
Appenzeller Zeitung, 30.11.2000
Impressum
«Die Neue Medizin versagt
nie»
Interview
mit Harald Baumann, Verbreiter für Neue Medizin, zu Vorwürfen gegen die NEUE
MEDIZIN aus der Tagespresse
Harald
Baumann ist «Verbreiter den Neuen Medizin» und lebt mit seiner Frau in Herisau,
wo diese eine Naturheilpraxis führt. Die NEUE
MEDIZIN stützt sich auf fünf
Naturgesetze und stellt sich gegen die Theorien
der Schulmedizin, die mehr zerstöre als heile.
Harald
Baumann: Das ist richtig; insbesondere was die sog. Therapien mit Chemo,
Radikaloperationen,
Bestrahlungen
und Psychopharmaka
anbelangt. Eine jede Erkrankung entsteht aufgrund eines seelisch-biologischen
Konfliktes und solche Konflikte können mit oben erwähnten «Therapien»
nicht gelöst werden. Schulmedizin ist über weiteste Strecken bloss eine
beschreibende und symptombekämpfende Bemühung, aber sicher keine
Heilwissenschaft, denn sie kennt im Gegensatz zur Neuen Medizin keine einzige
Krankheitsursache. Sie kämpft also gegen etwas, dessen Ursache sie gar nicht
kennt, quasi wie gegen ein Phantom. Genau genommen ist Schulmedizin eine
Un-Wissenschaft mit x-tausend Hypothesen und ein Sammelsurium an Parametern und
Werten. Daher auch die horrenden
Todesraten bei Krebs oder anderen Krankheiten. Nicht vergessen aber möchte
ich die phantastischen Möglichkeiten der Schulmedizin bei Notfällen, Brüchen,
Verbrennungen, Erstickungsgefahr, Schönheitsoperationen, Augenoperationen,
Knochenoperationen, Stenosen etc. etc. Dazu ist sie sehr geeignet, aber von
Krebs und den krebsähnlichen Erkrankungen versteht sie nichts. Eine
Zusammenarbeit zwischen NEUER MEDIZIN
und der Schulmedizin wäre optimal, aber
Letztere würde zuviel an Ansehen, Macht und Finanzen einbüssen.
Im
«Tages-Anzeiger» war kürzlich der
Fall einer Frau beschrieben, die an Krebs
erkrankt war und diesen mit den Methoden der «Neuen Medizin» behandeln wollte.
Sie verweigerte die Aufnahme von Medikamenten und starb schliesslich laut Autor
des Artikels unter Qualen. Hat die «NEUE
MEDIZIN» in diesem Fall
versagt?
Harald
Baumann: Die NEUE
MEDIZIN versagt nie, denn es handelt sich dabei um ein
Erkenntnissystem mit fünf biologischen Naturgesetzen. Nach diesen Gesetzen
verlaufen alle Erkrankungen. Der erwähnten Frau wurde die linke Brust, wegen
eines kleinen Knotens anlässlich eines Schnellschnittverfahrens, kurzerhand
radikal entfernt. Dadurch entstand bei ihr an dieser Stelle einerseits ein
Verunstaltungskonflikt und ein Selbstwerteinbruch mit dem Inhalt: «Da bin ich
nichts mehr wert.» Ein Selbstwerteinbruch führt immer zu Knochen-, Muskel-
und/ oder Lymphdrüsenkrebs. Es versteht sich von selbst, dass ein solcher
Konflikt nicht mehr real gelöst werden kann, denn die Brust ist weg, die
Verunstaltung bleibend. Medikamente können bloss Symptome lindern oder unterdrücken,
lösen aber keine seelisch-biologischen Konflikte. Schwerkranke, die
Schmerzmittel einnehmen, verhindern damit den natürlichen Heilverlauf, der
zugegebenermassen schmerzvoll und schwer sein kann - gelegentlich auch zum Tode
führt. Morphium oder Derivate können schon bei geringen Mengen eine Heilung
verhindern oder den Tod bedeuten. Zuviele mit Morphium behandelte Patienten
sterben unnötig nach kurzer Zeit.
Wie
hätte die «NEUE MEDIZIN» der Frau von Anfang an helfen können?
Harald
Baumann: Am besten ist es, wenn das Individuum die Neue Medizin mit ihren fünf
Naturgesetzen vor einer allfälligen Erkrankung bereits kennt. Das allein schon
verhindert die mit einer Krebsdiagnose verbundene Angst und Panik, die oft
alleine zur Todesursache werden kann, denn ein anhaltender Todesangstkonflikt führt
immer zu alveolärem Lungenkrebs, sogenannten Lungenrundherden.
Ein
Kenner der Neuen Medizin hätte der Frau erklären können, welcher Konflikt zu
ihrem Brustkrebs geführt hat.
Brustkrebs entsteht immer aufgrund eines
Mutter-Kind-Sorge-Streit- oder Trennungskonfliktes für die eine Brust, für die
andere ist es immer ein Partnerkonflikt.
Geplant
war ein Interview mit Ihrer Frau, die im «Tages-Anzeiger» heftig angegriffen
wurde. Warum stellt sie sich den Journalisten nicht selbst und ermächtigt Sie,
in ihrem Namen zu antworten?
