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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

Ihre Therapie ...
... beschrieben von den 'Schülern dieser Medizin' (Schulmediziner)
| Die orthodoxe, aggressive Schulmedizin steckt nach den Aussagen weltweit
renommierter Onkologen in einer Sackgasse. |
[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
| Die Therapiekonzepte der Onkologen wechseln relativ rasch. Was heute als optimale
Behandlung gilt, wird möglicherweise schon morgen als Übertherapie erkannt. |
[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
| "Nach wie vor fürchten viele Patienten die Chemotherapie. Als Holzhammer, mit
dem man ein Uhrwerk reparieren will, wird sie selbst von manchen Ärzten
beschrieben." |
[Aus: ÖR, Mittagsjournal, 4.1.96, Alternativen zur Chemo-Therapie]
| Die Überlebensstatistiken beweisen, daß herkömmliche Krebstherapie das
bösartige Leiden meist nicht besiegt, sondern dem Patienten nur zum letzten Martyrium
seines Lebens verhilft: "Ärzte", schreibt das Medizinerblatt
"Selecta", "bei denen die Diagnose Krebs gestellt wurde, weisen häufig
jede aggressive Therapie strikt von sich."
Mit gutem Grund: Der Verzicht auf radikale Operationen, hochdosierte
Strahlentherapie
und die Krebszellgifte ("Zytostatika") verlängert häufig nicht nur die
Lebenserwartung. Die Kranken fühlen sich auch "wohler, sind in ihrer
Arbeitsfähigkeit weniger beeinträchtigt und haben keine Ausfallserscheinungen"
("Selecta")
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[Aus: Spiegel, Nr. 36/1980, Begrabene Illusion]
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Die Schulmedizin fordert vom Krebspatienten, daß er seine körperlichen und seelischen
Bedürfnisse den »medizinischen Erfordernissen« unterordnet, daß er sich pflichtbewußt
operieren und bestrahlen läßt, daß er sich aus Nebenwirkungen nichts macht und die
Anweisungen der Ärzte und Krankenschwestern widerspruchslos befolgt. Die
schulmedizinische Krebsbehandlung verstärkt also geradezu die krebsspezifischen
Persönlichkeitsmerkmale und fördert vielleicht dadurch - abgesehen von der direkten
Wirkung von Strahlen und Zytostatika - auch indirekt das Krebswachstum.
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[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]
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Professor Otto Westphal:
... allgemein beschränkt sich die Krebsbehandlung auf das "zufällige
Probieren dessen, was gerade aktuell ist."
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[Aus: Spiegel, Nr. 35/1980, Begrabene Illusion]
Professor Otto Westphal:
Ich glaube schon, daß Gentherapie eine große Chance hat, wenn auch nicht
unbedingt im Bereich maligner Tumore".
Klar, daß dieser Mann weiter an die Gentherapie glauben muß, sonst
wird er seinen Job los. Trotzdem gehört er zu den wenigen ehrlichen
Genforschern, die bereit sind, Mißerfolge klar zu nennen und sogar zu
veröffentlichen. |
[raum&zeit 105/2000 - Gen-Krebstherapie gescheitert, Bisher weltweit
größte Studie]
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Prof. Landsberger
"Hierbei ist hervorzuheben, daß Ärzte - auch aus Tumorzentren - bei eigener
Krebserkrankung oder ihrer Angehörigen sich um Hilfe an mich wenden mit dem immer
wiederkehrenden Satz: '... Sie wissen doch genau, daß wir hier nichts haben!"
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[Aus: Transparent, Heft 1/1991, Bundeszentrale der Tierversuchsgegner]
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Professor Klaus Thomsen, zwei Jahrzehnte lang Chef der
Gynäkologie an der Hamburger Uni-Klinik:
... im September 1985 bei einem internationalen Fachärzte-Kongreß in Berlin:
Es sei, so der Professor, "inhuman", wenn bei Krebskranken "durch
aufwendige und teure Therapien der Tod nur um wenige Wochen hinausgeschoben"
werde und die Patienten in dieser Zeit "ein erbärmliches Leben"
führten.
"Es sollte uns nachdenklich stimmen", fuhr Thomsen vor den
internationalen Fachkollegen fort, "wenn eine zunehmende Zahl von Ärztinnen
und Ärzten sagt: An mir würde ich eine solche Therapie nicht vornehmen lassen." Kritiker
hätten bereits den Vorwurf erhoben, bestimmte aggressive Medikamenten-Kombinationen
nützten nur der Pharma-Industrie und dem Arzt, "nicht aber dem sterbenskranken
Menschen".
