Zur Zeit Nr.42/99, 21.10.99
Impressum
"Kunstfehler" im KH
Dem mit "Medicus" gezeichneten Artikel
(ZZ 37/99) muß zum Teil heftig widersprochen werden. Vor allem, daß die
Aberkennung des Doktortitels und die Entziehung
der ärztlichen Berufsausbildung des selbsternannten "Krebsarztes"
Hamer als Hochmut bezeichnet wird, ist ein Skandal. Sicherlich sind manche
Vorgänge rund um das LKH Freistadt und auch anderswo unappetitlich, aber wo
Menschen sind, menschelt’s eben, und auch wir Ärzte sind nicht frei von
Fehlern. Jedoch, einen Schwindler und Betrüger wie Herrn Hamer zu verteidigen,
das ist schon gewaltig.
Es ist mir unverständlich, daß ein Artikel mit so
unausgewogener Haltung - vor allem hinsichtlich der enormen Leistungen, die die
Medizin in Österreich vollbringt, im Verhältnis zu den geringen ärztlichen
Verfehlungen - in dieser Weise in Ihrer Zeitung erscheinen konnte. Ich bin mehr
als verwundert!
o. Univ. Prof. Dr. Gerhard Pendl,
8036 Graz
siehe auch:
Betroffener an Uni Graz, 17.10.1999 - Üble
Nachrede ist strafbar