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From: "Birgit Mainz"
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Subject: Angebotene Überprüfung der
Germanischen Neuen Medizin® in Spanien29.05.2006
Sehr geehrter Herr Prof. Dr.
Hartenstein,
ich fühle mich schon sehr ins Mittelalter versetzt, wenn ich Ihre
Argumentation betreffs der Germanischen
Neuen Medizin® lese.
Es kann nicht nur ein charakterliches Problem sein, daß Sie sich
einem Konflikt dieser Art nicht stellen wollen.
Spätestens seit Abel wissen wir als Ärzte, daß auf Ihrem
Fachgebiet etwas nicht stimmt. Kaum jemand unter den Wissenden würde bei
vollem Bewußtsein einer Chemotherapie für sich oder seinen Nahestehenden
zustimmen.
Der "Spiegel" bezeichnet diese Art Medizin als "Russisches
Roulett". Sie können nicht vorhersagen, bei wem diese "Therapie", die ja
zumindest palliativ sein soll und dagegen meist unsägliches Leid mit
sich bringt, Erfolg zeitigt. Die Hoffnung, daß das Leben gegenüber dem
Tod gewinnen möge, schlägt meist auf der Gegenseite ein.
Sie dürfen in Ihrer Position keine Chance auslassen, auch uns
gegenüber, daß Sie zu recht in dieser Position sind, unabhängig von
materiellen Vorteilen. Die täglich 1500 Toten, wenn man sie Ihnen jeden
Tag vor die Tür legen würde, sprechen eine deutliche Sprache. "Mit jedem
Gegner wag ichs, den ich kann sehen, der selbst voll Mut auch mir den
Mut entflammt" (Schiller: Wallenstein) sollte Ihr Sinnen sein.
Sollte sich nichts in Jahrhunderten geändert haben, als die
Inquisitatoren sich weigerten, durch Galileis Fernglas zu
schauen?
Oder stimmt der Volksmund: wes Brot ich eß, des Lied ich sing ?
Sie haben die Gelegenheit, einem "Gerücht" den Garaus zu machen, in
unserem Namen, im Namen der gequälten Toten. Schauen Sie in die Augen
Ihrer Kinder oder Enkel, in die Augen Ihrer Frau oder Eltern, wen Sie
auch lieben und treffen Sie die längst reife Entscheidung, Ruhm und Ehre
zu gewinnen. Fassen Sie Mut! Fahren Sie zu
Hamer.
Mit freundlichem kollegialen Gruß
Dr. Klaus Mainz