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Im guten Glauben Kritische Stimmen Und was dann?
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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Therapie ...
Vorsorgeuntersuchung - und was man darüber wissen sollte
| Je besser und früher die Diagnose der Krankheit oder der Metastasierung
gelingt, um so länger wird die Überlebenszeit ab dem Diagnosezeitpunkt sein, auch ohne
daß irgendwelche Fortschritte in der Therapie erzielt worden wären. |
[Aus: 'Verlängert die zytostatische Chemotherapie das Überleben von Patienten mit
fortgeschrittenen epithelialen Tumoren?', DDr. Ulrich Abel, Tumorzentrum
Heidelberg]
| Das Problem liegt eben darin, daß man bis heute nicht weiß, was die Krebskrankheit
überhaupt ist. Wie will man sie da früh erkennen? Man erkennt Tumore. Und wie die Praxis
zeigt, ist das Erkennen von Tumoren leider meist eine Zuspäterkennung. |
[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]
| Richtig dagegen ist, daß die Netze der Früherkennung der Medizin dazu verhelfen, an
dem Patienten längere Zeit (als bei Spätdiagnose) herumzuexperimentieren.
Geht der Patient nur zum Sterben ins Hospital, ist nur noch wenig Umsatz mit ihm zu
machen. Kann man dagegen an ihm noch vier oder sieben Jahre herumschneiden,
-strahlen und
-therapieren, bringt das noch zehn-, dreißig- oder siebzigtausend Mark in die Kassen. |
[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]
Der Verzicht auf eine Behandlung kann durchaus die bestmögliche Behandlung sein
von Johann G. Schmidt
(Der Verfasser ist Arzt, Allgemeinpraktiker und Leiter des Instituts für klinische
Epidemiologie in Einsiedeln sowie Präsident der Stiftung 'Paracelsus Heute') Wir
wissen etwa aus Autopsie-Studien, daß nur ein Siebtel der Fälle mit maligner
Brustdrüsenveränderung zum Tod führt, und nur in einem Drittel der Fälle entsteht
überhaupt eine erkennbare Krankheit. Durch technische Verbesserungen der Früherkennung
nahm die Zahl der 'gefundenen' Brustkrebse merklich zu, was einer erstaunlich naiven
modernen Gesellschaft 'Beweis' war, daß sich die Krebsprognose durch Früherkennung
verbessern läßt. Der gutgemeinte medizinische Aktivismus hatte dazu geführt, daß
früher lebenslänglich stumme Krebsveränderungen zu Krankheitsfällen wurden, was die
Therapiestatistiken vermeintlich verbesserte. Die klinische Epidemiologie spricht vom
Fehlschluß des 'overdiagnosis bias'. Gleiches geschieht ohne Nutzen in den Hautkrebs-Kampagnen. Nur gerade beim
Prostatakrebs hat die Medizin inzwischen nachgegeben
und grundsätzlich die Sinnlosigkeit der Früherkennung eingestanden. |
[Aus: Neue Zürcher Zeitung, 12.10.1998, Die Maximalmedizin steckt in der Sackgasse]
| Würde ein Arzt wirkliche Vorbeuge-Medizin praktizieren, wären seine Patienten
gesünder und brauchten ihn daher auch weniger oft aufzusuchen. Man sieht gleich, daß so
etwas den Vorstellungen der Schulmedizin völlig zuwiderläuft. |
[Aus: Trau keinem Doktor, Dr. Robert S. Mendelsohn]

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