Harald
Baumann: Meine Frau ist diese Woche mehrheitlich abwesend und hat sehr viel zu
tun. Sie hat mich beauftragt, in ihrem Sinne diese Fragen zu beantworten. Dem «Tages-Anzeiger»
und dem Naturärzteverband der Schweiz gegenüber hat sie bereits Stellung
genommen.
Warum
bevorzugen Sie die Methoden der «Neuen Medizin» gegenüber den Methoden der Schulmedizin?
Harald
Baumann: Die NEUE
MEDIZIN ist die einzige wissenschaftlich überprüfte Medizin
der Welt, die an jedem nächstbesten Fall stimmt. Sie beinhaltet fünf
Naturgesetze, kennt den genauen Konfliktbereich der zur Erkrankung führt und
weiss, wie der Krankheitsverlauf auf den Ebenen der Seele, des Gehirns und des Körpers
sein wird. Wenn es gelingt, den krankheitsauslösenden Konflikt real zu lösen,
heilt und regelt sich der Organismus von selbst. Die
Schulmedizin versucht in ihrer totalen Unwissenheit, das Symptom wegzumachen
oder zu unterdrücken. Sie ignoriert eben, dass eine jede Erkrankung ein seit
Jahrmillionen eingespieltes Sinnvolles biologisches Sonderprogramm der Natur
ist. Mit der sogenannten Chemotherapie, den
Bestrahlungen,
Hirnoperationen, Organentfernungen,
Psychopharmaka und
Morphium etc. wird in den natürlichen
Regelkreis der Natur eingegriffen. Die Heilung wird verhindert, der Patient verstümmelt, entstellt,
verätzt,
verbrannt oder geistig umnachtet - kurz die
Schulmedizin richtet sich gegen die Natur und schadet mehr, als sie hilft.
Sie
sind «Verbreiter der Neuen Medizin». Warum verbreiten Sie Ihre Theorien von
Herisau aus, wo Sie doch in Städten das viel grössere Publikum hätten? Müssen
Sie sich verstecken?
Harald
Baumann: Erstens sind es nicht meine Theorien, sondern wissenschaftliche Fakten,
die die meisten Mediziner leider noch überfordern. Menschlich kann ich das auch
verstehen. Zweitens lebe ich in Herisau, wo es mir gut gefällt - ich war auch
13 Jahre hauptamtlicher Sprachlehrer der ehemaligen ZIS (heutige Busa) und an
der Militärschule ETHZ. Die NEUE
MEDIZIN ist total systembrechend und stellt
die gesamte Medizin und Gesellschaft auf den Kopf. Die jahrzehntelange Hirnwäsche
bezüglich unserer «guten» Schulmedizin ist nicht spurlos an unserer Bevölkerung
vorbeigegangen, deshalb kann man die Säle nicht von heute auf morgen füllen.
Aber die Verbreitung macht stetig Fortschritte - auch übers Internet.
Zu
verstecken brauche ich mich nicht - im Gegenteil, ich suche immer
verantwortungsvolle Leute, die mir bei der Verbreitung der Neuen Medizin
behilflich sein wollen, sei es durch Spenden für Inserate oder durch
Organisation von Vorträgen. Ich werde nächstes Jahr vermehrt
Vorträge in
Herisau und Umgebung halten und hoffe auf regen Zulauf.
Profitiert
Ihre Frau vom ausserrhodischen Naturarzt-Titel, um unter diesem Mantel die «NEUE
MEDIZIN» als «geprüfte» Ärztin vertreten zu können?
Harald
Baumann: Meine Frau ist seit 1988 kantonal approbierte Naturärztin. Wie jeder
verantwortungsvolle Therapeut oder Arzt es tun sollte, erklärt sie den
Patienten die Krankheitsursache, nach dem Motto: «Vor die Behandlung haben die
Götter die Diagnose gestellt» und nicht umgekehrt. Danach wird eine reale
Konfliktlösung angestrebt. Ob sie durch den Titel «kant. appr. Naturärztin AR»
einen Vorteil haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Sie
verteidigen die «NEUE
MEDIZIN» ebenso vehement, wie Sie die Schulmedizin
verurteilen. Wie stellen Sie sich zum Vorwurf der Verblendung?
Harald
Baumann: Die NEUE
MEDIZIN betrachtet jedes Krankheitsgeschehen als einen natürlichen,
der Schöpfung eigenen Verlauf. Gutartig und
bösartig im alttestamentarischen
Sinne gibt es in der Natur nicht. Eine Katze, die eine Maus frisst, gehorcht nur
der Natur, dem ewigen Drang zum Überleben, das hat mit gut-/bösartig nichts zu
tun. Für die Maus ist es natürlich bösartig. Die Schulmedizin ist diesem Wahn
des gut- und bösartig aber verfallen, und sie «behandelt» wild drauf los,
ohne etwas zu wissen. Der Begriff Verblendung erinnert mich an die Inquisition.
Auch Kopernikus und Galileo Galilei galten als verblendet. Im Mittelalter galt
die Erde als flach. Heute würde sich jeder darüber lustig machen. Die
Implikationen der fünf Naturgesetze sind allerdings für den einzelnen Menschen
von unmittelbarerer Wichtigkeit, als die Erkenntnis, dass die Erde rund ist.
Wenn Kopernikus und Galileo Galilei verblendet waren, ja, dann sind alle
Neu-Mediziner und ich verblendet.
Interview:
Beat Rüdt