Orizzonti, März 1996
Impressum
Von der Interpol gehetzt, verhaftet und verfolgt, weil
sie für eine freie Wahl der Behandlung eintreten
Die einer Familie, einem Arzt und einem krebskranken Mädchen von der
Sanitäts-Lobby auferlegte Gewalt und Unterdrückung
Die Leiden von Olivia P.
Olivia hatte Bauchweh, und die Eltern brachten sie zu einem Arzt. Eine
ganz gewöhnlich begonnene Geschichte, wie viele andere auch. Doch der Befund war
niederschmetternd: Es handelte sich um Krebs, um einen Wilms-Tumor der Nieren! Das Kind wurde
sofort ins St. Anna Spital in Wien verbracht, wo die offiziellen Behandlungsmethoden
vorgeschlagen wurden: Chemotherapie, chirurgischer Eingriff, Bestrahlungen. Man schrieb
den 18. Mai 1995.
Doch etwas schockiert die Eltern von
Olivia. Es ist nicht nur die
Diagnose. Im Spital, in der
Abteilung für krebskranke Kinder, sehen sie Dinge, die sie erschrecken: kleine Opfer
ohne Haare werden von schrecklichen Schmerzen gequält; sie sind halblahm von den
medikamentösen Behandlungen und den Bestrahlungen; sie können nicht einmal selbst einen
Schluck Wasser trinken; Kreaturen ohne Hoffnung in den Händen von Ärzten, die
möglicherweise nicht einmal wissen, was sie tun, die ein seelenloses Schema der
offiziellen Medizin befolgen.
Nein, Olivia nicht: Sie soll dies alles nicht durchmachen müssen! Es
ist reine Elternliebe, der Instinkt von Vater und Mutter, die sie sich auflehnen lässt
gegen eine solche Behandlung. Sie nehmen Olivia aus dem Spital und suchen andere Ärzte,
andere, menschlichere und weniger grausame Behandlungsmethoden.
Der elterlichen Gewalt enthoben
Prof. Gadner, Primarius am
St. Anna-Spital, informiert
Prof. Jürgenssen, der die Spitaleinweisung angeordnet hatte, über den
Vorfall. Dieser schaltet sofort das Jugendgericht ein. Zwei Wochen später ist den
Eltern
von Olivia die elterliche Gewalt abgesprochen worden! Das bedeutet soviel wie: Eure
Tochter ist nicht mehr eure Tochter; sie gehört nun dem Staat, und der Staat entscheidet,
was mit ihr geschehen soll, wie sie behandelt wird. In solchen Fällen gibt es nur eine
einzige Behandlungsmethode: die Staatsmedizin. Für Eltern ohne elterliche Gewalt ist es,
als hätten sie ihr Kind verloren: Sie können nichts mehr bestimmen, und wenn sie sie
woanders hinbringen, ist es, als hätten sie sie entführt, als würden sie eine
kriminelle Tat begehen.
Als Vormund für Olivia wurde der Staat bestimmt,
in der Person von Dr. Zimper: Der Staat hat ihr einen neuen
"Vater" beschert.
Inzwischen wandten sich die Eltern von
Olivia, das Ehepaar Pilhar, an
Alternativ-Mediziner, um ihrer Tochter eine angebrachte Behandlung zu sichern. Eine
Ärztin in Wien bringt sie mit einem deutschen Spezialisten der sanften Medizin zusammen,
einem berühmten Krebsspezialisten: Dr. Ryke Geerd Hamer aus Köln, der die kleine
Patientin in Behandlung nimmt. Dr. Hamer stellt sofort fest, daß der mutmaßliche
Wilms-Tumor lediglich eine Nierenzyste
ist, doch die Situation ist trotzdem sehr ernst: ein Tumor in einem Harnleiter der rechten
Niere und ein Karzinom an der Leber. Diese Diagnose von Dr. Hamer wird am 25. Mai 1995
gestellt. Die offizielle Medizin ist zweieinhalb Monate später gezwungen, diese Diagnose
zu bestätigen: am 4. August 1995.
Dr. Hamer hat eine neue Ärzteschule gegründet ("Medicina
Nuova"), die auf der Dreiheit "Psyche-Hirn-Organ" basiert, bei denen der
Ursprung des Krebses liegt. Aus dieser Sicht sind es nicht nur die bio-chemischen
Mechanismen, die den Krebs-Prozess bestimmen, sondern auch das Gehirn und die Psyche: die
inneren Konflikte des Patienten sind ausschlaggebend, und die Art und Weise, wie der
Patient diese Konflikte verarbeitet, bestimmt die Lokalisierung des Tumors im Organ.
