FRANZ PETERSMANN
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Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
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Hilter,25.01.06
Leserbrief zum
Artikel „Neue Medizin “ in der Ausgabe vom 21.01.2006
Ewig Gestrige gehen auch im Computerzeitalter immer noch davon aus,
daß auf der Ebene des Lebendigen Softwarefehler in der Hardware
korrigiert werden könnten. In der modernen Gehirnforschung werden Dr.
Hamers Entdeckungen immer mehr
bestätigt. In „Das Gedächtnis des Körpers“ (Taschenbuchausgabe
Piper-Verlag 2004)schreibt der Internist, Psychiater, Facharzt für
psychotherapeutische Medizin und Professor für
Psychoneuroimmunologie, der nach
seinem Medizinstudium auch in der molekularbiologischen Forschung tätig
war, daß Anlagerungen durch Schaltergene gesteuert werden. „Diese
Anlagerungen können entstehen durch Stoffe aus der Umwelt, durch die
Nahrung oder aber am allermeisten durch das was wir erleben, denken
und fühlen.“ Schaltergene werden in der Wissenschaft auch als
Transkriptionsfaktoren bezeichnet. Sie regulieren die Expression von
anderen Genen.
Wenn nun ein Redakteur einer großen Tageszeitung die präzisen
Darlegungen von Herrn Pilhar nicht verstehen will, so wird das
Gründe haben. Das Traurige an diesen ewig Gestrigen ist nun mal, daß sie
die Meinungsmacher in den großen
Medien sind.
Und wenn in diesem Artikel von unbewiesenen Theorien die Rede ist, so
ist dies eine glatte Lüge. Es gibt
genügend Belege, wo diese
„fünf biologischen
Naturgesetze“ immer wieder bestätigt wurden. Seit 25 Jahren hat die
Universität Tübingen
die Chance, diese zu widerlegen. Es wären erst gar keine
Hamer-Stammtische
entstanden.
Mit freundlichem Gruß