Neue Argumente, Folge 75, März 1998
Impressum
Die Neue Medizin
Inhalt:
Die Neue Medizin
Biologische Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin
Zweiphasigkeit aller Erkrankungen
Das ontogenetische System der Tumoren und Mikroben
Sonderprogramm der Natur
Buchbesprechung
Die Neue Medizin
Eine naturwissenschaftliche Entdeckung
Bereits 1981 gelang dem deutschen Internisten Dr. Ryke Geerd Hamer eine weitreichende
medizinische Entdeckung, die er in seinem ersten Buch darüber unter dem Titel "Krebs - Krankheit der Seele" (Untertitel:
Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres Organismus) näher beschrieb.
In inzwischen über 17 Jahren Forschungsarbeit daran, hat er seine ursprüngliche
Entdeckung nach mehreren Ebenen hin erweitert und an insgesamt rund 20.000 Fällen
überprüft.
Ein Lehrbuch, eine Habilitationsschrift sowie eine umfangreiche
Dokumentation von acht
speziellen Krankengeschichten für den, der an der praktischen Arbeitsweise der
NEUEN
MEDIZIN interessiert ist, sind bisher erschienen. Hamers Forschungen ergaben, daß die am
Beispiel Krebs gefundenen, gänzlich neuen Erkenntnisse vom Prinzip her auf alle
Krankheiten zutreffen, daher der Überbegriff "NEUE
MEDIZIN".
Der heute 62jährige Wissenschaftler promovierte als jüngster Arzt Deutschlands und
absolvierte nebenbei auch einen Studienabschluß in evangelischer Theologie. Er arbeitete
an verschiedenen Kliniken, u. a. auch im deutschen Krebsforschungszentrum
Heidelberg, und
war bis 1981 als Oberarzt in der Universitätsklinik Tübingen tätig. Eine Reihe von
medizinischen Erfindungen, z. B. das atraumatisch (d. h. ohne Blutungen) schneidende
Skalpell, eine Spezialknochensäge, ein Gerät zur transkutanen Serumdiagnostik usw.,
zeigten schon früh seine außerordentliche medizinische und technisch-praktische
Begabung.
Diese Tatsachen werden von den Massenmedien so gut wie totgeschwiegen, da viele Leser
sonst sofort erkennen wurden, daß Abqualifizierungen wie "Scharlatan", "selbsternannter
Wunderheiler" u.ä. nicht stimmen können.
Die von Dr. Hamer begründete NEUE
MEDIZIN benötigt keinerlei Tierversuche, ja lehnt diese strikt
ab, und bedeutet eine Abkehr von den herrschenden "harten" Wegen Chemotherapie,
Operation und Bestrahlung. Diese Wege sind aber mit gewaltigen Gewinnspannen für
mächtige lndustriekonzerne verbunden; der weltweite Umsatz der Pharmaindustrie weist
jährlich hohe Zuwachsraten auf. Es ist daher unschwer vorstellbar, welche Kreise ein
Interesse an der Bekämpfung der NEUEN
MEDIZIN haben.
Und das, obwohl die Todesraten dieser "harten" Medizin enorm hoch sind. Fast
jeder hat in seinem Verwandten- oder Freundeskreis eine oder mehrere Personen, die an
Krebs gestorben sind, meist unter qualvollen Umständen, und trotz monate-, oft
jahrelanger entwürdigender, aber anerkannter sogenannter "schulmedizinischer"
Therapien. Der Münchener Arzt Dr. Ulrich Kübler stellte in einem Kommentar in der "Deutschen
Ärztezeitung" vom 20.12.1994 fest, daß mit "Stahl,
Strahl und Chemie
allein rund 92 % (!) der Krebskranken ungeheilt bleiben." Andere Statistiken kommen
zu ähnlichen Ergebnissen.
Nach der NEUEN
MEDIZIN würde "Mutter Natur" (wenn man sie ließe) rund 80
Prozent der Krebserkrankungen durch in unserem Organismus vorhandene Regelkreise selbst
heilen, bei weiteren etwa fünf bis zehn Prozent der Betroffenen wären dazu spezielle
Maßnahmen nach der NEUEN
MEDIZIN nötig. Und zwar medizinisch seriöse Maßnahmen, die
von den Ärzten großes Fach- und Gesamtwissen verlangen, also alles andere als
Handauflegen oder Geisterbeschwörungen.
