
täglich Alles, 30.5.1994
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Mein
Kampf für die Neue Medizin geht weiter
Gericht entschied: Uni muß Krebstheorie prüfen
Mein Gott, wieviel Kraft muß dieser Mann haben ...
Dr. Geerd Ryke Hamer versucht nunmehr schon seit 13 langen Jahren, die Geschichte der
Medizin umzuschreiben. Ein Don Quijote der Moderne. Einer, der den Kampf gegen die Flügel
der Windmühlen aufgenommen hat. Einer, der im Gegensatz zum Edelmann von La Mancha diesen
Kampf gegen die übermächtig scheinenden Gegner gewinnen kann. Denn diesem Arzt aus
Köln, der auch in Burgau (Steiermark) vornehmlich Krebspatienten aus Österreich berät -
und an ihrer Genesung teilnimmt -, ist etwas ganz Besonderes gelungen. Die deutsche Justiz
verdonnerte Wissenschaftler der Universität Tübingen per Gerichtsbeschluß, sich endlich
mit den Forschungsergebnissen "Die Eiserne Regel des Krebses nach Dr.
Hamer"
auseinanderzusetzen. Dazu verfeinerte der von den meisten Schulmedizinern gehaßte Kollege
in diesen Tagen seine Ausführungen von 1981. Sie liegen der Uni Tübingen vor - und die
Lehranstalt muß sich bis Ende Mai 1994 äußern.
Von Bengt Pflughaupt
Die heimische Umweltschutzorganisation "Bruder Baum", die den deutschen Arzt
und Forscher seit Jahren unterstützt, begrüßt, daß in dieser Sache endlich etwas
weitergeht: "Die Erfolge des Doktor Hamer bei der Bekämpfung des Krebses
sind bekannt - und er hat auch schon vielen Menschen in unserem Land geholfen. Wir stehen
voll hinter ihm und seinen Ideen."
Aber: Weil dieser Arzt eben seit vielen Jahren gegen die
Schulmedizin kämpft, ist er zu vorsichtig, um wegen dieses Gerichtsbeschlusses in großen
Jubel auszubrechen. Dr. Hamer: "Die Frist für die Untersuchungen meiner Arbeit
verstreicht am 31. Mai. Bis jetzt - so weiß ich aus sicherer Quelle - haben die
zuständigen Forscher sich wenig um diesen Gerichtsbeschluß mit dem Aktenzeichen 8 K
838/94 gekümmert. Schon im Vorfeld ließ mich Professor Dr. Eberhard Zrenner
folgendes wissen: 'Bezüglich Ihres Anliegens zur Verifikation möchte ich
allerdings mitteilen, daß zu keinem Zeitpunkt diese von der Universität ausdrücklich
gewünscht oder begrüßt wurde ...' Mal sehen, wie sich die Betroffenen
dann wieder herausreden werden, wenn die Frist verstrichen ist. Und dann wollen wir
auch einmal sehen, ob die Justiz so gegen die Herren der Universität vorgeht, wie sie
gegen mich in manchen Fällen vorgegangen ist."
Diese Sätze bringt der Doktor, der Erfinder der Neuen Medizin, noch mit der nötigen
philosophischen Gelassenheit hervor. Doch dann platzt es aus ihm heraus: "Daß sich
diese Mediziner einen Dreck um meine bewiesenen Aussagen und die damit verbundenen
Heilmethoden scheren, läßt sich mit ihrem Berufseid eigentlich nicht in Einklang
bringen, denn ich weiß ganz genau, daß 95 Prozent der Krebstoten noch leben könnten,
wenn sie nach der Neuen Medizin behandelt worden wären. Wenn das endlich auch für
Schulmediziner einsichtig wäre, könnten wir gemeinsam endlich anfangen, Hunderttausende
dem sicheren Tod Geweihte zu retten. Ich würde sehr darum bitten, daß die Ärzte, die
sich jetzt schuldig machen, dies später den Hinterbliebenen versuchen zu erklären. Das
wäre Strafe genug."
Wer die Theorien von Dr. Hamer verstehen will, muß seine Lebensgeschichte kennen. Er
wächst in Leer (Friesland) auf. Dort sind die Menschen traditionsgemäß dickköpfig,
robust, Wind und Wetter ausgesetzt. Knorrige Eichen im Sturm, die jedem und allem trotzen.
Die keinen Kampf verloren geben - wie Don Quijote.
Das Leben des heute 58jährigen verläuft anfangs nach Plan. Theologie-, Medizin- und
Physikstudium in Erlangen. Dr. Hamer als Erfinder. 30 Patente, darunter das in
Chirurgenkreisen bekannte "Hamersche Messer". 1957 Hochzeit mit der Ärztin
Sigrid. Vier Kinder, eine glückliche Familie, die andere am Glück teilhaben lassen will.
Umzug nach Italien. Wunsch: Den Ärmsten der Armen kostenlos zu helfen. Leisten kann sich
der damals "wunschlos glückliche" Arzt diese Nächstenliebe - die Tantiemen
für seine Erfindungen werfen genug Geld ab.
