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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Schlußbetrachtung
| Eine Ärzteschaft, die den fortschreitenden Verfall der
Volksgesundheit ignoriert, um
die Lebensgrundlage für das Krankheitswesen zu erhalten, darf nicht länger öffentliches
Prestige beanspruchen! Eine Ärzteschaft,. die ihre spezielle, oft unzulängliche und
fragwürdige Behandlung monopolisiert bzw. den unzumutbaren staatlichen Zwang zugunsten
dieser Monopol-Behandlung duldet, verdient nicht den ethischen Nimbus, mit dem sie sich so
gerne schmücken läßt. |
[Aus: Ethik oder Geschäft?, Albert Giercke]

Weber-Lithographie "Danse macabre": Magische
Mulit-Media-Schau
[Aus: Nr. 37/1980]
| Denn die Bevölkerung ist - das vergessen wir immer wieder - der Souverän, der im
Übrigen diesen ganzen Apparat mit seinen Steuern auch am Laufen hält, das dürfen wir
auch nicht vergessen. Es fragt uns niemand wirklich und wir sind gutgläubig und
leichtgläubig und in der Auffassung, daß es irgendwer schon zum Positiven richten wird.
Es wird über uns hinweg entschieden. Wenn wir uns nicht massiv wehren, so wie es ja auch
im Falle 'Atom' der Fall gewesen ist. Und das können nur die Bürgerinnen und Bürger
und davon sehr sehr viele. |
[Aus: ÖR; 'Im Gespräch', 15.5.1997, mit Peter Huemer und Wissenschaftsautorin
Ursel Fuchs; Thema: Bioethik]
| Es ist geradezu das Recht eines jeden Bürgers in der funktionierenden Demokratie,
über beschlossene und in Geltung getretene Gesetze weiter zu räsonieren; und niemand
darf ihm das verbieten! Nur eine Diktatur läßt weitere Diskussionen nicht zu; da gilt
das Wort der Obrigkeit als unwiderruflich und unantastbar.
Demokratie verliert dann aber ihre Liberalität, wenn sie das Denken des Bürgers auf
eine von oben vorgegebene Gesinnung festlegen will |
[Aus: Die Presse, 12.9.97, Diskussionskultur und Abtreibung]

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