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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Forschungsprogramme...
... die Gefälschten
| Als Jones diese Ungleichheiten in der
Statistik korrigierte, kam er sogar zum Schluß, daß »die wirkliche Lebenserwartung von unbehandelten Krebspatienten ...
größer zu sein scheint als die der behandelten Patienten«. Anders gesagt: Die
bisherige Behandlung erwies sich als wirkungslos, wenn nicht gar als schädlich.
»Nur zwei von den Reportern, die an dem Symposium teilnahmen, berichteten über diese
erstaunliche Information«, fand der Wissenschaftsjournalist Gary Null heraus.
»Obwohl 1975 und 1977 wiederholt, wurden Jones' Befunde von den großen Nachrichtenmedien
ignoriert, bis er 1978 starb.«
Jones war keineswegs der einzige gewesen, der herausgefunden hatte,
daß die Behandlungsaussichten von der Zusammensetzung der betreffenden Patientengruppe und
nicht von der Behandlung abhängen. Die Autoren Benninghoff und Tsien
waren schon 1959 zu diesem Schluß gekommen, nachdem sie die Krankengeschichten von 26000
Brustkrebspatientinnen ausgewertet hatten, die weltweit verstreut in verschiedenen
Kliniken und mit unterschiedlichsten Methoden behandelt worden waren.
Die Medien beteiligen sich eifrig an der Vertuschungskampagne des medizinischen
Establishments. So wurden die Äußerungen des amerikanischen Krebsforschers Hardin B.
Jones von den großen Medien jahrelang totgeschwiegen, obwohl oder eben weil sie eine
skandalöse Unstimmigkeit in der Krebsstatistik aufdeckten. Jones hatte
sich vor allem durch seine Untersuchungen des Zusammenhanges zwischen Rauchen und
Lungenkrebs einen Namen gemacht. Im Jahre 1969 wurde der ehemalige Professor der
Universität von Kalifornien in Berkeley von der Amerikanischen Krebsgesellschaft
eingeladen, am traditionellen Seminar für Wissenschaftsjournalisten zu sprechen, das von
fahrenden Journalisten aus der ganzen Welt besucht wird.
Jones´ Vortrag erwies sich als eine wahre Bombe: Seine Untersuchungen
an einer großen Zahl von Patienten hatte ergeben, daß im Vergleich zu früher die
»aussichtslosen«, weil kaum mehr operierbaren Fälle jetzt häufiger in die unbehandelte
Vergleichsgruppe eingeteilt wurden. Jones sagte wörtlich:
»Ab 1940 wurden, durch Neudefinition der Begriffe, verschiedene fragwürdige
Bösartigkeitsgrade als Krebs klassifiziert. Nach diesem Datum nahm der Anteil der
"Krebsheilungen", die zu einer "normalen" Lebenserwartung führten,
rapide zu, entsprechend dem Anteil der fragwürdigen Diagnosen, die (in die Studien)
hineingenommen wurden.«
Viele der neueren Untersuchungen basierten also auf Operationen an Patienten, die von
vornherein eine bessere Überlebenschance hatten. Dies führte zum Trugschluß, daß die
Operations- und Bestrahlungsmethoden verbessert worden seien.
Damit nicht genug: Jones wies auch darauf hin, daß in den Studien die
unbehandelten Kontrollpersonen, die starben, in jedem Fall als Todesfälle geführt
wurden. In der Behandlungsgruppe dagegen wurden frühverstorbene Fälle, die nicht lange
genug behandelt werden konnten und deshalb die Kriterien für die »Behandlung« nicht
erfüllten, von der Statistik ausgeschlossen. Auch dies begünstigte die Gruppe der
»behandelten« Patienten auf eine unfaire Weise.
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[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]
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Professoren fälschten Daten, erfanden Tabellen - Kommission prüft 300
Dokumente.
Ausgerechnet im sensiblen Bereich der Krebsforschung sind jetzt Manipulationen
bekannt geworden, die einen Schatten auf den Wissenschaftsstandort Deutschland werfen:
Zwei ehrgeizige Forscher, Friedhelm Herrmann und Marion Brach,
haben über Jahre hinweg Daten in wissenschaftlichen Publikationen munter gefälscht und
Tabellen schlicht erfunden - niemandem fiel es zunächst auf. Eine Untersuchungskommission
mehrerer Universitäten sprach am Mittwoch von Manipulation 'in beispiellosem Umfang.'
Die Kommission hat für den Zeitraum von 1988 bis 1996 17 gefälschte oder mit großer
Wahrscheinlichkeit gefälschte Veröffentlichungen identifiziert.
Bei den Arbeiten der Forscher Herrmann und Brach, die an
verschiedenen Universitäten Professuren innehatten, dreht es sich um
Grundlagenforschung über die Entstehung von Krebs. In Veröffentlichungen
präsentierten sie unter anderem vermeintliche Erkenntnisse über die 'Zellkommunikation'
im Körper.
In Wissenschaftskreisen hieß es, der Fall Herrmann/Brach sei der
größte bisher in Deutschland bekanntgewordene Skandal dieser Art. Bisher waren
Manipulationen von Ergebnissen nur von Diplom- und Doktorarbeiten bekannt geworden. Doch
scheint gerade in den Bereichen Biologie und Medizin ein erheblicher Druck auf allen
Wissenschaftlern zu lasten, möglichst viele Ergebnisse zu produzieren. "Die
Zahl der Publikationen entscheidet sehr oft über die Berufung von Professoren an
Universitäten und die Vergabe von Forschungsgeld", sagt Eva-Maria Streier,
Sprecherin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Auf die Expertenkommission im Fall Herrmann/Brach kommt derweil noch viel Arbeit zu: Sie
muß alle 300 Veröffentlichungen der beiden Krebsforscher untersuchen.
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[Aus: Göttinger Tagblatt, 7.8.97, Professoren fälschten Daten]
| Betrugsskandal bei Novartis ist kein Einzelfall
Gefälschte Laborergebnisse haben beim Pharma-Multi Novartis ein
Beben ausgelöst - es drohen Millionenverluste. Doch manipuliert wird auch
anderswo: Wer keine Erfolge präsentieren kann, kommt schnell unter Druck.
Krebsforscher Friedhelm Herrmann, eine der Schlüsselfiguren im
Berliner Fälscherskandal, beschied laut SPIEGEL einer verunsicherten
Doktorandin, die ihn wegen einer gefälschten Abbildung zur Rede stellte: "Jetzt
seien Sie mal ruhig, das machen doch alle."
Wie im Forschungbetrieb getrickst wird
 | Resultate werden unter den Tisch gekehrt, weil sie nicht in das
Konzept des Sponsors passen. "Ich kriege immer den richtigen
Wissenschaftler mit den 'richtigen' Ergebnissen, wenn ich dafür
bezahle." - mit diesem Satz zitieren die Fachjournalisten Antje
Bultmann und Friedemann Schmithals in ihrem Buch 'Käufliche
Wissenschaft' einen Auftraggeber. Wer zahlt, bestimmt. |
 | Forschungsergebnisse werden zurückgehalten aus Angst, die
Konkurrenz könnte davon profitieren. Da kann es schon einmal
vorkommen, daß mehrere Forscherteams am selben Problem arbeiten und
für die gleichen Projekte die ohnehin knappen Forschungsgelder gleich
mehrfach fließen. |
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[PulsTip, September 1998 - Wenn Forscher zu Fälscher werden]
Hochdosierte Fälschung - Ein gefeierter Krebsspezialist gesteht:
Studien, die weltweit
zum Einsatz einer radikalen Chemotherapie geführt hatten, waren gefälscht.
Fälschung in der Forschung,
20.6.2000 - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft
verdächtigt den Freiburger Klinikdirektor Roland Mertelsmann des
wissenschaftlichen Fehlverhaltens

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