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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Diagnose
Diagnose
Höchst ratsam ist die mitleidlose
Und äußerst düstre Diagnose,
Die nie des Doktors Ruf verdirbt:
Gesetzt den Fall, der Kranke stirbt -
Am Schrecken gar, ihm eingejagt -
Heißts: "Ja, der Arzt hats gleich gesagt!"
Jedoch, wenn er ihn retten kann,
Dann steht er da als Wundermann ...
Eugen Roth
| Als die Diagnose feststand, starb der Patient binnen 2
Minuten
Einen richtigen "Voodoo-Tod" erlebte der Wiener
Psychoonkologe Hans-Peter Bielek als behandelnder Therapeut im
Franz-Josef-Spital. "Wir hatten einen rund 40-jährigenn Schauspieler
mit Verdacht auf Herzinfarkt. Es wäre sein zweiter
Herzinfarkt gewesen,
und der Patient hatte große Angst vor der Diagnose. Zur Abklärung
benötigten wir den Originalbefund vom ersten Infarkt. Bis der bei uns
war, dauerte es fast zwei Wochen. Nun stellte sich heraus, daß der
Patient eindeutig einen zweiten Herzinfarkt erlitten hatte. Wir teilten
ihm die Diagnose mit, und der Patient starb innerhalb von zwei Minuten. |
[Profil, 21.2.2000 - Wundermittel und Voodoo-Tod]
| Fehldiagnose Brustkrebs "Wir haben viel Zeit damit
verbracht, uns bei der Krebsbehandlung um Genauigkeit, Wirksamkeit und geringere
Sterberate zu kümmern. Aber wir haben uns nicht mit den Problemen befaßt, die durch
falsche Diagnosen entstehen können", so der Internist Johann G. Elmore
von der Washington University. In einer neuveröffentlichten Studie untersuchte er die
Daten von 2400 Frauen, die 10 Jahre lang regelmäßig zur Brustkrebsvorsorge gingen.
Erschreckendes Ergebnis: Bei rund einem Drittel der Patientinnen wurde eine falsche
Diagnose erstellt. Wurde nur die Mammographie zur Untersuchung angewandt, gab es gar
bei der Hälfte der Frauen Fehldiagnosen! |
[Aus: täglich Alles, Fehldiagnose Brustkrebs, 17.4.1998]
| "Ich habe versucht, einen lächerlichen Kredit mit
Lebensversicherung zur kriegen. Ich habe keinen bekommen: 'Sie wissen eh,
Herr Broukal, wegen Ihrer Krankheit ...' lehnte jede Bank ab. Ich bin also
ein Risiko geworden." |
[Aus: News 28/99; Leben mit Krebs]

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