Gewiss hat die Psyche immer eine grundlegende Wichtigkeit für unseren
Gesundheitszustand, und sie hat ein großes Gewicht auch für die Überwindung der
krebsartigen Zustände. Doch ist es ebenso augenscheinlich, daß den in den Medikamenten,
den Impfstoffen, Getränken und Nahrungsmitteln oder ganz einfach in der Luft, die wir
einatmen, enthaltenen karzinogenen Substanzen eine ebenso große Rolle im Entstehen der
Tumoren zukommt. Die Ursachen, die zum Ausbrechen einer Krankheit führen, sind immer
vielfach; in den meisten Fällen handelt es sich um die Resultate eines physischen,
psychischen oder vererbten Zustandes, die von gewissen Auslösern wie der Einnahme von
karzinogenen pharmakologischen Substanzen, einer schlechten Ernährungsweise usw.
begünstigt wird [Anm: es ist noch nie gelungen, einen krazinogenen Stoff in einer
Krebszelle nachzuweisen. Man kann - bis auf das Bindegewebe - keinen Krebs 'züchten', der
vom Gehirn getrennt ist. Es steht aber außer Zweifel, daß gesunde, junge und finanziell
potente Menschen ihre Probleme rascher lösen können, als - z.B. durch Gifte -
geschwächte, alte und arme].
Doch nicht Dr. Hamer ist der Kern der Frage, da die Geschehnisse auch
eingetroffen wären, wenn sich die Eltern von Olivia an irgend einen andern Arzt der
sanften Medizin gewandt hätten. In den Augen des Staates war die Schuld des Ehepaares
Pilhar jene, daß sie auf die offizielle Medizin verzichtet hatten. Jeder andere von ihnen
gewählte Arzt, auch ein Doktor der Medizinwissenschaften wie dies Dr. Hamer ist, der
nicht die Chemotherapie, chirurgische Eingriffe oder Bestrahlungen verschrieb, hätte sich
in derselben Situation befunden.
Das Problem kann also wie folgt ausgedrückt werden: Gibt es in unseren
demokratischen und zivilisierten Ländern eine Freiheit in der Wahl der
Behandlungsmethode? Es gibt sie
nicht. Wie es sie in Österreich nicht gibt, existiert sie auch nicht in
der Schweiz (siehe z.B. das neue Krankenversicherungsgesetz KVG) und sie existiert auch
nicht in andern Ländern. Selbst die demokratischsten Staaten führen den
Gesundheitssektor mit totalitären
Methoden, weil die Regierungen von den großen
Pharma-Industrien manipuliert werden, welche die Wahlen der politischen Parteien und
vieler Politiker bestimmen.
Nach dem Entzug der elterlichen Gewalt beginnt für die Familie Pilhar
ein Leben des Terrors: Die Eltern befürchten, daß ihnen Olivia weggenommen wird, um sie
in einem staatlichen Spital behandeln zu lassen.
Die Flucht und die Hetze seitens der Interpol
Als die Eheleute Pilhar merken, daß sich ihre Befürchtungen
bewahrheiten, nehmen sie ihre kleine Olivia und flüchten aus Österreich. Erst nach
Deutschland, dann in die Schweiz. Doch in der Schweiz werden sie von der Interpol gehetzt,
als wären sie Kriminelle! Auf Anraten von Dr. Hamer fliegt die Familie nach Spanien. Dr.
Hamer folgt ihnen gleich nach Malaga, um die Therapie mit Olivia weiterführen zu können,
in der Hoffnung, daß über diese traurige Geschichte Gras wachsen möge.
Doch das Unvorhergesehene geschieht: Der geheime Unterschlupf in Malaga
wird von Reportern ausfindig gemacht. Das ist das Ende: Die Interpol verhaftet in Malaga sowohl die
Familie Pilhar, als auch Dr. Hamer. Die Auslieferung der Familie nach Österreich wird
verlangt; doch das spanische Gericht verweigert dies. Olivia kommt unter die
"Obhut" des österreichischen Konsulates von Malaga. Der Konsul, Walter
Esten,
befiehlt den Eltern, Olivia in ein Spital zu bringen.
In der Zwischenzeit nimmt die Arztin Marina Marcovich
des ambulanten Flugdienstes in Wien Kontakt mit der Familie Pilhar auf, da ja die
österreichischen Behörden die Rückkehr von Olivia verlangen. Dr. Hamer telefoniert (man
schreibt den 23. Juli 1995) von Malaga nach Wien, um den österreichischen Staat zu
bitten, der Familie Pilhar das Recht, ihr Kind nach eigener Wahl behandeln zu lassen,
zuzugestehen und um sich zu versichern, daß nichts unternommen würde gegen ihren Willen.