Bisher liegen nur
positive Überprüfungszertifikate über die Neue Medizin vor, die von insgesamt 30
Ärzten unterzeichnet sind, u. a. vom Leitenden Arzt der Städtischen Kinderklinik
Gelsenkirchen, Hrn. Prof. Dr. Stemmann. Es existiert kein einziger
negativer Überprüfungsbefund. Trotzdem äußerst sich der steirische
Ärztekammerpräsident Dr. Routil in einem als "vertraulich" deklarierten
Schreiben vom 20.9.1991: "Wir können die vielfach geforderte Überprüfung der
NEUEN
MEDIZIN nicht vertreten." Warum nicht? Weil die NEUE
MEDIZIN richtig ist und
man dies nicht zugeben will oder darf?
Das Schicksal Dr. Hamers erinnert in vieler Hinsicht an das des großen Wiener Arztes
Ignaz Philipp Semmelweis. Der "Retter der Mütter" stellte als
erster in Europa den Zusammenhang zwischen Kindbettfieber und Infektion fest und trat für
Desinfektion der Hände, Instrumente und des Verbandmaterials ein und wurde damit zum
Begründer der Asepsis und der Antisepsis. Seine segensreichen Erkenntnisse, die
inzwischen Millionen von Müttern, die früher im Wochenbett starben, das Leben gerettet
haben, stießen damals auf heftigen Widerspruch der Ärzteschaft. Die Verfolgungen
führten dazu, daß er schließlich ins Irrenhaus gebracht wurde, wo er nur 47jährig
starb.
Auch Dr. Hamer soll aufgrund eines kürzlichen Gerichtsbeschlusses zwangspsychiatriert
und in eine entsprechende Klinik überstellt werden ... Er verbüßt seit über einem Jahr
(!) eine auf 19 Monate verhängte Haftstrafe wegen seines Eintretens für die NEUE
MEDIZIN, obwohl das Urteil in erster Instanz, gegen das eine Berufung läuft, noch gar
nicht rechtskräftig ist.
Dabei gibt es zahlreiche geheilte Patienten, die sich als lebende "Beweise"
für die Richtigkeit der NEUEN
MEDIZIN als Zeugen zur Verfügung stellen wollten, aber vom
Gericht abgelehnt wurden.
Biologische Gesetzmäßigkeiten der NEUEN
MEDIZIN
Hier werden sie als Ersteinstieg in diese Materie bewußt sehr vereinfachend
dargestellt.
Entstehung und Verlauf von Krankheiten folgen bestimmten biologischen
Gesetzmäßigkeiten, die man empirisch feststellen kann.
Krankheitsauslöser ist bei Krebs- und krebsähnlichen Erkrankungen ein schwerer Konflikterlebnisschock, der
gleichzeitig auf drei Ebenen, der Psyche, dem Gehirn und dem jeweiligen Organ
"einschlägt". Unter einem solchen "biologischen Konflikt" darf man
sich keinen banalen Alltagskonflikt vorstellen (da wären wir ja alle ständig krank),
sondern ein Ereignis, das den Menschen in Konflikt bringt mit den fundamentalen
biologischen Gesetzen, die sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte sowohl der Menschheit
im allgemeinen als auch des einzelnen Individuums im besonderen herausgebildet haben.
Diesen biologischen Konflikt (es gibt viele ganz verschiedene) nennt man DHS -
"Dirk-Hamer-Syndrom", weil Dr. Hamer anhand der Auswirkungen des furchtbaren
Schicksalsschlages der Ermordung seines hochbegabten Sohnes - er bekam dadurch einen
Hodenkrebs - zum ersten Mal den
Zusammenhang zwischen Krebs und Seele erkannte.
Im Augenblick eines jeden DHS wird im Gehirn, dem "Computer unseres
Organismus", eine Art Kurzschluß ausgelöst und ein sogenannter "Hamerscher
Herd" gebildet, den man in einem Computer-Tomogramm (CT) sichtbar machen kann. Das
Gehirn ist die Steuerungszentrale mit Relais für die einzelnen Organe bzw.
