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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Therapie ...
Schmerztherapie - und was man darüber wissen sollte
[Anm.: lt. der NM lähmt Morphium die Tätigkeit unseres Gehirns, dem
wichtigsten Organ bei jeder Erkrankung und raubt den Lebenswillen! Damit wird eine
Heilung verunmöglicht! In der NM wird nicht beabsichtigt, dem Patienten unnötige
Qualen leiden zu lassen, vielmehr ist es das Ziel, den Patienten dahingehend aufzuklären,
daß Schmerzen passager sind und nicht wie die SM meint, der Anfang vom Ende. Mit
Morphium betreiben Ärzte u.a. aktive Euthanasie, wie in einem Artikel weiter unten zu
lesen steht!]

Zuerst die Pro-Morphium-Propaganda
| Fortschritte in der Schmerzbehandlung
und die Rückkehr zu den wirkungsvollen Opiaten erhöhen die Lebensqualität. "An Krebs zu sterben muss heute nicht mehr
schrecklich sein", sagt der Grazer Onkologe Hellmut Samonigg. |
[Aus: Profil,
02.07.2001 - 30 Jahre Krieg gegen Krebs]
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Eine sehr häufige und
subjektive sicher extrem unangenehme Komplikation ist die Mukositis.
[...]
Aber sobald der Patient nicht
mehr fähig ist, überhaupt noch Nahrung oder irgendwelche Flüssigkeit
aufzunehmen, kommt es zu einem großen Gewichtsverlust und häufig auch zu
einer metabolischen Entgleisung. Dies führt noch zusätzlich zu einer
schlechteren Toleranz der Chemotherapie. In diesen Fällen sollten Schmerzmedikamente
großzügig und frühzeitig eine totale parenterale Ernährung verabreicht
werden. Wir geben kontinuierlich Morphiuminfusionen, weil lokale
Anästhetika nicht ausreichend sind. |
[Aus: Kinderkrankenschwester, Januar 1997 - Chemotherapie:
Wirkungsweise und Handhabung der Nebenwirkungen]
| "Schmerzbehandlung ist eine vorrangige, dem Patienten geschuldete
ärztliche Dienstleistung." Die Bedeutung der Schmerztherapie wurde in
der sogenannten Barcelona-Deklaration erneut herausgestrichen...
"Von den hier aufgestellten Forderungen sind wir in Österreich noch weit
entfernt", weiß der Schmerzspezialist.
Mahnung an die Politiker.
Trotz des Engagements einzelner Ärzte, Psychologen und Grundlagenforscher in der
Weiterbildung und Ausbildung ist die Basisversorgung chronischer Schmerzpatienten in
Österreich mangelhaft. Eine Ursache ist die noch verbreitete Opiophobie bei Ärzten,
Pflegepersonal und Patienten, die den effektiven Einsatz stark wirksamer Opioide im
notwendigen Ausmaße behindern. Univ. Prof. Dr. H.G. Kress: "Solange
niedergelassene Ärzte sich weigern, Opiate zu verordnen, ist die Basisversorgung nicht
sichergestellt." Diese Basisversorgung sicherzustellen wäre die Aufgabe der
Politik, für die das Symposium eine Mahnung sein soll.
Bei uns ist Fortbildung in dieser Sparte Privatsache, die aber im Fall dieses
Symposions wenigsten 6 Fortbildungsstunden wert sind, die von der Österreichischen
Ärztekammer für die offizielle Diplomfortbildung angerechnet werden. |
[Aus: Clinicum, 7-8/96, Österreichs Ärzte sind opiophob]
Schwerstkranken wird Medikament vorenthalten.
Morphium
ist, das meinen übereinstimmend Schmerzexperten aus aller Welt, zu
Unrecht in Verruf geraten. Vielerorts ist die Angst vor Mißbrauch oder Schwarzhandel so
groß, daß selbst Schwerstkranken dieses äußerst wirksame Medikament
vorenthalten wird. Zu diesem Schluß kam nun auch der Internationale Suchtstoffkontrollrat
in einer in Wien präsentierten Studie. Für die Untersuchung wurden 200 Ländern
angeschrieben und nach ihrem Umgang mit Morphium befragt. Nur 65 davon schickten
überhaupt eine Antwort, wobei die Hälfte angab, in den Spitälern nicht über
ausreichende Mengen von Morphium zu verfügen. Das widerspricht klar den Richtlinien
der Weltgesundheitsorganisation WHO. Diese sieht die Gefahr, daß aufgrund von
Vorurteilen gegen Morphium und andere Opiate schwerkranke Menschen unnötig Qualen
leiden müssen. Dies gelte vor allem für Patienten mit starken Schmerzen aufgrund von
Krebsleiden. |
[Aus: Kurier, 7.8.1996, WHO: Zuwenig Morphium]