Dr. Hamer verlangt vor allem, daß das Mädchen nach seiner Rückkehr in die Heimat nicht
"eingekerkert" würde in einem Spital. Sowohl Dr. Marcovich
als auch der
österreichische Konsul, Hr. Esten, zusammen mit dem Vormund Hr. Zimper,
geben ihr schriftliches Versprechen
im Namen des Staates Österreich ab.
Im Vertrauen auf diese schriftliche Erklärung beschliessen die Eltern,
mit Olivia nach Hause zurückzukehren; noch in derselben Nacht bringt sie die Luftambulanz
nach Österreich.
Doch der Staat hält nicht Wort!! Kaum in die Heimat zurück gekehrt,
wird Olivia gewaltsam in die Tullner Klinik verbracht. Die Polizei hält vor den Türen
der Klinik Wache, um jedem unerwünschten Eingriff zuvor zukommen.
Helmut Pilhar, der Vater, erklärt sich bereit, ins Gefängnis
einzutreten, um die freie Wahl der Behandlungsart zu erwirken und beginnt am 27. Juli
einen Hungerstreik. Die Mutter ist erschöpft; in der Tullner Klinik wird sie andauerndem
Druck ausgesetzt, der bezweckt, sie zu überzeugen, daß "allein die Chemotherapie" den Krebs besiegen könne. Inzwischen wurde Dr.
Hamer öffentlich als
Trottel bezeichnet, als Irrsinniger und Scharlatan, während die Eltern von Olivia als
Psychopathen dargestellt werden, und man droht ihnen mit dem Entzug der elterlichen Gewalt
in bezug auf ihre beiden andern Kinder. (Die aber gesund sind und keinerlei Behandlung
bedürfen!)
Qualen im Spital
Ein paar Tage nach der Einweisung in die Tullner Klinik, wird Olivia
gewaltsam ins Spital von Wien verbracht. Tatsächlich war es den Ärzten in der Tullner
Klinik nicht gelungen, die Chemotherapie
aufzuzwingen.
In Wien wird Olivia sofort in einen schlafähnlichen Zustand gebracht,
und man unterzieht sie der Chemotherapie
und Bestrahlungen. Bald nach Beginn der
Behandlung muss sie künstlich beatmet werden.
Auf ihrer Brust sind drei Elektroden mit einem Monitor verbunden, der
alle ihre Herzschläge und den Sauerstofffluss registriert. Sie hat eine Sonde in der Nase
stecken, die bis in die Lungen reicht; eine weitere Sonde, die bis in den Magen geht,
dient der Ernährung. Katheter stecken in ihren Venen, damit man Medikamente in ihr Blut
pumpen kann. Wegen des Stresses und des massiven Angriffs mit Medikamenten bricht die
Immunabwehr von Olivia zusammen: Sie erkrankt einer Lungenentzündung und wird mit
Antibiotika behandelt. Die Folge ist ein weiterer Zusammenbruch der Immunabwehr.
Die ihr
verabreichte Chemotherapie basiert auf Adriblastin und Vincristin. Im Spital scheint
niemand zu wissen, daß die sogenannten Antitumormittel die Tumoren nicht heilen, sondern
lediglich paralytischen Ileus (Darmblock), Knochenmarkaplasie, optische Atrophie wegen
Degenerierung der Nervenfasern des Sehnervs, Kieferschmerzen usw. hervor rufen.
Bevor sie mit Gewalt ins Spital verbracht wurde, konnte Olivia
selbständig essen; sie konnte gehen und spielen. Trotz der Krankheit führte sie noch ein
normales Leben. Nach zwei Tagen Spitalleben war Olivia zum "Zombie" reduziert,
und zu ihren Leiden hatte sich noch eine schwere Lungeninfektion gesellt.
Helmut Pilhar von den Journalisten belagert
(Foto "Der
Spiegel")
Olivia in Spanien (Oktober 1995) mit ihrem
Vater und Dr. Hamer (Foto "Der Spiegel")
Das Wiener Spital ist Tag und Nacht von bewaffneten Polizisten bewacht.
Der Vater kann es nicht betreten, und die Mutter darf lediglich eine Stunde pro Tag bei
ihrem Töchterchen weilen, das, nach wenigen Tagen seit der Einweisung, in einen
komatösen Zustand verfällt.
Am 6. August 1995 gelingt es dem Vater, ins Spital einzudringen und die Tochter neben der Mutter zu fotografieren;
doch die Krankenschwester versucht, ihn daran zu hindern, und drei Angestellte werfen ihn
hinaus. Seither ist ihm das Betreten des Spitals endgültig verboten. Helmut Pilhar
veröffentlicht, entgegen dem Willen des Spitals, die Fotografie, auf der außer Olivia
noch andere Kinder zu sehen sind, die unter der Chemotherapie
leiden, mit Erbrechen und
Schwindelanfällen. Inzwischen darf auch die Mutter nicht mehr als eine Viertelstunde im
Tag bei Olivia weilen.