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[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
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Walter Gallmeier:
Zur überfälligen Wende in der Krebsmedizin bekennen sich deshalb zunehmend Onkologen,
die bei der Jagd auf den Zellfeind die Sorge um den Kranken noch nicht verdrängt haben:
Eine "Tumormedizin nach Maß" forderte einer der prominentesten
westdeutschen Onkologen, der Nürnberger Walter Gallmeier, letzten
September (Anm.: 1986). "Übertherapie" und "Überdiagnostik",
so der Professor selbstkritisch, hätten die Krebsmedizin "zum Teil zu Recht in
Mißkredit" gebracht.
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[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, Ein gnadenloses Zuviel an Therapie]
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Sein Plädoyer für eine "Tumortherapie nach Maß" hat dem Nürnberger
Krebsmediziner Gallmeier eine Menge Vorwürfe eingebracht. Solche
Kritik schade dem Ansehen der Ärzte, bekam er von den Kollegen zu hören.
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[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, Ein gnadenloses Zuviel an Therapie]
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Sozialmediziner Heinz-Harald Abholz
"Für die häufigsten Karzinome", notiert beispielsweise der
Sozialmediziner Heinz-Harald Abholz, sei auch durch neuartige "Therapieverfahren,
die in den letzten Jahren entwickelt wurden, keine wesentliche Änderung der
Prognose" erreicht worden: "So sind die 5-Jahres-Überlebensraten
für Magen- und Dickdarmkarzinome seit 40 Jahren etwa konstant geblieben."
Ähnliches gilt laut Abholz für den Bronchialkrebs. Hier könne zwar
mit Hilfe sogenannter Zytostatika, die das Wachstum der Krebszellen hemmen, in manchen
Fällen eine "Lebensverlängerung um wenige Wochen" erzielt werden
- doch nur "bei gleichzeitig massiver Beeinträchtigung über die
Nebenwirkungen einer zytostatischen Therapie".
Wie doppelbödig solche Minimalerfolge sind, erläutert Abholz am
Beispiel von Patienten, die an "akuter myeloischer Leukose" leiden, einer
Blutkrebsart. Bei etwa 50 Prozent der Leukose-Kranken wirkt die Zytostatika-Behandlung
hilfreich, sie leben im Durchschnitt noch elf Monate.
Die übrigen, bei denen die Therapie nicht anschlägt, sterben nach vier bis acht Wochen.
Das Ergebnis, laut Abholz: "Einigen könne immerhin zeitweilig geholfen werden
- allerdings auf Kosten derjenigen, die durch die Therapie schneller zu Tode
kommen. Statistisch betrachtet bleibe den zytostatisch behandelten Patienten eine
durchschnittliche Lebensfrist von sechs Monaten. Das aber entspricht in etwa der
Lebenserwartung nicht behandelter Leukose-Kranker."
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[Aus: Spiegel, Nr. 35/1980, Begrabene Illusion]
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Onkologe Martz
"Was für den einen Onkologen eine optimale Behandlung ist, kann für einen
anderen unter Umständen eine Übertherapie sein.", so kommentierte Mediziner
Martz die Irrungen und Wirrungen des Faches.
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[Aus: Spiegel, Nr. 35/1980, Begrabene Illusion]
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Dr. Ulrich Dold, Chefarzt am Zentralkrankenhaus Gauting bei
München
"Wir haben im Eifer, den Krebs überall totzuschlagen, übersehen, daß die
Patienten oft mehr unter der Therapie als unter dem Krebs leiden."
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[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
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Prof. Dr. med. J. Stjernward, ein weltweit
anerkannter
Brustkrebsspezialist und Leiter der Krebsabteilung der Weltgesundheitsorganisation in
einem Interview der "Welt" vom 10. Juli 1989:
"Allerdings führen uns Politiker hinters Licht, denn die von ihnen
veröffentlichten Daten der angeblichen Erfolge der Krebsbehandlung entsprechen nicht der
Wahrheit. Außerdem müssen viele Stellen einen Leistungsnachweis erbringen, um von
Politikern und Spendern neues Geld für die Forschung zu bekommen. Dasselbe gilt für die
Krebsgesellschaften. Eine
Studie aus Besançon/Frankreich hat gezeigt, daß 60% der
Lungenkrebspatienten Chemotherapeutika erhalten. Das ist Unsinn, denn damit unterdrückt
man nur das Immunsystem. Das ist lediglich Therapie für den Arzt, doch ethisch nicht zu
vertreten. Außerdem verschwendet man für die weitere Erforschung der Chemotherapeutika
sehr viel Geld. Weltweit werden mindestens zwei Drittel aller Krebspatienten an ihrer
Tumorerkrankung versterben. Deshalb muß es hier zu einem völligem Umdenken kommen."
