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Wie man sich unsere Namen ergaunerte ...Im Nachhinein betrachtet, weiß man immer alles besser! Sicher waren wir voll Hoffnung und auch voll Neugier, als man uns im Herbst '95 das Angebot unterbreitete, unsere Geschichte verfilmen zu wollen. Endlich, so dachten wir, hätten wir die Chance einer breiten Öffentlichkeit unsere Sicht der Dinge mitteilen zu können. So willigten wir ein, uns mit Dr. Martin Zimper (Cousin des stellvertretenden Bezirkshauptmanns Dr. Heinz Zimper) für ein erstes Gespräch im Beisein unseres Anwalts an einen Tisch zu setzen. "Entweder machen wir (RTL) den Film mit Ihrer Einwilligung und einem Vertrag, der Ihnen ein Mitspracherecht einräumt und Ihnen Geld einbringt, oder wir machen den Film ohne Eurer Einwilligung und riskieren eben einen Prozeß!", war einer der ersten Sätze von Dr. Martin Zimper an diesem Tag. Jetzt war guter Rat teuer. Es gab ein Hin und ein Her. Als wir schließlich unsere Ablehnung kund taten, überraschten uns diese Filmleute mit der Mitteilung, daß nun eine andere Fernsehstation (SAT1) bereits angekündigt hat, die Geschichte Olivia unter anderem Namen verfilmen zu wollen, was auch geschah (Titel: Natascha, Wettlauf mit dem Tod). Auszüge aus Buch Olivia - Tagebuch eines SchicksalsTelephonat mit Dr. Martin
Zimper: Telephonat mit Herrn Mag. Rebasso: Filmbesprechung im Café: Fax an Rechtsanwalt, 23.10.95 Vertrag wird aufgesetzt, 23.10.95 Noch vor meinem Betreten des Cafés erhielt ich einen Anruf des Herrn Malmedy von der "ARENA-Film GesmbH". Er hatte meine Nachricht, beim Filmprojekt nicht mitwirken zu wollen, erhalten, erzählte, daß "SAT1" einen Film ohne unser Mitwirken produzieren möchte und bat mich noch einmal, in eine Weiterführung der Verhandlungen einzuwilligen. Ich erklärte mich bereit. Was hätte ich auch sonst tun sollen? Wenn nun eine Filmgesellschaft unsere Geschichte ohne unser Einverständnis verfilmen wollte, so war doch bei der anderen Filmgesellschaft, welche sich um unser Mitwirken bemühte, immerhin eine gute Absicht erkennbar. Telephonat mit Herrn Dr. Martin
Zimper: Weiterführung der Filmverträge: Mein Hauptanliegen war, daß Olivias Entschädigung von öS 300000.- nicht in Herrn Hofrat Maradys Hände fallen durfte, damit dieser entstandene Kosten von Sicherheitsbeamten im Krankenhaus und dergleichen bestreiten konnte und daß wesentliche Schritte von öffentlichen Stellen, wie Behörden, Ärzten und Medien, Eingang in das Drehbuch finden mußten. Schließlich gelang ein zufriedenstellender Vertragsabschluß. Dienstag, 24.10.1995: Zeitig am Morgen mußte ich den mittlerweile getippten Filmvertrag von der Rechtsanwaltskanzlei holen, diesen Erika im AKH zum Unterzeichnen vorlegen und ihn schließlich Dr. Martin Zimper, der im Café wartete, überreichen. Doktor Zimper lernte erstmals Erika kennen. Für uns war es ein eigenartiges Gefühl zu wissen, daß nun ein Teil unseres Lebens verfilmt werden sollte. Herr Dr. Martin Zimper gestand, nun erstmals ein Drehbuch für einen 90 minütigen Film zu schreiben. Erst vor kurzem hatte er sich selbständig gemacht (!). Seines Wissens gab es bisher keine so rasche Verfilmung einer wirklichen Story und noch dazu mit Namensnennung. Filmankündigung in NEWS, 2.11.95 " ... ein böser