endlich was Positives!
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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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Die sog. 'wissenschaftlich anerkannte' Krebstherapie ...

Ihre Therapie ...

Chemotherapie - und was man darüber wissen sollte

... aber nun endlich auch etwas Positives
Ein Überlebensgewinn von ein paar Monaten, so urteilte die Londoner Radiologin Diana Brinkley im "British Medical Journal", sei "kein großer Gewinn, wenn der Patient von der Behandlung so mitgenommen ist, daß er die gewonnene Zeit nicht genießen kann, oder wenn er unter körperlichen Schmerzen, Lebenszweifel, Abhängigkeit und Hoffnungslosigkeit leidet".

Dieser Seite ihrer Treibjagd auf den Krebs werden die forschen Therapeuten in Zukunft größere Aufmerksamkeit widmen müssen, wollen sie nicht den Vorwurf auf sich ziehen, ihnen liege nur der Fortschritt der Disziplin, nicht aber das Wohlergehen ihrer Patienten am Herzen. Marktsensible Pharmahersteller haben die Zeichen wie immer schneller und werbewirksamer erkannt.

Die Firma Bristol-Myers, Lieferant von Zytostatika wie Platinex, Vepesid und Megestat, wird, wie ein Unternehmenssprecher Ende März  in München ankündigte, bei neuen Tumormedikamenten in Zukunft nicht nur über Rückbildungsraten der Geschwulst, krankheitsfreie Überlebenszeit und Nebenwirkungen informieren, sondern auch Angaben über die Lebensqualität der Kranken während der Behandlung machen.

[Aus: Spiegel, Nr. 27/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]

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