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Was sagen die Schüler?
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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Therapie ...
Chemotherapie - und was man darüber wissen sollte
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SPIEGEL:
Wie viele Patientinnen profitieren denn von dieser Behandlung?
Molls: Man geht davon
aus, dass allenfalls zehn Prozent der Brustkrebs-Patientinnen mit
Mikrometastasen von der Chemotherapie profitieren und geheilt werden
können. Dieser Prozentsatz gilt in etwa auch für die anderen soliden
Tumoren.
SPIEGEL: Deprimierende
Zahlen.
Molls:
Ja. Wir Ärzte, die Krebskranke
behandeln, müssen grundsätzlich akzeptieren, dass wir einen Teil unserer
Patienten nicht heilen können, nämlich die Patienten, die Metastasen
entwickeln. Dann geht es nur darum, das Leben zu verlängern, bei
möglichst guter Lebensqualität.
SPIEGEL: Wenn die
Chemotherapie von den drei Behandlungsarten bei Krebs letztlich die
enttäuschendsten Ergebnisse bringt, wie erklären Sie sich dann den
unverdrossenen Optimismus, mit dem diese Therapierichtung weiterverfolgt
wird?
Molls: Das ist auch für
mich nicht in allen Details nachvollziehbar. Das eigentliche Ziel der
Tumortherapie besteht ja in der Vernichtung aller Tumorzellen. Beachtet
man den Maßstab, so muss man sagen, dass die Effizienz der zytostatischen
Medikamente wenig erfolgreich ist. |
[Aus: Der Spiegel
26/2002 - "Aus vielen Richtungen angreifen"]
| In Deutschland werden 80 Prozent der Patientinnen einer
Chemotherapie unterzogen, obwohl die Resultate keine Rechtfertigung dafür
liefern. Von diesen Frauen sind fünf Jahre nach der Diagnose nur noch
drei Prozent am Leben! Werden die Zellgifte hoch dosiert, beschleunigt die
Behandlung sogar das Sterben. |
[Aus: Journal für die Frau, 24/2000]
| Beim Vorliegen inoperabler Erkrankungen mit bereits
bestehenden Metastasen war eine Chemotherapie nur in 1,8% der Fälle
erfolgreich. |
[Aus: Werk für menschenwürdige Therapieformen, Heft Nr. 1/2000:
Ganzheitliche Krebstherapie]
Auch heute noch., nach mehreren Dekaden intensiver klinischer
Therapieforschung an zytostatischen Substanzen, fehlt für die allermeisten Krebse
jegliche Evidenz dafür, daß die mit diesen Substanzen durchgeführte Krebsbehandlung in
ihrem Hauptanwendungsbereich, nämlich bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien, überhaupt
einen günstigen Einfluß auf die Lebenserwartung ausübt.
...
Einstweilen erscheint jedoch in dieser von Erfolglosigkeit geprägten Situation die
derzeitige starke Konzentration der Studienkapazitäten auf die Chemotherapie schwerlich
gerechtfertigt. Und auch die Vorwürfe, die die Schulmedizin, sicherlich meist zu Recht,
den "Außenseitern" der Medizin macht, daß sie nämlich außerstande seien,
ihre Erfolgsbehauptungen wissenschaftlich zu untermauern, fallen auf sie selbst zurück.
Ein Umdenken in Krebstherapie und Krebsforschung erscheint nicht nur aus
wissenschaftlichen Gründen, sondern vor allem im Interesse der Patienten dringend
erforderlich. |
[Aus: 'Verlängert die zytostatische Chemotherapie das Überleben von Patienten mit
fortgeschrittenen epithelialen Tumoren?', DDr. Ulrich Abel, Tumorzentrum
Heidelberg]

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