Klestil an Pilhar
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Korrespondenz 1998

ÖSTERREICHISCHE
PRÄSIDENTSCHAFTSKANZLEI

Zl.: 910 030/107-STR/ 98

Wien, am 22. Jänner 1998

Fam.
Erika u. Ing. Helmut PILHAR
Maiersdorf 221
2724 Hohe Wand

Sehr geehrte Frau Pilhar
Sehr geehrter Herr Ing. Pilhar

Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 14. d. M. Die Beilage Ihres Schreibens hat mich überrascht. Ich habe mit Herrn Dr. Stangl zwei Telefongespräche geführt und er hat mir gegenüber eine ganz andere Meinung vertreten. In der Folge hat er dann der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei schriftlich mitgeteilt, daß er sich gegen die Vervielfältigung und Veröffentlichung seiner Briefe an Fachkreise verwahrt, da dies zu schweren Mißverständnissen durch Laien und Privatpresse geführt habe. Da seine Versuche einer kompetenten Prüfung krass unterlaufen wurden, ziehe er alle von ihm unterzeichneten Schreiben als gegenstandslos zurück.

Zu Ihrer Bitte um Überprüfung der Theorien von Dr. Hamer im Vergleich zur klassischen Medizin meine ich, daß das Strafverfahren gegen Dr. Hamer wohl eine eindeutige Klärung bringen wird. Gerichtlich beeidete Sachverständige werden, so nehme ich dies zumindest an, ihre Gutachten abgeben.

Mit den besten Grüßen

(Ministerialrat Mag. Gerwig BRANDTNER)

 

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