Körperfunktionen. Bei einem biologischen Konfliktereignis sendet nun das dem jeweiligen
Konfliktinhalt entsprechende Gehirnrelais "falsche" Signale an das dem
jeweiligen Relais zugeordnete Organ und löst dort eine Krebs- oder krebsähnliche
Erkrankung aus. Es reagieren also alle drei Ebenen gleichzeitig - Psyche, Gehirn
und Organ, was auch für den weiteren Verlauf zutrifft und sowohl für Diagnose
und Prognose als auch für Therapie bzw. Beratung des Patienten sehr wichtig ist.
Zweiphasigkeit
aller Erkrankungen
Jede Erkrankung der gesamten Medizin verläuft zweiphasig, d.h. mit einer 1. = konfliktaktiven, "kalten",
sympathicotonen Phase vom DHS ab, und einer 2. = konfliktgelösten oder Heilungsphase,
auch warme (Fieber) oder vagotone Phase genannt, sofern es zu einer Konfliktlösung
kommt.
In beiden Phasen ändert das vegetative
Nervensystem (Innenwelt- oder Lebensnervensystem) seinen normalen Tag-Nacht-Rhythmus,
also Sympathicotonie (Energieentladung und abbauende Stoffwechselprozesse) bei Tag, und
Vagotonie (Energiespeicherung, Erholung auf Aufbau) in der Nacht. Nach dem DHS, in der
konfliktaktiven Phase, schaltet der Organismus auf Dauersympathicotonie, also eine
Dauertag- bzw. Dauerstreßphase. Nach der Konfliktlösung folgt die Heilungsphase oder
Dauervagotonie = Dauernachtphase.
Die konfliktaktive Phase ist gekennzeichnet: auf der psychischen Ebene durch
Zwangs-Konfliktdenken, Streßinnervation; auf der vegetativen Ebene durch
Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, kalte Hände und Füße, Schlaflosigkeit, erhöhter
Blutdruck; auf der cerebralen Ebene durch eine schießscheiben-ähnliche Konfiguration des
Hamerschen Herdes im Gehirn an zu Konflikt und Organ zugehöriger Stelle; und auf der
organischen Ebene durch Zellvermehrung bei den Althirngesteuerten Organen oder durch
Zellschwund (Nekrosen oder Ulcera) bei den Großhirn-gesteuerten Organen.
Die Heilungsphase ist gekennzeichnet: auf der psychischen Ebene durch
Konfliktlösung und damit verbundener großer Beruhigung; auf der vegetativen Ebene durch
große Müdigkeit, großen Appetit, Wohlbefinden, evtl. Fieber, warme Hände und Füße,
niedrigen Blutdruck; auf der cerebralen Ebene ödematisiert sich der Hamersche Herd im
Gehirn, d.h. es wird Flüssigkeit eingelagert, die Schießscheibenringe verschwimmen,
durch einen erheblich vermehrten Stoffwechsel in diesem Bereich und durch Einlagerung von
Glia (Hirnbindegewebe) wird das "gestörte" Hirnrelais wieder repariert. Vom
Beginn der Heilungsphase an läßt sich der Hamersche Herd mit Kontrastmittel anfärben
und wird dann oft als "Hirntumor"
fehlgedeutet. Auf der organischen Ebene findet nach der Konfliktlösung bei den
Althirn-gesteuerten Organen ein Abbau der Zellvermehrung statt, und zwar durch Pilze oder
Pilzbakterien (Tbc), bei den Großhirn-gesteuerten Organen ein Wiederaufbau der durch den
vorangegangenen Zellschwund fehlenden Zellen, d.h. Wiederauffüllung der Nekrosen und
Ulcera mithilfe von Bakterien oder Viren.