Jetzt die Kehrseite der Medaille
| Mehr Todesfälle durch falsche Medikamente SAD San Diego - Immer mehr
Menschen sterben in den USA, weil sie in Kliniken falsche Medikamente bekommen. Eine
Studie der Universität von Kalifornien ergab: Abgesehen von AIDS, hat in den vergangenen
zehn Jahren keine andere Todesursache so dramatisch zugenommen wie die Fehlmedikation.
Für Patienten, die ambulant oder in der Notaufnahme behandelt werden, ist das Risiko
besonders hoch: Die Zahl stieg um das 8,5fache. Noch 1983 verursachten falsch verabreichte
Medikamente einen von 539 Todesfällen. 1993 war es schon einer von 131 - Tendenz weiter
steigend. Als häufigster Fehler gilt eine zu hohe Dosis an Schmerzmitteln. |
[Aus: DIE WELT, 3. März 1998, Mehr Todesfälle durch falsche Medikamente]
| London. - Ein britischer Arzt hat zugegeben, mindestens 50 Kranken auf ihren Wunsch
Sterbehilfe - meist durch Injektionen von Morphium - geleistet zu haben. "Sie
wollten den Tod, und ich habe ihnen geholfen. Mein Gewissen ist rein. Es ist Zeit, das
Thema Euthanasie offen anzugehen", erklärte Michael Irwin, ehemaliger medizinischer
Direktor bei den Vereinten Nationen. |
[Aus: Neue Kronen, 21.7.97, Arzt "half" 50 Sterbenden]
| In den Niederlanden, wo die Euthanasie von Staats wegen toleriert wird - im
vergangenen Jahr wurde sie an 3300 Menschen angewandt, auch an Behinderten und ohne
persönliche Zustimmung -, praktiziert jeder Sterbehelfer seine eigenen Methoden. Einen
"Erlösungstrank" gibt es auch in Holland nicht. Meist wird eine Überdosis
Morphium injiziert ... |
[Aus: DER
SPIEGEL, 17/1998, Erlösung aus der Spritze]
| Unterschreiben würde ich allerdings, dass mir durch
Schmerzmittel geholfen wird, selbst um den Preis eines früheren Todes.
Letzten Endes trägt jede Gabe von Opiaten dazu bei, das Leben zu
verkürzen. |
[Aus: raum&zeit, Nr. 119 / Okt. 2002 - Gekauftes Leben]
siehe auch:
Die Onkologie - und was [sich]
die Schulmedizin sonst noch leistet
Die Onkologie - Ihre Therapie - Ist ein Experiment mit Menschen
Sonderprogramme in der Neuen
Medizin
Sonderprogramme in der Neuen Medizin - Die Schmerzen
Eltern Pilhar - Informationsblatt
Eltern Pilhar, Informationsblatt 3-97
Artikel
Schorndorfer Nachrichten, 9.11.1991 - Sorgerecht wieder bei den Eltern
Der Spiegel, 07.08.1995 - "Heimliche Vernunft"
Orizzonti, März 1996 - Leiden von Olivia P.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Olivia - Ihre Schmerzen

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