Guru, der Unschuldige in seinen Bann zieht, ein kleines Mädchen, das entführt wird ... unter Einfluß des "Wunderheilers" Ryke Geerd Hamer nach Spanien gebracht ..." Genau solche Formulierungen wollten wir mit dem Filmvertrag vermeiden. RTL-Sendung "Punkt 12", 3.11.95 In dieser Live-Sendung erklärte Herr Pilhar, daß sich die Familie Pilhar von dem Film distanzieren wird, sollte er nicht den vertraglichen Vereinbarungen entsprechen. Er gab aber vor zu glauben, daß es ein guter Film werden könnte. Montag, 6.11.95 Telephonat mit Herrn Mag. Rebasso: Herr Rebasso hatte von Herrn Dr. Martin Zimper die Presseaussendung zum Film erhalten. Ausgesendet wurde sie allerdings von "ARENA-Film GesmbH", und der Inhalt deckt sich erschreckenderweise mit dem des "News"-Artikels. Nun meinte auch unser Rechtsanwalt, daß nunmehr entsprechend unserem Wunsch, vom Film zurückzutreten, die Gelegenheit günstig sei, diese Presseaussendung als Anlaß zu nehmen. Schreiben Mag. Rebasso an Dr. Nistelberger, 6.11.95 Hält diesem die Presseaussendung von Arena vor, droht mit sofortiger fristlosen Vertragsauflösung aus wichtigen Gründen, bittet aber um Lösungsvorschläge. Schreiben Dr. Nistelberger an Mag. Rebasso, 7.11.95 Sieht durch NEWS-Ankündigung keinen Vertragsbruch. Hält RTL-Sendung "Punkt 12" vor. Fax von Dr. Martin Zimper an uns, 7.11.95 Entschuldigung für die NEWS-Ankündigung. Bitte um Wiederaufnahme der Gespräche. Versicherung: "Wir stehen zu Ihnen, auch wenn das Teile meiner Journalistenkollegen nicht - ich sage: noch nicht - verstehen können." Freitag, 17.11.95 Telephonat mit Dr. Martin Zimper: Zum x-ten Mal versuchte er mich zu erreichen. Ich hob ab, um endlich klare Fronten zu schaffen. Ich erklärte ihm, daß unser derzeitiger Rücktritt kein Mißtrauensantrag gegen ihn persönlich sei. Ich hatte von dritter Seite gehört, daß er selbst ein sehr umgänglicher Mensch sei, und auch ich persönlich habe den Eindruck, daß er lautere Absichten habe. Verwerflich sei allerdings die Presseaussendung der "ARENA-Film GesmbH". Hier sei genau das passiert, wovor wir am meisten Angst gehabt hatten. Diese herabsetzende Formulierung in dieser Werbeaussendung sei für uns ein klarer Vertragsbruch, und deshalb beauftragten wir unseren Rechtsanwalt, ein Schreiben aufzusetzen, in dem erklärt wird, daß wir somit zurücktreten, aber noch die Möglichkeit einer Neuverhandlung offen lassen. Mit eventuellen Neuverhandlungen möchten wir solche Untergriffe, wie sie hier geschehen waren, vermeiden. Für Dr. Martin Zimper war diese Presseaussendung kein Vertragsbruch, und er berief sich auf den bestehenden Vertrag und beabsichtigte am kommenden Montag mit den Interviews anzufangen. Sollten wir nicht einwilligen, würde dies vor Gericht enden. Davon war ich nicht sonderlich beeindruckt und erklärte, meine Standpunkte dargelegt zu haben. Weiters vermutete ich, daß ein Prozeß mit der Familie Pilhar nicht gerade eine positive Werbung für den Film darstellen werde. Hierbei gab mir Dr. Martin Zimper recht und meinte, dies auch vermeiden zu wollen. Er bat um ein persönliches Gespräch. Fax von Herrn Malmedy, 17.11.95 "Seien Sie versichert, daß auch Arena Aktuell die beanstandete Formulierung bedauert und nicht mehr verwenden wird." Schreiben Mag. Rebasso an Dr. Nistelberger, 