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WIENER, Februar 1991
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Univ.-Doz. Prim Dr. Gerhard Baumgartner, Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung, Krankenhaus Lainz Krebs ist eine genetische Störung in der Zellinformation [Anm: eben nicht!]. Dadurch kommt es zu unkontrolliertem Zellwachstum. Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu kriegen: operativ oder durch gezielte Chemo- und Strahlentherapie, die das weitere Wuchern der kranken Zellen verhindert. Dabei werden die gesunden Zellen kaum geschädigt, für den Körper kein Problem. So kann man beispielsweise Kinder mit akuter Leukämie zu 80 Prozent heilen. Das ist ein Faktum. Auch bei Erwachsenen. Den Patienten solche Therapien vorzuenthalten, grenzt an Mord. Der Patient stirbt sonst zwangsläufig. Ich bin natürlich auch überzeugt, daß der Mensch auch ein psychisches Wesen ist, eine individuelle Persönlichkeit, die Geborgenheit braucht. Man kann doch bei jedem, wenn man will, einen Konflikt entdecken. Der gewinnt aber in der Rückschau - gerade bei Krebserkrankungen - zwangsläufig eine andere Dimension. Die ärztliche Kunst besteht aus der Verbindung von gezielter Therapie und Psycho-Betreuung. Hamer sieht die Sache total einseitig, der ganz bestimmte Auslöserkonflikt ist durch nichts nachzuweisen [Anm: die Hamerschen Herde sind hierfür der Beweis. Sie sind jederzeit mit einfachen Gehirn-CTs fotografierbar]. In der modernen Medizin wird der Patient ohnehin individuell behandelt. Kein 80jähriger wird behandelt wie etwa ein 30jähriger. Die Leute, die nicht geheilt werden können, erfahren durch die moderne Strahlen- bzw. Chemobehandlung zumindest eine höhere Lebensqualität, da die Krebssymptome minimalisiert werden. Diese Behandlung nicht zu geben - wie Hamer das vorschlägt - kann verheerende Folgen haben. Man nehme nur die bösartigen Lymphknotenerkrankungen - die sind durch moderne Medizin zu einem hohen Prozentsatz heilbar. Nicht aber durch ausschließlich psychische Betreuung. Ohne Penicillin kann man ja auch keine Lungenentzündung heilen. Wir lehnen natürlich auch neue, wirksame Methoden nicht ab. Aber eine Polarisierung zwischen Schul- und Alternativmedizin ist nicht sinnvoll. Dr. Hamer schlägt in eine Kerbe unserer von Technik überlasteten Zeit, nützt eine Grundstimmung in unserer Gesellschaft - tiefes Mißtrauen gegen jede Art von Technik und Chemie. Aber man kann doch nicht erblich gestörte Krebszellen [Anm: 'erblich gestörte Krebszelle' ist eine der 5000 Hypothesen der Schulmedizin!] durch reine Konfliktlösung wieder heilen. Absolut wichtig daher eine rechtzeitige Behandlung. Dr. Hamer kann sich doch nicht einfach methodisch von medizinischen Erkenntnissen abkoppeln. Wenn Hamer behauptet, daß wir über das Thema, über ursächliche Zusammenhänge noch zuwenig wissen, hat er zwar recht. Aber gerade in dieser Phase sind falsche Kausalschlüsse sehr leicht möglich. Man kann doch nicht sagen, die Schifahrer sind an der Kälte schuld, die Psyche an Krebs. |
Hamer-Kritiker Prof. Kenner: "Hamers Thesen nehme ich nicht ernst."
HAMERS NEUE MEDIZIN Hamers Regeln besagen, daß Krebs aus einem psychischen Konfliktschock resultiert (unerwartete Todesnachricht, Unfall etc.). Im Gehirn entsteht daraufhin eine durch CT (Computer Tomographie) nachweisbare Veränderung - der Hamersche Herd. Die Folge: in einem ganz bestimmten Körperteil setzt Krebswachstum ein. Wo genau, bestimmt eindeutig der Herd im Gehirn, laut Hamer von der Schulmedizin in der Heilphase als Metastase oder Hirntumor verkannt. Seine diesbezüglichen wissenschaftlich-diagnostischen Tabellen bieten darüber detaillierte Übersicht. Der Heilungsprozeß wird - die Natur als perfektes System - durch die Konfliktlösung eingeleitet. Erkenntnisse, die mittlerweile von vielen Ärzten überprüft und verifiziert wurden. Hamer: "Chemotherapien beeinträchtigen und ruinieren in den meisten Fällen nur den Heilungsprozeß. Der durch unpräzise Prognosen (,Sie haben noch so und so lange zu leben!') verunsicherte und weiterhin geschockte Patient ergibt sich der vermeintlich tödlichen Krankheit." Im Gegensatz zu aufwendigen und unangenehmen Chemotherapien kostet die Hamer-Methode so gut wie nichts. |
Anmerkung:
Sehr verehrter Homepagebesucher:
Dieser Artikel bringt vieles auf den Punkt.