Etwa zur Halbzeit der Heilungsphase, am tiefsten Punkt der
Vagotonie, kommt es zur
sogenannten "epileptoiden Krise". Sie stellt den Umschlagpunkt zur
Renormalisation dar, die dann am Ende der Heilungsphase erreicht wird. Der Patient erlebt
in dieser Krise im Zeitraffer nochmals seinen gesamten biologischen Konflikt durch;
dadurch erreicht der Organismus, daß die Ödeme ausgepreßt werden. Von diesem
Umschlagzeitpunkt an scheidet der Organismus das zuviel eingelagerte Wasser wieder aus und
kehrt nach und nach wieder zur Normalisierung aller Lebensvorgänge zurück, und zwar
wieder auf allen drei Ebenen Psyche/ Gehirn/ Organ gleichzeitig. Jeder biologische
Konflikt und die dazugehörige Erkrankung hat ihre ganz spezifische Art der epileptoiden
Krise. Diese ist zwar ein notwendiges Heilungssymptom, durch die meist abrupt einsetzende
Auspressung des (Hirn-) Ödems aber bei manchen Krankheiten der gefährlichste Moment des
ganzen Konfliktbewältigungsverlaufes, für den der Patient entsprechende ärztliche
Unterstützung und Vorbereitung braucht. Eine solche Form der epileptoiden Krise ist z. B.
der Herzinfarkt.

Das ontogenetische System der Tumoren und Mikroben
Jedes Kind im Mutterleib durchlebt bei seiner Keimblattentwicklung (Ontogenese)
in einer Art Abriß die gesamte Stammesentwicklung (Phylogenese) der Menschheit. Den drei
embryonalen Keimblättern entsprechen ganz bestimmte Arten von Geweben, von
Gehirnfunktionen und Zellinformationen. Dr. Hamer ist es gelungen, auch die Konflikte (und
damit alle Erkrankungen) systematisch
gemäß ihrer Keimblattzugehörigkeit zu unterscheiden und zuzuordnen, eine
entscheidende Hilfe für Diagnose und Therapie.
Er fand auch aufgrund umfangreicher Untersuchungen heraus, daß zu jeder
keimblattverwandten Organgruppe ausnahmslos spezifische keimblattverwandte
Mikroben gehören, die als natürliche Helfer in der Heilungsphase arbeiten. Die
Mikroben (Bakterien, Pilze, Viren) sind daher nicht die Verursacher von Krankheiten,
sondern die Optimierer der Heilungsphase.
Sonderprogramm der Natur
Weder die konfliktaktive Ebene noch die Heilungsphase noch die
epileptoide Krise sind
"Krankheiten" im bisherigen Verständnis dieses Wortes im Sinne eines
"Fehlers" unserer Natur. Die Natur macht keine Fehler! Alle diese Vorgänge
haben den biologischen Sinn, daß der Organismus eine unvorhergesehene Situation, die ihn
"auf dem falschen Fuß" erwischt und mit der er nicht sofort fertig wird,
bestehen und überwinden kann. In der NEUEN
MEDIZIN wird daher nicht von Krankheiten,
sondern von "Sonderprogrammen
der Natur" gesprochen, die der Patient verstehen und mit denen er umgehen lernen
kann.
Bei Anwendung (anstatt Verfolgung) der NEUEN
MEDIZIN würden viele (Krebs-) Diagnosen
ihren heutigen Schrecken verlieren. Die Menschen könnten wesentlich angstfreier leben, da
sie sich nicht mehr vor "bösartigen Zellwucherungen", "Metastasen"
oder ähnlichen Erscheinungen fürchten müßten, für die die "anerkannte"
Wissenschaft selbst keinerlei logische Erklärungen hat. Das gesamte Gesundheitswesen
würde außerdem wesentlich kostengünstiger als heute sein, da die herrschende, auf
"Stahl, Strahl und
Chemie" aufgebaute Medizin Unsummen verschlingt.
Original-Literatur (Auszug) von Dr. Ryke Geerd
Hamer:
- "Krebs- und krebsähnliche Erkrankungen", Tonkassette mit kleiner Tabelle
Psyche-Gehirn-Organ und Beiheft. Allgemeine Kurzeinführung in die NEUE
MEDIZIN. DM 30,-
(ca. öS 220,-).