20.11.95 Schreiben von Dr. Martin Zimper an uns, 27.11.95 "Es sollen in vielen Szenen Ihre Gefühle und Ihre Emotionen für den einzelnen Zuschauer spürbar werden. Es ist eine Riesenchance für Sie und Ihre Frau, vielen Menschen die Gründe für Ihr Handeln auf emotionalen Weg zugänglich zu machen." "... vergeben Sie sich selbst und allen, die so denken wie Sie, eine große Chance." Interview mit Dr. Martin Zimper, Kinderbegleitung, Dez. 95 "Im Prinzip ist der Film so konzipiert, daß er die Wahrheit berichtet." Treffen mit Dr. Martin Zimper, 13.12.95 Er roch den Braten. Wir forderten als weitere Sicherheit zur Vertragseinhaltung seitens "ARENA-Film GesmbH" eine Woche vor Ausstrahlung die Einsichtnahme des fertigen Filmes. Natürlich zu dem Zwecke, eine einstweilige Verfügung erwirken zu können. Mit diesem Recht könnten wir Druck auf den Produzenten ausüben und sichergehen, daß wir eben nicht verrissen würden. Nach langem Hin und Her erklärte er sich bereit, diesbezüglich mit Herrn Malmedy zu sprechen. Betreffend der Aussage des Herrn Schmier [Anm: Name geändert] erklärte Dr. Martin Zimper, es stimme, daß er mit diesem Herrn gesprochen habe, allerdings sei der Sachverhalt der, daß für die Dreharbeiten innerhalb Österreichs eine Ausschreibung erfolgen solle, bei der Herr Schmier sicherlich mitbieten könne. Herr Schmier soll angeblich erzählt haben, daß bei Inanspruchnahme von Filmförderungen, bis zu ÖS fünf Millionen möglich wären. Arena Aktuell an uns, 14.12.95 "Wir werden uns Punkt für Punkt an diesen Vertrag halten." "Ich verspreche mir aber gerade durch Ihre Einbeziehung und durch die Schilderung des Schicksals von Olivia aus der Sicht der Eltern einen ungewöhnlichen, menschlich zutiefst berührenden Fernsehfilm. Millionen von Fernsehzuschauern werden ihr Handeln verstehen ..." NÖN, 20.12.95 "Film über das Schicksal von Olivia drohte zu scheitern." Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper, 21.12.95: Er machte sich Notizen in einem kleinen Heftchen und stellte verschiedene Fragen über den Beginn der Geschichte. So gut ich mich erinnern konnte, gab ich sie wahrheitsgetreu wieder. Bis gegen 20:00 Uhr saßen wir beisammen, und Herr Martin Zimper war über das Ergebnis recht zufrieden. Interessant war seine Vermutung, daß "ORF" und "NEWS" gemeinsam den Jet der Airambulanz bestellt hatten. Es schien, als hätten die beiden Medien hier unsere Geschichte gesteuert. Für den 26. Dezember vereinbarten wir den nächsten Termin. Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper, 26.12.95: Abgesehen von der Arbeit war für mich interessant, auch den Menschen Dr. Martin Zimper kennenzulernen. Er selbst bezeichnete sich als gläubig und verstand recht gut, was mit uns innerlich im Verlaufe der Geschichte passiert war. Mein Eindruck von dem Filmprojekt war, daß ich Dr. Martin Zimper sehr wohl ein gutes Drehbuch zutraute. Selbstverständlich blieb noch völlig offen, was der Regisseur aus diesem Drehbuch machen würde. Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper, 2.1.96: Bis spät in die Nacht führten wir unsere Gespräche. Wir mußten achten, nicht immer wieder vom Thema abzuschweifen. Es zeigte sich, daß ein Film mit 90 Minuten kaum ausreichen würde. Auch dann nicht, wenn lediglich die wichtigsten Passagen zum Ausdruck kommen sollten. Ihm persönlich wäre ein Zweiteiler lieber, auch Herr Malmedy von "ARENA-Film GesmbH" hatte dies bereits geäußert. Bis 15. Jänner sollte Herr Martin Zimper eine erste Fassung des Drehbuches vorlegen können. Dies würde er aber kaum schaffen. Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper, 3.1.96: Dieses Mal trafen wir uns bei ihm in seiner Wohnung. Für ein paar Stunden konzentrierten wir uns auf die Geschichte rund um die Ereignisse in Tulln. Er schien, betreffend das Filmprojekt von "SAT1", in großer Sorge zu sein. Kronen, 3.1.96 "Fall Olivia wird verfilmt" "Wettrennen um die traurigste Geschichte des Jahres" Diverse Korrespondenz mit SAT1 (Hier endet das Tagebuch Teil 1. Ein paar Auszüge aus Teil 2 folgen.) Vormittags brachte ich mein Tagebuch 1. Teil nach Burgau zum Versand. Gegen 14:00 Uhr kam Herr Dr. Martin Zimper, und wir arbeiteten am Drehbuch weiter. Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper, 12.3.96: Dr. Martin Zimper kam extra aus Wien bei diesem momentanen Schneetreiben angefahren um uns mitzuteilen, daß der zu produzierende Film im Sender "RTL" Anfang September ausgestrahlt werde. Sein Drehbuch hatte er soweit fertig, daß der auserkorene Regisseur Herr Dr. Wolfgang Mühlbauer (München) es in einer persönlichen Korrektur bis Ende März filmreif haben werde. Dann allerdings dürfe wiederum Herr Dr. Martin Zimper das Drehbuch in einer allerletzten Korrektur überarbeiten. Und dann erst wird es uns als endgültige Endfassung zur Einsicht vorgelegt. Drehbeginn sei Mitte Juni. Dr. Martin Zimper war bis zur Abreise von Olivia und Erika seit 15:00 Uhr bei uns anwesend gewesen. Nicht daß mir seine Anwesenheit mißfallen hätte, vielleicht sogar im Gegenteil. Meiner Meinung nach wußte dieser Mann schon längst was hier gespielt worden war, bzw. noch immer gespielt wird. Interessant fand ich, daß er wirklich nur wegen dieser Mitteilung keine Strapazen scheute und uns im schneeverwehten Maiersdorf in seinem Peugeot 204 besuchte. Er wollte keinerlei Details mehr aus unserer Geschichte erfahren. Selbstverständlich bat er uns über diese Neuigkeiten ebenso Stillschweigen zu bewahren, wie er es für angebracht hielt. Telephonat mit Dr. Martin Zimper, 18.3.96 Er hielt sich gerade in Salzburg auf und da mein Telephon ständig besetzt war, konnte er mir nicht persönlich den für heute vereinbarten Termin absagen. Nach Auskünften der Rechtsanwälte von "RTL" würde das alleinige Vorgehen gegen SAT1 des Herrn Hofrat Marady nichts bewirken. Es würde behauptet werden, Olivia stünde im öffentlichen Interesse und außerdem würde sie im Film nicht verrissen werden. Dagegen stellte ich den Einwand, daß auch wir Eltern im öffentlichen Interesse stehen würden, und die Behauptung, Olivia würde nicht verrissen werden, kann niemand einschätzen, der den Film noch nicht gesehen hat. So leicht würden wir uns nicht verleiten lassen, alleine gegen "SAT1" vorzugehen und ihnen dadurch die von ihnen gewünschte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Filmbesprechung, 17.4.96 Es besuchten uns Dr. Martin Zimper in Begleitung des Münchner Regisseurs Herrn Mühlbauer und der Produktionsleiterin Frau Frankenfels. Es sollte eine erste Bekanntschaft geknüpft und offene Fragen