – den
Patienten zu helfen – Ihre Autorität dafür einzusetzen und meine
Entdeckung zu überprüfen.
Doch Sie versagten sich mit dem Ausruf: "Entweder kann es nicht
stimmen oder Sie können (= dürfen) es nicht entdeckt haben."
Sie haben sich ja später noch mehrmals und immer wieder versagt und
das, obwohl Sie mich sehr gut kannten, meine Patenterfindungen kannten und
allen möglichen Leuten erzählten, welch guter und menschlich integrer
Arzt ich sei.
Ich habe über Ihre Worte viel und lange nachgedacht, auch mit meiner
Frau Dr. Sigrid H. zusammen, die Sie ja auch sehr geschätzt haben.
Sicher erinnern Sie sich noch, daß meine Frau Sie an das Bett unseres
todkranken Sohnes Dirk geholt hat, in Heidelberg? Deshalb passten Ihre
Worte so gar nicht zu Ihnen, wie ich Sie kannte. Medizin =
Naturwissenschaft, das war doch unser aller Traum gewesen, besonders der
Ihre!
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Sie hätten – wenn Sie Ihrem / unserem gemeinsamen Traum gefolgt
wären – als großer Arzt in die Geschichte eingehen können. Nun sind
Sie nur der alte "Bock" geblieben, dem das Schicksal zwar 100
Jahre geschenkt, der aber nie geholfen hat, unseren Traum zu
verwirklichen. Ich habe indessen unseren Traum der
Germanischen Neuen Medizin® alleine verwirklicht, zum Segen aller Patienten dieser Welt.
In diesem Sinne, mit den besten Grüße
Ihr "letzter Assistent"
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd
Hamer