Dr.
med. Mag. theol. Ryke
Geerd Hamer
Amici
di Dirk
Ediciones de la Nueva Medicina, S.L.
Camino Urique 69
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Fax: 0034 952 491697
Apdo. De Correos 209
29120 Alhaurin el Grande
Alhaurin el Grande, den 25. August 2004
Sehr geehrter Prof.
Stemmann,
Wir haben zwar lange nichts voneinander gehört, doch 1992 waren Sie
einmal sehr offen für die Neue Medizin – inzwischen
Germanische Neue Medizin®.
Machten wir doch die allen bekannte „Verifikation
von Gelsenkirchen“ miteinander. Sie lernten dabei die
Germanische Neue Medizin® kennen und
verstanden anhand von vielen Fällen, die wir auch in Folge noch miteinander
besprachen, dass auch die
Neurodermitis nichts mit Ernährung o.ä zu tun hat, wie Sie bis dahin
geglaubt haben.
Sie machten noch Scherze und sagten, wenn Sie Visite machen würden, dann
fühlten Sie jetzt immer „den
Hamer“ unsichtbar hinter sich
stehen. Und wenn Sie dann Antibiotica oder Diäten anordnen würden, dann
würde „der
Hamer“ sagen: lassen Sie doch denn
Unsinn, Sie wissen doch, dass das alles nicht stimmt. Dann drehten Sie zu
ihrem unsichtbaren Gesprächspartner den Kopf herum und sagten: Ich muss den
Assistenten doch irgendwas anordnen, die verstehen doch die Neue Medizin
nicht.
Damals, so glaubte ich, hätten Sie die
Germanische Neue Medizin® weitgehend verstanden. Man munkelte
allerdings, Stemmann
hätte Schwierigkeiten wegen der Neuen Medizin bzw. man hätte ihm
einen Kinder-Psychologen vor die Nase gesetzt.
1995 gab es dann einen Eklat, den ich erst jetzt im Nachhinein verstehe:
Sie luden mich ein, mit Ihnen einen schweren Patientenfall zu besprechen.
Ich kam ahnungslos an und glaubte, wir besprechen einen Fall, wie bisher
schon des Öfteren, zu zweit oder mit dem Patienten zusammen, zu dritt. Aber
Ihre Sekretärin sagte mir: Nein, heute findet es oben statt. Doch da
schöpfte ich noch keinen Verdacht.
Als sie mir aber oben den großen Konferenzsaal der Klinik öffnete und ich
dort 30 Klinikärzte antraf, die mich erwarteten, wusste ich mit einem
Schlag, was die Uhr geschlagen hatte: Hier wollte mich jemand vor allen
Kollegen hereinlegen und zum Narren machen, wahrscheinlich auf höheres
Geheiß.
Es saß dort eine Patientin mit schwerer
Neurodermitis, die ich
untersuchen sollte. Sie fragten mich, ob wir anfangen könnten. Ich bat, dass
ich vorher das Hirn-CT
der Patientin sehen könnte. Dafür hatten weder Sie noch irgendeiner Ihrer
Kollegen sich interessiert. Es hing in der äußersten Ecke des Saales an
einem Lichtkasten. Ich schaute es in Ruhe an und - wusste Bescheid. Dann
begrüßte ich die Patientin und stellte ihr in aller Ruhe eine gezielte
Frage. Sie schaute mich an, ich nickte. Danach sprudelte – wie Sie sich noch
erinnern werden – ein Horror-Lebenslauf aus ihr heraus. Sie und auch das
ganze Kollegium waren zutiefst geschockt.
Wir besprachen die Therapie, dann wurde ich verabschiedet. Aber die
Patientin erzählte mir an einem der nächsten Tage, was danach passiert war:
Sie baten Sie zu sich in Ihr Sprechzimmer.
Dort sagten Sie zu ihr: „ Frau X, das ist ja wirklich ungeheuerlich. 5 mal
haben wir jeweils eine lange Besprechung gehabt und Sie haben mir nichts
gesagt. Und da kommt der Dr.
Hamer und Sie erzählen ihm vor
allen Assistenten sofort die ganze Wahrheit Ihrer wirklichen Konflikte."
Frau X antwortete Ihnen: „Herr Professor, Sie haben mich dumme Sachen
gefragt, und ich merkte, dass Sie nichts wussten. Da habe ich Ihnen halt
jeweils die zugehörigen dummen Antworten gegeben. Aber als der Doktor
Hamer mich angeschaut hat und
nur eine Frage stellte, lag die Frage bereits direkt neben dem Ziel. Ich
wusste, dass seine nächste Frage ins Ziel treffen würde. Deshalb habe ich
gleich alles gesagt, denn ich spürte, dass da ein Meister am Werke war.“
Das war das letzte Mal, wo wir uns persönlich gesehen haben. Sie waren
danach völlig verändert, um nicht zu sagen falsch. Dabei verdanken Sie der
Germanischen Neuen Medizin® auch
persönlich viel, das wissen Sie.
Als ich 1997 im Gefängnis
war, haben Sie für Neurodermitis
alle meine Erkenntnisse abgekupfert und verkaufen Sie nunmehr als Ihre
eigenen Erkenntnisse im sog. Gelsenkirchener Behandlungsmodell der
Neurodermitis. Das verstößt
nicht nur gegen alle wissenschaftlichen Usancen sondern auch gegen alle
Formen der Redlichkeit. Sie haben natürlich auch die Diagnostik bei mir
abgekupfert, aber Sie haben darüber hinaus meine
Germanische Neue Medizin®, speziell
auch bezüglich Therapie (Schwachsinn: „Trennungstraining“) so deformiert und
mit so viel Unsinn verrührt, dass mich vor so viel Ignoranz graust.
Und der ganze Blödsinn wird nun von der Scientology
(?) unter „META-Medizin“ reklamiert. Dabei sollten Sie doch eigentlich
wissen, dass man die Schülermedizin mit ihren 5000 Hypothesen nicht mit der
Germanischen Neuen Medizin®
durcheinander mischen kann. Das funktioniert eben nicht! Aber auch bezüglich
Asthma bronchiale
(Revierangst ruft Asthma hervor) haben Sie auch alles bei mir abgekupfert.
Nur verstanden haben Sie offenbar nichts.
Mir kommt das so vor, als wenn jemand eine teure Maschine entwendet und
dann als Zauberlehrling davor steht und nicht weiß, wie er sie bedienen soll
aber dabei behauptet, er habe sie gebaut. Herr
Stemmann, Sie wissen
genau, was ich jetzt denke. Ich finde es einfach niedrig, wie Sie sich alle
meine Erkenntnisse angeeignet haben, sie jetzt als Ihre eigenen verkaufen,
und sich auch noch dafür loben lassen.
Den einen sperrt man ins Gefängnis für die
Germanische Neue Medizin®, der andere
kupfert sie ab, mischt sie, damit sie auch für Schulmedizyn akzeptabel ist
und kassiert dafür seinen „Judaslohn“ in Form von Anerkennung (siehe
Schreiben Frau Ministerin Fischer). Schämen Sie sich gar nicht?
Schade!
Doch glauben Sie mir: Eines Tages wird man mit Fingern auf Sie zeigen und
Sie einen „Wissenschaftlichen Räuber“ schimpfen! Dabei hätten Sie die
Möglichkeit gehabt – auf ganz ehrliche Weise – der King unter den
Professoren zu sein, wenn Sie ehrlich und aufrichtig geblieben wären.
In diesem Sinne.
Mit freundlichen Grüßen