geklärt werden. Daß wichtige Fragen erst nach Einblick in das Drehbuch auftauchen konnten, mußten sie einsehen. Dieses aber war noch immer nicht für die Weitergabe an uns fertiggestellt. Mitte Mai sollten wir Einblick nehmen dürfen. Drehbeginn war für Mitte Juni geplant. Das Gespräch verlief in einer entspannten Atmosphäre. Telephonat mit Dr. Martin Zimper, 13.5.96 Er befand sich gerade bei NEWS. Sofort entschuldigte ich mich bei ihm, ihn nicht wie von Erika bestellt, angerufen zu haben. Er hatte ausrichten lassen, daß er vergangenes Wochenende kommen und uns die geborgten Videos zurückgeben wolle. Ich hatte ihn nicht zurückgerufen, da ich annahm, er wolle sicherlich auch weiteres Fotomaterial für sein Buch. Nun brachte er eben jetzt seine Bitte vor. Ich erklärte dies nicht am Telephon aushandeln zu wollen, zumal ich nicht auf Geld aus sei, sondern eher durch die Qualität seines Buches in seinem Sinne zu stimmen sei. Er teilte mir mit, daß der Verlag, der sein Buch herausbringen wolle, NEWS pro Bild 300.- DM zahle, somit auch mir den selben Betrag erstatten könne. Zwei Fotos wolle er von mir in seinem Buch veröffentlichen. Nochmals betonte ich meine Absicht, nicht sofort zu entscheiden und lenkte auf den Film ab. Überrascht war ich, als er gestand, mit der Korrektur des Regisseurs nicht zufrieden zu sein und daß er deshalb sogar nach München fahren müsse. Meine Vermutung, wenn er als Autor des Drehbuches nicht zufrieden sei, wir dann mit der Korrektur um so weniger zufrieden sein können, bestätigte er. Brief von Regisseur Herr Mühlbauer, 27.5.96 Berichtet über einen kleinen Zank mit Dr. Martin Zimper Drehbuch, 30.5.96 wesentliche Passagen herauskopiert Rücktritt, 31.5.96 "Wir sehen uns in übelsterweise getäuscht ... Unser Vertrauen wurde mit diesem Werk seitens ARENA-Film wiederholt mißbraucht" Antwort Herr Malmedie, 31.5.96 "Eine Diffamierung Ihrerseits kann ich aber nicht feststellen." Reaktion Dr. Martin Zimper, 2.6.96 "Vielleicht kann es auch ein Trost für Sie sein, daß mein auf den Drehbuchrecherchen basierendes Buch "Das Mädchen Olivia das Schicksal ihrer Tochter realitätsnaher und genauer erzählen wird als dies der 90-minütige Spielfilm kann." Konkretisierung der Rücktrittsgründe, 3.6.96 "Diesem Arzt, wie er in diesem Drehbuch dargestellt wird, hätten wir niemals unsere Tochter anvertraut. Helmut Pilhar legt Hand an gegen Personen, zieht seiner Tochter Injektionsnadel heraus, rüpelhaftes Auftreten." Reaktion Herr Malmedie, 3.6.96 nochmaliges Fax von Herr Malmedie, 5.6.96 Pressemitteilung der Eltern, 6.6.96 Brief Herr Mühlbauer, 6.6.96 "Ich kann mir gut vorstellen, daß Sie mit dem Buch eine Menge Schwierigkeiten haben. Ich sehe die Dinge logischerweise aus einem ganz anderen Blickwinkel als Sie als direkt Betroffene. Ich möchte Sie nochmals versichern, daß weder ich noch sonst jemand im Team irgendein Interesse daran hat, Sie oder Dr. Hamer oder sonst jemand in negativen Licht erscheinen zu lassen. Wie sollten wir auch?" Kleine Zeitung, 8.6.96 Familie Pilhar will den Film über Tochter Olivia stoppen Kurier, 8.6.96 Olivias Eltern wollen Film verhindern Schreiben Mag. Rebasso an Dr. Nistelberger, 12.6.96 Rechtsvertretung Arena an Rechtsvertretung Dr. Hamer, 13.6.96 "Dieses Ergebnis gilt um so