Daß die Zeitschrift 'WIENER' durch diese offenherzigen Zeilen Schwierigkeiten bekommen hat, ist zu vermuten, vor allem deshalb, da es bei diesem einen veröffentlichten Aufsatz blieb. Das Thema 'Krebs' hat in der Öffentlichkeit ja nicht an Interesse nachgelassen und für Außenseiter auf diesem Gebiet gab es schon immer eine große Empfänglichkeit ... Es weiß doch jeder Einzelne, daß sich die Schulmedizin - vor allem bei Krebs - am Holzweg befindet!
Die Hilflosigkeit der steirischen - der österreichischen bzw. der Schulmedizin allgemein und die ihrer Standesvertreter - offenbart sich auf naiv objektive Weise. Deutlich spürt man die unnachgiebigen Fronten ... Die wirklichen Intentionen der streitenden Parteien blicken zwischen den Zeilen durch und sprechen eindeutig für Dr. Hamer.
Als wir 4 Jahre später (1995) mit Olivia zu Dr. Hamer fuhren, warnten ihn seine Freunde und Mitarbeiter, unseren Fall ja nicht anzunehmen. Aus sicherer Quelle habe man erfahren, daß seine Gegner auf die Gelegenheit warten, ihn und seine NEUE MEDIZIN kaputt zu machen. Und das wolle man mit einem Kind erreichen, das eine gut sichtbare - und damit medial verarbeitbare - Krankheit habe und für das sich Dr. Hamer engagiere!
Der Fall 'Olivia' war schon lange auf oberster Ebene vorbereitet. Man wartete. Als es dann soweit war, bedurfte es nur noch einer kleinen Weile, bis wirklich alle großen Medien 'auf Kurs gebracht' waren. Artikel, wie der obige, sind seit 'Olivia' aus den Seiten der Massenblätter vollkommen verschwunden. Dutzende Fernsehsender, hunderte Radiostationen, Tausende Zeitungen schrien wie aus einem Munde: "Jagt ihn! Fangt ihn! Sperrt ihn ein, diesen selbsternannten Wunderheiler!" Kein Chefredakteur wollte mehr über Dr. Hamers Erfolge berichten. Bis heute hat sich daran nichts geändert! Nicht einmal über die Sensation der universitären Bestätigung der Uni Trnava wird auch nur ein Wort verloren! Jeder kleine Reporter, der das Ein mal Eins des Journalismus verstanden hat, müßte sich voll Gier, einen Knüller landen zu können, doch auf die Story werfen: 'Erst Wunderheiler, jetzt universitär bestätigt!' Ginge es wirklich nur um 'die Auflagenzahl', 'um die Einschaltquoten', wäre doch diese universitäre Bestätigung der Garant schlechthin! Jeder Zeitungsfritze könnte sich darauf berufen und seine Titelseite füllen!
Es geht aber nicht darum! Es ging auch nie wirklich um das Wohl von Olivia, das zu schützen die Medien und Behörden vorgaben!
Es geht um Sie, verehrter Leser! Sie sollen sich - freiwillig, und damit entlasten sich alle Verantwortlichen - weiterhin von der NEUEN MEDIZIN fernhalten. Sie sollen weiterhin zur Chemo laufen und dafür auch ohne zu hinterfragen, unterschreiben, womit wieder die Verantwortlichen ohne Schuld dastehen! Sie sollen weiterhin für all diesen gefährlichen medizinischen Unsinn finanziell aufkommen, nicken, wenn man Eltern ihre Kinder wegnimmt, damit später gesagt werden kann: Ihr habt es ja so gewollt!
Wollt Ihr das wirklich?
Helmut Pilhar, 29.5.99