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[Aus: Skriptum 'Bionk-Therapie', Werner Averhoff]
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Psychiater Steven Greer
"Verdächtig selten", notiert der Londoner Psychiater Steven Greer,
sei bislang untersucht worden, wie der therapeutische Horror auf die Krebspatienten wirke.
"Wir wissen viel mehr", bekannte Greer, "über
das Verhalten von Mäusen, Ratten und anderen unglücklichen Kreaturen, denen der Krebs
künstlich eingepflanzt wurde, als über die wirklichen Patienten in den
Krankenhäusern."
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[Aus: Spiegel, Nr. 27/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
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Forscher Peter Reizenstein
Doch neuerdings nagen Zweifel am Gewissen der auf vorzeigbare Erfolge fixierten
Krebsbekämpfer. "Es ist an der Zeit", mahnte unlängst der
britische Forscher Peter Reizenstein, "der Lebensqualität bei der Behandlung
des Tumors ebenso große Bedeutung einzuräumen wie der Überlebenszeit."
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[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]
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Professor Dieter Kurt Hossfeld
Ich bin hier in Deutschland einer der Männer der ersten Stunde auf dem Gebiet der
Chemotherapie. In den letzten 20 Jahren aber habe ich nicht nur den Segen, sondern auch
mehr und mehr die Grenzen dieser Behandlungsart erfahren. Daß Konzeption unserer
klinischen Studien jahrelang falsch waren, das müssen wir im Nachhinein zugeben. Das Leid
der behandelten Menschen, ihre Symptome, ihr Wohlbefinden sind nur unzureichend bedacht
worden. Das ist das Schreckliche in der Medizin, daß wir diese ganzen Erfahrungen nur am
Menschen machen können.
Spiegel: Wird die Chemotherapie immer noch zu bedenkenlos eingesetzt?
Hossfeld: Das ist zu befürchten, ja. Ich selbst gehöre zu den Ärzten, die den
Patienten immer wieder sagen: Holen Sie sich eine zweite Meinung, geben Sie sich nicht mit
dem zufrieden, was ein Arzt, wo auch immer, Ihnen sagt.
Aber welcher Patient es sein wird, weiß ich nicht im voraus. [Anm.: bei
dem die Therapie ansprechen wird]
Ich würde es heute nicht mehr so formulieren, daß es unethisch ist, einen
Patienten mit einem Karzinom nicht zu behandeln.
Kann es wirklich angehen, daß Krebspatienten sinnlos leiden müssen, damit es dem
behandelnden Mediziner wirtschaftlich besser geht?
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[Aus: Spiegel, Nr. 35/1990, Da gibt es kein Schwarzweiß]
Dr. Ulrich Kübler
92% der Krebskranken bleiben ungeheilt.
Bei diesem Prozentsatz auch nur von potentieller Heilbarkeit der Erkrankung Krebs durch
Stahl, Strahl und
Chemie zu sprechen, stellt den Tatbestand des Etikettenschwindels dar. |
[Aus: Ärzte-Zeitung, 20.12.94, Das Ziel muß sein, Krebs ohne Operation,
Chemotherapie und Bestrahlung zu heilen]
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Professor Ernst Krokowski
Bereits im Mai 1977 hatte der Kasseler Professor Ernst Krokowski am 58.