mehr, als unsere Mandantin keineswegs beabsichtigt, eine "wahre Geschichte" zu erzählen. Dieses hat unsere Mandantin zu keinem Zeitpunkt behauptet ... Unsere Mandantin beabsichtigt, einen Film frei nach den Ereignissen um die Familie Pilhar zu drehen, keineswegs verfolgt sie das Ziel, diese Ereignisse realitätsgetreu darzustellen." Schreiben Dr. Nistelberger an Mag. Rebasso, 18.6.96 "Beginn der Dreharbeiten am 20. Juli 1996" "Weder werden, namentlich Herrn Pilhar, tatsachenwidrige Charakterzüge und Handlungen unterstellt (die einzelnen Äußerungen und Szenen sind belegbar) ..." Drohung mit Klage auf 2,5 Mil. DM! NÖN, 19.6.96 Starbesetzung für Olivia Film NEWS, 19.6.96 TV-Drama Olivia "So zieht der Vater in einer Szene die Infusionsschläuche aus den Venen des krebskranken Mädchen ... Martin Zimper: "Das hat er - so das Ergebnis meiner Recherche - auch wirklich getan." Kronen, 21.6.96 Das Mädchen Olivia Schreiben Mag. Rebasso an Dr. Nistelberger, 24.6.96 Schreiben an Arena, 8.7.96 Überwiesenes Geld auf Sparbuch zu treuen Händen Kleine Zeitung, 14.7.96 Olivias Fall als RTL-Drama "... sieht man bei RTL die Ausstrahlung nicht gefährdet." Täglich Alles, 14.7.96 Die Szene könnte auch aus einer Dokumentation stammen. Genauso hat es sich im Sommer 1995 abgespielt. Schreiben Mag. Rebasso an Dr. Nistelberger, 14.8.96 Sparbuch hat die Kanzlei Schreiben Dr. Martin Zimper an NEWS, 20.7.96 "Im Drehbuch "Das Mädchen Olivia" findet sich keine Szene, in denen der Vater die Infusionsschläuche aus den Venen seiner Tochter zieht. Schreiben Dr. Martin Zimper an Mag. Rebasso, 23.7.96 "Im Drehbuch "Das Mädchen Olivia" existiert keine Szene, in denen der Vater "die Infusionsschläuche aus den Venen des krebskranken Mädchens" zieht ... Soweit unsere Aufzeichnungen aus dieser bewegten Zeit. Anmerkung, 18.1.2000Mehrere Jahre sind vergangen und es ist zwischenzeitlich viel geschehen. Der ORF als öffentlich rechtliches Fernsehen, also quasi als Staatsfernsehen, weiß nachweislich über die universitäre Bestätigung der Neuen Medizin von Trnava Bescheid und tut so als gäbe es sie überhaupt nicht! Auch ist ihm bekannt, daß Beweise für Olivias klinischen Tod - aufgrund dieser von ihm propagierten 'ach, so guten Chemo' - vorliegen. Er strahlte diesen Film - ohne weiteren Kommentar - vor ein paar Tagen erneut gleich mehrmals aus. In wessen Dienste steht dieser ORF? Wenn Rebellen einen Putsch machen - das wissen wir aus zahlreichen Berichten - ist eine ihrer ersten Handlungen die Besetzung der Nachrichtensender. Das kommt wie das Amen im Gebet und nicht von ungefähr! Wer die 'veröffentlichte Meinung' in der Hand hält, kann die Masse beeinflussen. Somit ist jede Nachrichtenargentur - erst recht jede öffentlich rechtliche - eine zentrale Schlüsselfigur unserer Gesellschaft und sollte immer kritisch betrachtet werden! Es ist Ihre Pflicht - dafür werden sie auch bezahlt - eine ausgewogene, wahrheitsgemäße Berichterstattung zu leisten und auch die Bevölkerung über für sie relevante Nachrichten zu informieren. Letzteres trifft unter Garantie auf die Entdeckung der Krebsursachen zu! Der ORF schweigt! Die Onkologie verdient! Der Patient stirbt qualvollst weiter! Und wir derart Verhöhnten bezahlen auch noch dafür freiwillig unsere Fernsehbeiträge! |