Nebst der Chemotherapie
muss Olivia auch Bestrahlungen über sich
ergehen lassen, mit dem Risiko, weitere Tumoren zu entwickeln und die bereits
existierenden noch anzuregen. Tatsächlich können wegen bösartiger Tumoren bestrahlte
Patienten folgende Leiden entwickeln: Blasenkrebs, Gebärmutterkrebs, Mastdarmkrebs,
Leukämie, Lymphom, Knochensarkome usw. Es kann praktisch behauptet werden, daß
mindestens 95% der Krebskranken an den Folgen der Chemotherapie
und der Bestrahlungen
sterben, und nicht an den Folgen des Krebses. Doch auch hier muss weiter ausgeholt werden:
Es geht nicht darum, die von der offiziellen Medizin angerichteten Schäden aufzuzählen, es geht um die Feststellung, wie die
oligarchische und totalitäre Macht eine sanitarische Diktatur durch Zwangsmassnahmen
ausübt.
Eine entartete Gesellschaft
Inzwischen ist in Österreich ein Haftbefehl gegen
Dr. Hamer ausgestellt worden, und zwar wegen "einer Unmündigen auferlegten
Qualen"! (Wissen diese Leute über die Tragweite ihrer Worte?) Die österreichische
Filiale Burgau des Ärztezentrums von Dr.
Hamer ist am 4. August 1995 durchsucht und die
in den Computern enthaltenen Daten sind beschlagnahmt worden. Zu jenem Zeitpunkt haben die
Behörden versucht, einen Haftbefehl gegen Dr. Hamer "zusammenzuzimmern", und
zwar wegen vorsätzlicher Tötung!
Jedermann bleibt sprachlos angesichts dieses von den Behörden
inszenierten Hexensabbats; diese sollten die Bürger schützen und die elementarsten
Regeln der Demokratie respektieren. Doch der Fall der Familie Pilhar und des Dr.
Hamer ist
nur eines der unzähligen Beispiele für die Vorgänge, die sich in verschiedenen Ländern
auf dem Gebiet der Gesundheit abspielen. In Italien und in Frankreich sind zum Beispiel
Fälle bekannt von Eltern, die der elterlichen Gewalt verlustig gingen, weil sie ihre
Kinder nicht impfen lassen wollten. Die Kinder wurden mit Gewalt abgeholt und auf Befehl
des Jugendgerichts geimpft. Doch man weiß, daß Richter Experten der Gesetze sind
und nicht der Medizin: Warum also fügen sie sich der medizinischen Macht, ohne sich
vorher zu erkundigen und auch die Ansicht der Gegenseite zu erfahren? Hinter
dieser Unterdrückung des Rechts auf freie Wahl der Behandlungsart stehen die enormen
finanziellen Interessen der Pharma-Firmen die befürchten, ihrer Verdienste verlustig zu
gehen, falls die natürlichen Heilmethoden von einem immer zahlreicheren Publikum
vorgezogen würden. Doch eine Gesellschaft, welche die kommerziellen Gewinne weniger dem
Recht auf Gesundheit aller vorzieht, ist eine ethisch schwache Gesellschaft und auf dem Wege der Degenerierung.
Dies aber ist das Gesicht der Medizin, die auf Tierversuchen basiert, deren
Mentalität, deren Mittel und deren Methoden gegenüber den Patienten uns eindeutig aus
der Geschichte um Olivia vor Augen geführt wurden. Eine Geschichte, die, trotz ihrer
Schrecken, eine gute Seite hat: und zwar erläutert sie uns ohne jeglichen Zweifel, wer
die Befürworter der auf Tierversuchen basierenden Medizin sind und wie sie vorgehen.
Denn, abgesehen von den jeweiligen Ansichten und abgesehen von den jeweiligen Verdiensten
oder Verheerungen von Behandlungsarten, offiziell oder alternativ, sollte das Recht auf die freie Wahl der
Behandlung garantiert sein, wie es das Recht auf die Religionsfreiheit,
der Sprache, der Arbeit usw. ist. Wenn heutzutage noch Vorkommnisse wie diejenigen der
Familie Pilhar geschehen können, müssen wir den Mut haben, zuzugeben, daß wir in einem
Glaspalast leben. Zu irgend einem Zeitpunkt könnte irgendein Wahnsinniger, Vivisektor
oder nicht, den Palast zerstören und unsere geliebte Welt ins Chaos stürzen.
M. Schär-Manzoli
Eltern, werdende Eltern und Großeltern! Helft mit diesen Wahnsinn zu stoppen!