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Ärztlicher Hinweis, 25.08.2008 - anonym
Anmerkung: Eine Blindstudie ist eine Form des Experiments, bei der die Versuchspersonen nicht wissen, ob sie der Experimental- oder der Kontrollgruppe angehören. Dadurch wird der Einfluss von Erwartungen und Verhaltensweisen, welche durch diese Information ausgelöst würden, eliminiert. Blindstudien sind in der medizinischen und psychologischen Forschung besonders weit verbreitet. Bei der Doppelblindstudie weiß selbst der Arzt nicht, ob er das Medikament oder das Plazebo gibt (das weiß dann nur der Computer).
Randomisierung ist ein Verfahren für klinische Studien, bei dem die Stichproben (z.B. teilnehmende Patienten) unter Verwendung eines Zufallsmechanismus Behandlungen zugeteilt werden. Durch das Verfahren soll die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass der in einem Wirksamkeitstest nachgewiesene Effekt einer systematischen Verzerrung (Bias) unterliegt. Randomisierung ist die Voraussetzung für eine weitere Maßnahme zur Vermeidung des Bias: der Verblindung.
Noch eine kleine Bemerkung: Mir liegt der Name des Arzte natürlich vor. Um seine Person vor Verfolgung zu schützen, habe ich seinen Namen anonymisiert. Aber Achtung! Dieser ärztliche Hinweis ist keinesfalls ein "neues Beweismittel" gegen die Chemotherapie! Diese Tatsache ist "ein alter Hut" und allen bewußt, die sich mit diesem Thema etwas beschäftigen -natürlich auch Ihrem Arzt, verehrter Leser, der Ihnen zur Chemo rät. Das Wissen darüber wird ihm durch seine ärztliche Sorgfaltspflicht auch gesetzlich vorgeschrieben. Das wissen selbstverständlich auch die Ärztekammerfunktionäre, die Krankenkassen, der Gesetzgeber, die aus der Pharma stammenden Politiker, die Wissenschaftsjournalisten ... Das wissen alle - nur eben der Patient meist nicht. Er vertraut!
Es sagt das eine Schweinchen zum anderen Schweinchen: "Der Bauer mästet uns nur deshalb, damit er uns anschließend schlachten kann!" Sagt das andere Schweinchen: "Du spinnst, Du glaubst an Verschwörung!"
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