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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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Die sog. 'wissenschaftlich anerkannte' Krebstherapie ...

Ihre Forschungsprogramme...

... und wie darüber berichtet wird

Ein Nadelstich besiegt den gefürchtetsten Feind der Menschheit: Was kürzlich noch als Utopie galt, wird nun in Österreich Wirklichkeit!

...

Schon in zwei Jahren kann man impfen

...

In absehbaren fünf Jahren wird es möglich sein, gegen Papillomviren zu impfen, die den gefürchteten Gebärmutterhalskrebs auslösen.

[Aus: Die Kronen, 08.09.2001 - Impfung gegen Krebs! (Mag. Sabine Standenat)]

Da alternative Therapieversuche gegen Krebs mit dem Argument unterdrückt werden, sie seien »unwissenschaftlich«, spielen die Wissenschaftsjournalisten dabei eine Schlüsselrolle. Sie sind es, die der breiten Öffentlichkeit über das berichten, was in der Wissenschaft passiert. Mit oft bemerkenswertem Geschick verstehen sie es, die Erkenntnisse der Forschung in eine allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen. Für die Frau oder den Mann von der Straße gibt es keine andere Möglichkeit, sich über das Geschehen hinter Universitätsfassaden und Institutstüren zu informieren, als durch Presse, Rundfunk und Fernsehen.

Wissenschaft gilt als ein »schwieriges« Thema. In den Medien fristet sie deshalb ein Randdasein - zu Unrecht, denn was in der Wissenschaft passiert, prägt unseren Alltag ebenso stark wie Wirtschaft und Politik. Erst in den letzten Jahren entwickelte sich der Wissenschaftsjournalismus als eine eigenständige Sparte der Berichterstattung. Doch nach wie vor sind die Wissenschaftsjournalisten relativ dünn gesät, und nur die größeren Tageszeitungen und Magazine, der Rundfunk und das Fernsehen berichten regelmäßig über wissenschaftliche Themen. Bildlich gesprochen ist also der Wissenschaftsjournalismus ein enger Flaschenhals zwischen Universitäten und Bürgern. Deshalb ist die Gefahr der Manipulation durch einseitige Berichterstattung gerade im Wissenschaftsjournalismus besonders groß.

Die Einseitigkeit besteht darin, daß für den durchschnittlichen Wissenschaftsjournalisten sich die Wissenschaft auf das beschränkt, was von den Lehrstühlen herab gepredigt wird. Ich will mich selber von dieser Kritik nicht ausnehmen. Viele meiner Kollegen bemühen sich ehrlich, offen zu bleiben und den Wissenschaftsbetrieb kritisch zu verfolgen. Doch der Spielraum ist ziemlich eng. Das beginnt schon bei der Auswahl der Information. Ein Wissenschaftsjournalist sammelt seine Neuigkeiten auf Pressekonferenzen, an Kongressen, durch Studium von Fachzeitschriften und durch eigene Recherchen.

Pressekonferenzen werden von der (meist pharmazeutischen) Industrie, von wissenschaftlichen Organisationen und Gremien oder von Forschern veranstaltet, die wichtige Entdeckungen gemacht haben - letzteres ist vor allem in den Vereinigten Staaten üblich. An Kongressen nehmen nur Wissenschaftler teil, die in ihrem Fachgebiet »offiziell« anerkannt sind.

In Fachzeitschriften werden ebenfalls nur Publikationen dieser Wissenschaftler veröffentlicht. Wer selber recherchiert, stößt meist auf die schulmäßig betriebene Universitätsforschung, außer er suche gezielt nach Alternativen.

Im Bereich der Medizin sorgen die ärztlichen Standesorganisationen dafür, daß die Journalisten nur das berichten, was »der fachlich einwandfreien medizinischen Aufklärung« der Bevölkerung dient.

Die zweite Methode, die journalistische Sorgfaltspflicht zu wahren, besteht darin, daß der verantwortliche Redakteur den zu prüfenden Artikel einem »Experten« vorlegt. Dieses Vorgehen wird vor allem in jenen Fällen gewählt, in denen der Artikel nicht bereits die Stellungnahme eines solchen Experten enthält. Nach einer solchen Begutachtung wird ein Artikel allenfalls umgeschrieben oder - wahrscheinlich der häufigere Fall - wandert in den Papierkorb.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]

In der »Laxenburger Deklaration« der Europäischen Union der Gesellschaften der Wissenschaftsjournalisten von 1979 steht folgender Passus:
»In Erfüllung ihrer Aufgabe [...] können Wissenschaftsjournalisten mit Regierungen, Medienbesitzern und anderen mächtigen Instanzen in Konflikt geraten. Sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern müssen sie mit Bestrafung oder Gefängnis rechnen.«
Dies scheint in der Praxis nicht allzu häufig vorzukommen. Die meisten ziehen verständlicherweise die Anpassung der Konfrontation vor. Ein kritischer Wissenschaftsjournalist braucht nicht unbedingt das Gefängnis zu fürchten. Es genügt, wenn er keine Informationen von den Wissenschaftlern mehr bekommt, wenn ihn Institute mit Hausverbot belegen, wenn Redakteure seine Artikel zurückweisen, weil sie wissenschaftlich »nicht genügend fundiert« sind.
Ein wesentlicher Machtfaktor im Wissenschaftsjournalismus ist die Industrie, vor allem die pharmazeutische. Mehrere Basler Pharmagiganten sind fördernde Mitglieder des Schweizer Klubs der Wissenschaftsjournalisten.

Die Amerikanische Krebsgesellschaft (ACS) veranstaltet jedes Frühjahr ein in der ganzen Welt berühmtes »Seminar für Wissenschaftsjournalisten« mit internationaler Teilnehmerliste. Die ACS scheut keinen Aufwand, um die Journalisten mit Galaveranstaltungen, Banketten, Gelegenheit zu Exklusivkontakten mit Forschungsgrößen und anderen Attraktionen herbeizulocken. Zielgruppe sind vor allem die amerikanischen Medien, denn das ACS-Seminar bildet den Auftakt einer gigantischen Werbekampagne von der Atlantik- bis zur Pazifikküste, mit der die amerikanischen Bürger zu Krebsspenden aufgerufen werden.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]

Die Schulmedizin entlarvt dann jeweils die angeblichen »Wundermittel« als »Schwindelpräparate«. Da diese Schwarzweiß-Alternative sehr geeignet ist, einer sachlichen Diskussion auszuweichen, sind es paradoxerweise meistens die schulmedizinischen Kreise, die von den Außenseitermethoden als »Wundermitteln« sprechen, natürlich mit dem Zusatz »angeblich«.

In der Krebsmedizin ist nichts leichter als zu beweisen, daß ein Medikament »kein Wundermittel« ist. Dieser Beweis könnte auch für jedes Zytostatikum sehr leicht erbracht werden. Deshalb ist der Schulmedizin sehr daran gelegen, in der Diskussion um Außenseiterpräparate auf die falsche Alternative »Wunder oder Schwindel« hinzusteuern. Die Antwort liegt dann schon bereit: Da es keine Wundermittel geben kann, muß es ein Schwindelpräparat sein.

Ein Bericht des Nationalen Krebsinstituts der Vereinigten Staaten stellte 1979 fest, daß sich innerhalb von 23 Jahren die 5-Jahres-Überlebensrate für alle Krebsarten insgesamt nur um 2 Prozent verbessert hat. Gerade bei den häufigen Krebsarten stagnieren die Überlebenskurven seit Jahrzehnten: Seit 1955, schrieb etwa das »New England Journal of Medicine«, sei die Heilungsrate bei Brustkrebspatientinnen »praktisch unverändert«. Bei Magen- und Dickdarmkrebs gibt es sogar seit 40 Jahren keine Heilungsfortschritte.
Solche Erkenntnisse werden von der medizinischen Fachwelt verdrängt. »Wütende Proteste« erlebte beispielsweise Professor Ernst Krokowski, als er auf einem Röntgenkongreß die unerfreuliche Tatsache ungeschminkt darlegte. Eine medizinische Fachzeitschrift weigerte sich, eine Untersuchung des angesehenen Berliner Professors Heinz Oeser abzudrucken, die mit exakten Zahlen nachwies, daß die Krebsgefährdung des Menschen seit Beginn dieses Jahrhunderts konstant geblieben ist.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]

Prof.Dr. Heinz Oeser, Professor der Strahlenheilkunde
Millionär mit distinguierten Manieren, den niemand nachsagen kann, er sei ein Revoluzzer. Als Oeser in einer ungewöhnlich gründlichen Untersuchung nachwies, daß die Krebsgefährdung des Menschen seit 1900 konstant geblieben, mithin nicht Verschulden, sondern Schicksal ist, weigerte sich ein medizinisches Fachblatt, solche Häresie überhaupt zu drucken. Oesers Erkenntnis - je älter der Mensch wird, desto größer ist sein Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu sterben - wird sich trotzdem herumsprechen.

[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]

Was den Krebs angeht, so ist der Normalbürger den Medizinern und der Presse preisgegeben, die beide ihren Erfolg der paradoxen Kombination von Angstverbreitung und Heilungsprophezeiung verdanken. Es versteht sich von selbst, daß die verschiedenen Krebsvereinigungen diese Kombination in der besten oder, wenn man so will, in der schlimmsten Weise repräsentieren.

Die medizinische Doppelzüngigkeit in bezug auf den Krebs wird gewöhnlich vom Laien nicht wahrgenommen. Auf der einen Seite wird der Krebs als das größte Schreckgespenst des Menschen dargestellt und als ein furchtbares Problem, das beinahe das Begriffsvermögen, des menschlichen Verstandes übersteigt. Auf der anderen Seite werden wiederholt Hoffnungen auf einen erfolgreichen Kampf gegen den Krebs geweckt, Versprechungen, die mit der Schaffung einer Agentur für die totale «Beseitigung» des Krebses ihren Höhepunkt erreicht haben.

Nachdem sie unnötige Ängste vor dem Krebs erzeugt hat, schlägt die Presse dann auch gleich Heilungsmöglichkeiten vor. «Die beste Verteidigung gegen den Krebs ist der Angriff». Aber was für eine Art von Angriff? «Der Öffentlichkeit ist mehr versprochen worden, als wir halten können», beklagte Rutstein: «Achtbare Publikationen heilen den Krebs beinahe jede Woche.»

Wer leitet die Presse und wie? Die Gemeinschaft der Wissenschaftler erzieht die Presse, so daß die Presse die öffentliche Meinungsbildung dirigieren kann.

[Aus: 'Ist Krebs eine Krankheit?', Manu L.Kothari / Lapa A. Metha

Gearbeitet wird in Heidelberg fleißig. Die dort beschäftigten 350 Wissenschaftler veröffentlichten z. B. in 1983 nicht weniger als 322 Zeitschriftenartikel, 135 Buchbeiträge, 25 Bücher und 44 Hochschulpublikationen. Ganz hübsch, will einem scheinen: Jahr für Jahr kommen in der BRD/Berlin etwa 1000 Veröffentlichungen zum Thema Krebs heraus, weltweit um die 10 000 - in nur zehn Jahren ergäbe dies nach Adam Riese schon ein Archiv von 100 000 Schriften über Krebs! Wow, was für eine Krankheit, möchte man da sagen - in nur 3650 Tagen hunderttausend Publikationen! Und man ist zwangsläufig beeindruckt. Denn selbst, wenn 99% dieser Schriften nichts als Reportagen über des Kaisers neue Kleider darstellten mit Milliarden und Abermilliarden subventioniert - so bliebe doch ein Prozent, immerhin noch tausend Aufsätze, die Wahres über Krebs kündeten?
Nun, sollte es dieses eine Prozent geben, ist es nicht dasjenige, nach dem die Schulmedizin sich richtet. Das muß man leider so sagen, denn die Fakten lassen gar keine andere Aussage zu. Die Erfolge scheinen mehr in der Publizistik denn in der Krebsforschung zu liegen - und im Eintreiben immer höherer Etats und Zuschüsse. Jetzt hat Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen (Chef des DKFZ Heidelberg) die Einstellung zusätzlicher rund sechzig Mitarbeiter und die Errichtung eines Neubaus gefordert - womit man sicher sein darf, daß die Produktion von Publikationen durch das DKFZ weiter ansteigen wird.
Das mag polemisch klingen und ist letztlich doch nichts weiter als das Verfolgen von Leistungskurven. Sicherlich, Krebs ist ein Rätsel. Aber ein Rätsel, auf das sich so manche Existenz begründet. Da man seinen Beruf lieben sollte, darf man fragen, ob Krebs als Grundlage eines spezialisierten Berufsstandes nicht längst zum geliebten Rätsel, zum "geliebten Feind" geworden ist? Zweifellos ist das Rätsel Krebs längst versteinert.

[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

Ärzte - wie auch Juristen - dürfen nicht werben. An sich keine schlechte Sache. Verschämte Mitteilungen wie "Aus dem Urlaub zurück, Dr. So und so!" sind schon die Grenze dessen, was Mediziner sich an Werbung erlauben dürfen. So ist es denn schwer, Grenzen zwischen der Werbung von Ärzten (strenggesehen eher Public Relations) und dem Informationsrecht der Presse zu unterscheiden. Wenn z. B. einem Ingenieur eine neue Verbesserung des Viertakters gelingt, ist das kein Geheimnis, sondern die Öffentlichkeit kann und darf das erfahren. Wenn einem Koch ein neues Rezept einfällt, ein Astronom einen Kometen entdeckt, ein Meeresbiologe ein unbekanntes Tiefseegeschöpf nachweist, stets darf das die Presse erfahren. Nur die Schulmedizin steckt sich hier, wo andere mit einer Dreimeilenzone zufrieden sind, eine Hundertmeilenzone ab. Natürlich, auch aus der Medizin gelangen Verlautbarungen an die Öffentlichkeit. Aber welche das sein dürfen, bestimmt die Schulmedizin. Und wenn sie nicht will, daß ganzheitliche Therapien in der Öffentlichkeit als erfolgreich, womöglich gar erfolgreicher als die schulmedizinisch verordneten "spezifischen" dargestellt werden, dann schlägt sie eben zurück.

[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

Wie wir wissen, klingen die offiziellen Meldungen stets hoffnungsvoll: "Noch nicht, aber schon bald ..." Bei den turnusmäßig stattfindenden Krebskongressen geht es dagegen viel ehrlicher zu. Dort (intern) scheut man sich nicht, das anhaltende Fiasko auch in Worte zu kleiden. So gab Dr. Christian Herfarth zum 18. deutschen Krebskongreß Febr./März 1986 folgende abschließende Presseverlautbarung:
" - Die Strategien zur Behandlung sind weitgehend erschöpft. Ein Durchbruch bei der Forschung ist noch nicht erreicht worden ... Bei der Krebsforschung herrscht derzeit eine Phase der Stagnation, Skepsis und Zurückhaltung!"
Offene, treffende Worte. Leider aber sind sie für die Medien keine interessante Meldung. Denn der Leser will das gar nicht wissen - weiß er es doch längst. Und so wurden aus Herfarths offenen Worten allenfalls winzige 10-Zeilen-Meldungen. Umgekehrt proportional dazu die Öffentlichkeitsarbeit der Krebsbosse, die zu gleicher Zeit zahlreiche Sondermeldungen - Hoffnungsparolen allesamt - in der Boulevardpresse zu lancieren wußten.

Man darf ohne Übertreibung sagen: Je hoffnungsloser die Stimmung in der Krebsmedizin, desto euphorischer die Öffentlichkeitsarbeit.

[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

Die heimische Onkologie zählt in vielen Bereichen zur Weltspitze!

"Zwar stehen wir da noch ziemlich am Anfang, aber das sind die Methoden, bei denen das Übel an der Wurzel gepackt wird." Dies die Einschätzung des internistisch-experimentellen Onkologen am Wiener AKH, Christoph Zielinsky.

[Aus: News 28/99; Neue Waffen gegen den Krebs]

Genforscher schafften medizinischen Durchbruch
Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebsleiden

Amerikanischen Wissenschaftlern gelang es jetzt, Labormäuse gegen Krebs immun zu machen.

[Aus: Neue Post, 21.10.99]

Hungerkur gegen Krebs

Ärzte setzen Hoffnung in eine neue Generation von Krebsmedikamenten. Studien starten auch in Deutschland.

[Aus: Focus 26/99]

Man macht es sich zu leicht, wenn man über die Redakteure die Nase rümpft. Denn die rühren sich die Meldungen nicht in der Kantine aus dem Kaffeesatz, sondern erhalten sie von den Informationsstellen des Krebsestablishments auf den Ticker gelegt. Unter anderem 1986 auch folgende Behauptungen: Schwarzer Tee helfe gegen Krebs, Selen verspreche große Hoffnung; wer vegetarisch lebe, lebe länger; Hai-Knorpel gut gegen Krebs; gleiche segensreiche Wirkung zeigen Platin und Sojabohnen, Joggen; Lachen; Lieben und überhaupt Glücklichsein sei ein guter Krebsschutz. Dagegen lebten Unglückliche gefährlich, auch frisch Geschiedene (die doch nun eigentlich wieder glücklich sein sollten ... ) Genug dieser Parade des Nichtwissens; Spiegel einer "Wissenschaft" des 20. Jahrhunderts. Traurig.

[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

 

siehe auch:

Bild der Wissenschaft online, 26.05.2001 - Medizin-Forschung oft wissenschaftlich unsauber

Salzburger Nachrichten, 26.05.2001 - Sieg über Krebs erwartet

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