- "Habilitationsschrift" 1981/1994 mit umfangreichem Anschauungsmaterial und
wissenschaftlicher, aber auch für Laien verständlicher Darlegung der Grundlagen der
Neuen Medizin. 218 Seiten und große Farbtabelle Psyche-Gehirn-Organ. DM 48, - (ca. öS
340,
- "Celler Dokumentation", Einblick in die praktische Werkstatt der Neuen
Medizin für Patienten und Therapeuten. Umfassende Dokumentation von acht
Krankengeschichten mit Hirn-CTs und Klinikbefunden. 346 Seiten, DM 75,- (ca. öS 540,-).
Bestelladresse: Initiative Heimat & Umwelt, 3424 Zeiselmauer, Hagengasse 5, Tel.
02242f70516.
Buchbesprechung
Helmut Pilhar: Olivia - Tagebuch eines Schicksals,
Band 1.
Wohl jeder kennt den Namen Olivia Pilhar. Zeitungen und Fernsehen brachten 1995
ständig Berichte über sie. Berichte, die leider verzerrt bis unwahr waren. Wie es
wirklich war, darüber berichtet das sehr genau geführte Tagebuch ihres Vaters.
Tagebücher sind meistens langweilig, aber dieses ist spannend wie ein Krimi, es ist
Kafka, Hitchcock und Orwell in einem:
der einsame Kampf eines Vaters gegen ein Imperium. Es begann alles ganz harmlos: Die
Eltern Pilhar nahmen ihr krebskrankes Kind aus dem Spital, um ihm eine qualvolle und
lebensgefährliche Chemotherapie zu ersparen, und suchten eine günstigere
Heilmöglichkeit. Aber bald geschahen seltsame Dinge. Hilfreiche Ärzte baten plötzlich,
ja nicht ihren Namen zu nennen, sonst sei ihre Existenz ruiniert, ratgebende Freunde
distanzierten sich, Journalisten und
Reporter, die sich anboten, dem Bürger gegen die
Übermacht des Apparates zu helfen, schrieben Hetzartikel gegen die Familie
Pilhar,
Behörden und Gerichte entwickelten seltsame Aktivitäten, die Familie wurde überwacht,
schließlich den Eltern das Sorgerecht entzogen. Sie mußten flüchten, da gedroht wurde,
Olivia zwangsweise zu behandeln. Nach einer Odyssee kamen sie nach Spanien, doch statt
dort Ruhe und Heilung für das kranke Kind zu finden, wurden sie von Interpol und
Hunderten Journalisten und Reportern gejagt.
Auf die schriftliche Garantie höchster Regierungsstellen, daß gegen Olivia keine
Therapie gegen den Willen der Eltern angewendet werde, kehrten sie nach Österreich
zurück - aber kaum angekommen waren alle Zusagen vergessen. Olivia wurde zwangsweise ins
AKH eingeliefert und dort gegen den Willen der Eltern operiert und mit Strahlen und
Chemo
behandelt, was dem Kind fast das Leben kostete. Aber die Schikanen gegen die Eltern fanden
noch kein Ende. Man drohte, sie zu psychiatrieren und ihnen die übrigen Kinder
wegzunehmen. Der Band 1 schließt mit Jänner 1996. Zu diesem Zeitpunkt lag die kleine
Olivia - entgegen den Jubelmeldungen in der Presse - schwer krank und mit Dauerschäden im
Krankenhaus. Da nunmehr Olivia kein Thema der Zeitungen mehr ist, können wir auf den Band
2 gespannt sein und nur das beste hoffen.
Der Rezensent ist auch persönlich durch das Schicksal Olivias sehr betroffen, da sich
zur gleichen Zeit ein dramatischer Vorfall in seinem Bekanntenkreis ereignete: Eine
ältere, sehr rüstige Dame ging wegen leichter Schulterschmerzen zum Arzt, der schickte
sie zur Diagnostik und so geriet sie in die Maschinerie der schulmedizinischen
Krebsbehandlung, bis sie nach acht qualvollen Monaten der Tod erlöste.
Das Buch ist natürlich nicht im Buchhandel erhältlich. Sie können es über
"Heimat und Umwelt", Hagengasse 5, 3424 Zeiselmauer, Tel. 02242/70516, beziehen.
Peter Kisser