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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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Die sog. 'wissenschaftlich anerkannte' Krebstherapie ...

Ihre Therapie ...

... und ihre willkürliche Zielsetzung; die 5-Jahres-Überlebensrate

»Remission« darf nicht mit Heilung verwechselt werden. Von Heilung spricht der Onkologe erst, wenn die Remission eine gewisse Zeit anhält. Die Medizinstatistiker haben sich darauf geeinigt, einen Patienten als »geheilt« zu betrachten, wenn er 5 Jahre nach der Operation noch lebt. Seriöse Onkologen meiden aber den Begriff »Heilung« und sprechen lieber von »5-Jahres-Überlebensraten«. Das ist eine Prozentzahl, die angibt, welcher Anteil der Patienten nach 5 Jahren noch lebt.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]

Heilung wird von der Schulmedizin gar nicht mehr angestrebt, sondern nur sogenannte 5-Jahres-Überlebensraten. Manche Ärzte sprechen dann von Heilung. Aber ist eine Frau, der eine Brust amputiert wurde, geheilt? Sind die 100.000 Frauen, denen jährlich in Deutschland "vorsorglich" die Gebärmutter entfernt wird, geheilt? Geheilt ist ein Mensch doch erst dann, wenn er wieder ganz gesund ist. Und davon ist die Schulmedizin weit entfernt.

[Aus: Schulmedizin am Holzweg, Karl Novak]

Für Gewinnen oder Verlieren im Kampf gegen den Krebs besaßen die Mediziner bisher nur einen einzigen simplen Maßstab: Gleichsam mit der Uhr in der Hand registrierten sie, wie lange der Patient den diagnostischen Urteilsspruch überlebte. Überstand er fünf Jahre ohne Rückfall, galt er als geheilt - egal, was Operation oder chemische Roßkuren bei ihm angerichtet hatte.

[Aus: Spiegel, Nr. 27/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]

Den Laien mögen die großen Unterschiede in den Überlebenszeiten von Patienten mit früh und spätentdeckten Krebsen beeindrucken. Daß das ein fauler statistischer Taschenspielertrick ist, bei dem unvergleichbare Größen miteinander verglichen werden, merkt er meistens nicht. Neben Loeckle haben auch zwei indische Krebsspezialisten des Medical College in Bombay, Kothari und Mehta, in ihrem Buch »Ist Krebs eine Krankheit« die Öffentlichkeit auf diesen fundamentalen Denkfehler hingewiesen. Vergleichbar sind zum Beispiel die Überlebenszeit von Patienten mit denselben Krebsstadien, aber unterschiedlicher Behandlung. Die "Heilungsrate" wäre, exakt definiert, der Anteil der (behandelten) Patienten, der nach fünf Jahren noch lebt, minus dem Anteil der Patienten, der auch ohne Behandlung noch leben würde.
Dazu ein fiktives Rechenbeispiel. Angenommen, hundert Personen haben Krebs in einem frühen Stadium. Würden sie nicht behandelt, müßten 45 von ihnen innerhalb von fünf Jahren sterben. Durch die Behandlung wird das Leben bei 50 Patienten verlängert, meistens nur sehr geringfügig; bei 25 Patienten verkürzt die Behandlung die Lebensdauer, und bei den restlichen 25 Patienten hat die Behandlung überhaupt keinen Einfluß. Nach fünf Jahren Behandlung ziehen die Ärzte Bilanz:
60 Patienten leben noch, sie "konnten geheilt werden". Was die Ärzte nicht wissen, ist die Tatsache, daß 50 von ihnen auch ohne Behandlung noch leben würden, daß von den 50 Verstorbenen 5 noch am Leben wären, wenn sie nicht behandelt worden wären, und daß nur 10 Patienten dank der Behandlung noch leben. Rechnet man die »Gewinne« und »Verluste« gegeneinander auf, ergibt sich eine effektive Heilungsrate von 5 Prozent.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]

Das ganze Geschäft der Fünf-Jahre-, Zehn-Jahre- und X-Jahre-Überlebensraten leidet an dem Trugschluß eines frühen oder späten «Countdowns». Frau A hat Brustkrebs; sie macht sich darüber vier Jahre lang keine Gedanken. Dann entschließt sie sich, ihn behandeln zu lassen und stirbt nach zwei Jahren, um dann als ein Fall registriert zu werden, der spät kam und deswegen früh starb. Frau B hat einen ähnlichen Knoten, sie wird innerhalb von sechs Monaten behandelt, lebt vier weitere Jahre und wird im Gegensatz zu Frau A als ein Fall registriert, der früher kam und länger überlebte. In Wirklichkeit lebte Frau A mit ihrem Krebs sechs Jahre und Frau B viereinhalb Jahre. Das scheinbar längere Überleben von Frau B erklärt sich daraus, daß man ihren Countdown früher beginnen ließ. Eine weitergehende Einschränkung findet der Countdown-Trugschluß in der Tatsache, daß niemand - weder der Patient noch der Arzt - genau weiß wann der Krebs im Körper seinen, Anfang genommen hat.

[Aus: 'Ist Krebs eine Krankheit?', Manu L.Kothari / Lapa A. Metha

Goldene Medizin, März 87, Nr. 3:
"Das ist die Bilanz der Hoffnung. Neue Erkenntnisse beweisen es: Immer mehr Krebskranke können bei Früherkennung darauf hoffen, von ihrem Leiden befreit zu werden: Hautkrebs = 93%, Magenkrebs = 90%; Hodenkrebs = 88%; