Der Schein trügt
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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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Die sog. 'wissenschaftlich anerkannte' Krebstherapie ...

Ihre Therapie ...

Chemotherapie - und was man darüber wissen sollte

Aber der Schein trügt
Bei gewissen Krebsarten, wie z.B. Lymphkrebsarten, Morbus Hodgkin, Leukämie, Sarkome und Keimzellentumore bei Männern meint die Schulmedizin ein wirklich berechtigtes Einsatzgebiet der Zellgifte gefunden zu haben. Diese Krebsarten machen allerdings nicht einmal zehn Prozent der Krebsfälle aus. Die verbleibenden 90 Prozent sind Organkrebse, die auch durch Operation in der Schulmedizin nicht mehr zu heilen sind, da sie bereits 'Metastasen' gebildet haben oder weil die Geschwulst nach einem Eingriff erneut aufgetreten ist. Auch wenn unter dem Einfluß der Chemotherapie der Tumor zunächst kleiner wird oder vorübergehend verschwindet, muß das nichts Gutes bedeuten. Die Schulmedizin erklärt sich dies mit resistent gewordenen Resttumorzellen, die oft um so schneller wieder nachwachsen. Der Rückgang des Tumors sagt auch nichts über die Lebensdauer des Patienten aus. Die Statistiken belegen es der Schulmedizin, daß in überwiegend vielen Fällen die Patienten am längsten leben, bei denen der Tumor auf die Chemotherapie nicht angesprochen hat.

Ein verhängnisvoller Fehler ist die falsche Interpretation des Begriffs der sogenannten Remission, also des zeitweiligen Rückgangs der Geschwulste. Dieser durch bildgebende Verfahren nachweisbare Tumorrückgang wird fälschlicherweise gleich- oder in Relation gesetzt mit der Abnahme der Bösartigkeit und Zunahme der Überlebenszeit. Dieses ist eine Fehlinterpretation der Tumorremission, wie sie nur bei der Entwicklung und Testung unter Laborbedingungen erfolgen kann.

Der Patient überstand die Strapazen mit Müh und Not. Während der sechsmonatigen Behandlung nahm er stark ab, verbrachte mehrere Wochen im Krankenhaus und fühlte sich am Ende "sehr viel schlechter als zuvor". Seine Chancen, mit der Krankheit noch eine Weile zu leben, waren durch die strapaziöse Behandlung nicht besser geworden. Trotzdem verbuchten die Ärzte ihr Vorgehen als Erfolg: Sie "konnten sagen", so Gallmeier, "daß der Tumor kleiner geworden ist."

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]

Im Gespräch zwischen Arzt und Patient treten häufig Mißverstände auf. Der Onkologe spricht von "Erfolg" oder "Remission" (Rückbildung), der Patient hört "Heilung" oder zumindest "Lebensverlängerung" heraus. Zur Linderung von Beschwerden ist eine Verkleinerung des Tumors durch Chemotherapie natürlich sinnvoll. Doch irrtümlicherweise wird vorausgesetzt, daß eine Rückbildung des Tumors auch eine Lebensverlängerung bedeutet.

Oft glaubt der Arzt selbst an die lebensverlängernde Wirkung der Therapie. Grund: Auf Kongressen und in den Medien werden die Erfolge der Chemotherapie günstiger dargestellt, als sie in Wirklichkeit sind. Studien mit scheinbar positiven Ergebnissen werden mehr beachtet als negative Studienergebnisse.

Selbst, wenn die Studienresultate insgesamt ernüchternd sind - in Einzelfällen kann ein Erfolg möglich sein. Oft setzen Ärzte und Patienten auf diese winzige Chance.

Der Arzt möchte helfen und fürchtet um seine Autorität als Mediziner, wenn er dem Patienten gegenüber seine Hilflosigkeit eingesteht. Eine Chemotherapie durchzuführen ist oft leichter, als dem Kranken die Grenzen der ärztlichen Heilkunst zu erklären und sich der Angst und Verzweiflung des Patienten zu stellen.

Krebskranke wünschen sich die Therapie oft ausdrücklich. Sie möchten ihr Schicksal aktiv in die Hand nehmen und um jeden Preis gegen ihre Krankheit kämpfen. Den Vorwurf, man habe nicht alles versucht, mag sich niemand gern machen.

Selbst Patienten, die einer Chemotherapie ablehnend gegenüberstehen, akzeptieren die Behandlung schließlich doch, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, etwas gegen ihre Krankheit zu unternehmen. [Anm.: Vor allem, wenn man die Patienten nicht über sämtliche Möglichkeiten aufklärt!]

Dabei zeigen neue Ansätze in der Krebsmedizin, daß die Chemotherapie nicht der einzige Weg im Kampf gegen den Krebs ist: "Nach unseren Ergebnissen leben Patienten, die psychotherapeutisch betreut werden, Sport treiben, das Immunsystem stärken und ihre Ernährung umstellen im Durchschnitt länger als diejenigen, die nur eine Chemotherapie erhalten". [Anm.: Und wo ist die Umsetzung?]

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, „Ein gnadenloses Zuviel an Therapie“]

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