Doch dann klopft der Tod bei der Familie Hamer an - und läßt den Mann bis heute nicht
mehr los. Während des Korsikaurlaubs trifft Sohn Dirk im August 1978 eine Kugel aus einem
Karabiner. Der Schütze: Prinz Viktor-Emanuel von Savoyen, der italienische Thronfolger.
Vier Monate nach diesem Schuß stirbt Dirk in der Heidelberger
Uni-Klinik. Die
Familienmitglieder leiden. Psychischer Dauerstreß. Nach dem Tod seines Sohnes erkrankt
Dr. Hamer an Hodenkrebs. "Mir war klar, daß das Schockerlebnis den Krebs ausgelöst
hat." Der Vater beginnt zu forschen: "Das war und bin ich schon meinem toten
Sohn schuldig."
Und der Mediziner entdeckte Gesetzmäßigkeiten im Krankheitsverlauf der Patienten
(lesen Sie bitte auch im Kasten, was Dr. Hamer erforscht hat): "Alle hatten einmal
einen Schock erlitten." Daß es da einen Zusammenhang zwischen Psyche, Gehirn und
Organ gibt. Diesen entdeckten "Konfliktschock", der das Leiden auslöst, nennt
der trauernde Vater noch heute - 16 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des geliebten Sohnes -
"Dirk-Hamer-Syndrom" (DHS).
Heute, nach den langen Jahren der Intensivforschung, sagt Dr. Hamer: "Es ist
dieses Syndrom, das den Krebs bei den Menschen auslöst. Ich kann jetzt sogar beweisen,
daß es dieses Syndrom ist, das eigentlich jedwede schwere Krankheit auslöst. An Hand von
mehr als 20.000 untersuchten Krankheitsbildern kann ich das beweisen. Wer das einmal
verstanden hat - ganz gleich, ob Arzt oder Patient -, der geht ganz anders an die Heilung
heran. Vor allem viel erfolgreicher."
Stolz, damals diese Gesetzmäßigkeit entdeckt zu haben, tat Dr.
Hamer 1981 seine
Erkenntnisse Freunden, Kollegen, aber auch der Deutschen Ärztekammer kund. Das hätte er
besser nicht getan: "Denn nun begann das Kesseltreiben gegen mich. Ich gelte seitdem
als Ketzer, der sich gegen die Schulmedizin auflehnt. Und die reagiert wie die Inquisition
damals im 16. Jahrhundert."
Und wie die Inquisition stellt ihn auch die Ärztekammer vor die Wahl: entweder
Abschwören - oder ...
Dr. Hamer wählte den Weg des Märtyrers und verleugnete seine NEUE
MEDIZIN keinesfalls. Also verkündete die Ärztekammer: "Herrn Dr.
Hamer ist unverzüglich
die Approbation zu entziehen." Dr. Geerd Ryke Hamer durfte offiziell keine Patienten
mehr behandeln.
Noch bevor das Wartezimmer von Dr. Hamer verwaiste, starb seine Ehefrau. Zerbrach
dieser Mann damals?
Nein, er stürzte sich in die Forschung. Er schrieb Bücher und gewann im
deutschsprachigen Raum nach und nach immer mehr Anhänger.
Hunderttausende können die Kernaussagen seiner Arbeit nachvollziehen: "Wenn die
Schulmediziner Chemotherapien verordnen, zum Skalpell oder zum
Morphium greifen, ist der
Patient verloren, denn in aller Regel befindet sich der Krebskranke auf dem Weg der
Besserung. Nur - das wissen die Schulmediziner nicht - oder sie wollen es gar nicht
wissen."
Und Dr. Hamer wirft noch heute seinen Kollegen vor: "Sie lügen und sie morden,
weil sie sich nicht einmal mit meiner Theorie beschäftigen. Das ist ungeheuerlich. So
etwas kann ich als Theologe wirklich nicht mehr mit ansehen."
Inzwischen kämpft der moderne Don Quijote nicht mehr allein gegen die Flügel der
Windmühlen, die da Schulmedizin und
Pharmaindustrie mit 100 Milliarden Schilling Umsatz
in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland heißen. Dr. Hamer hat wegen seines
Engagements im Zentrum für Neue Medizin (03383/2040) viele Freunde und Befürworter in
unserem Land gefunden. Gemeinsam mit den deutschen Nachbarn machen diese Anhänger Druck
auf die Politiker.
Mit Erfolg, wie der Gerichtsbeschluß zeigt.
Dr. Hamer: "Es ist doch aber die Frage, was dabei herauskommt. Ich jedenfalls kann
sagen, daß meine überarbeitete Arbeit, die ich vor einigen Tagen fertiggestellt habe,
perfekt ist. Wenn sich Ärzte in aller Welt an meine NEUE
MEDIZIN halten, können
Millionen Menschen gerettet werden. Solange das nicht geschieht, geht mein Kampf
weiter."