Deutschen Röntgenkongreß berichtet, daß sich die gefährlichen Tochtergeschwülste
(Metastasen) eines Krebses offenbar nicht bloß von selbst bilden, sondern durch die
ärztliche Behandlung geradezu erzeugt würden. »Die Primärgeschwulst ist doch gar
nichts Schlimmes. Sie wächst sehr langsam, verursacht keine Schmerzen, und am
Primärtumor stirbt kaum einer«, erläuterte Krokowski seinen
Kollegen. Schicksalsbestimmend sei vielmehr die Bildung der Metastasen, die nach seinen
Berechnungen in Schüben und nach einer bestimmten »Wachstumsformel«
erfolge. Weniger als 500 ausschwärmende Tumorzellen würden durch die Abwehrkräfte des
Körpers, das »Immunsystem«, in Schach gehalten. Sei es ihnen aber erst
einmal gelungen, irgendwo im Körper einen Brückenkopf zu bilden, »sich
abzusiedeln«, dann sei die Gefahr einer Metastasierung sehr viel größer. Leider
würden die herkömmlichen Verfahren der Krebsdiagnostik, nämlich Probeschnitte,
Punktionen und wiederholtes Abtasten der Geschwulst, das tödliche Metastasenrisiko fördern,
kritisierte Krokowski.
Dasselbe gelte für Operationen zur Entfernung der Geschwulst. Aus rund 3000
Wachstumskurven verschiedener Tumoren hätten er und seine Mitarbeiter herausgefunden:
»Die Metastasen sind in ganz überwiegender Zahl zu eben dem Zeitpunkt entstanden, als
der Krebskranke das erste Mal wegen seines Leidens ärztlich behandelt wurde.« Und
er folgerte daraus: »Unsere Therapie provoziert in vielen Fällen die Metastasierung.« [Anm: iatrogen = vom Arzt verschuldet]
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[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]
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Hardin Jones
... zog nach einer umfangreichen Überprüfung verschiedener Krebsarten den
Schluß: «Bezieht
man sich auf die Lebenserwartung, so besteht die größte Wahrscheinlichkeit, daß die
Überlebenschance mit einer Behandlung nicht größer ist als ohne Behandlung, und es ist
möglich, daß die Behandlung die Überlebenszeit von Krebspatienten verkürzen kann.»
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[Aus: 'Ist Krebs eine Krankheit?', Manu L.Kothari / Lapa A. Metha
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Glemser B.; New York
Diese Einschätzung von Jones aus dem Jahre 1956 wurde 1975 durch Logan
von der Weltgesundheitsbehörde (WHO) bekräftigt, der das Resultat eines globalen
Überblicks über Brustkrebs dahingehend
zusammenfaßte, daß aller therapeutischen
Radikalität zum Trotz die Sterblichkeitsrate nicht zurückgegangen ist, sondern sich
möglicherweise erhöht hat. Thomas Dao von der Abteilung für
Brustchirurgie am Rosewell Park Memorial Institut in Buffalo drückte es noch deutlicher
aus: «Trotz verbesserter chirurgischer Techniken, trotz fortgeschrittener Methoden
der Strahlentherapie, trotz weitverbreiteter Anwendung von
Chemotherapien ist die
Sterblichkeitsrate beim Brustkrebs in den letzten siebzig Jahren unverändert geblieben.»
Glemsers weltweite Studie über den Kampf des Menschen gegen
den Krebs (Man Against Cancer) zeigte nur, daß der realistische Titel des Buches
hätte lauten können «Die Hilflosigkeit des Menschen gegen den Krebs»: Die
chirurgische Behandlung wurde als entbehrlich erklärt, Strahlentherapie als veraltet und
Chemotherapie als eine Farce.
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[Aus: 'Ist Krebs eine Krankheit?', Manu L.Kothari / Lapa A. Metha
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Prof. DDr. Ernst Krokowski, 1977:
Er erläuterte: "...daß in den letzten 25 Jahren die Krebsbehandlung keinen
Schritt vorangekommen ist." Allgemeiner Tenor des ärztlichen Widerspruchs: So
was sagt man nicht laut, selbst wenn es wahr ist.
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[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]
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Professor Charly Heidelberger vom Krebszentrum Los Angeles
sagte, so einfach wie die Aufgaben der Atombombe oder wie ein neuer Impfstoff sei das
Krebsproblem nicht zu lösen. Denn Krebsforschung sei Grundlagenforschung. Heidelberger,
der sich besonders durch das Auffinden
kanzerogener Stoffe hervorgetan hat, fügte, wenn
auch durchaus nicht resignierend, hinzu: Bisher haben wir in der Onkologie (in der
unbelebten, multiplen Krebsursache) allenfalls die Oberfläche der Erkenntnisse
angekratzt!"
Weshalb sollte er auch resignieren? Anlaß zur Resignation hat die Onkologie erst,
wenn die Krebskrankheit besiegt ist und alte Krebsforschung ein Ende hat. Doch da man
allenfalls die Oberfläche der Erkenntnisse angekratzt hat ...
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[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

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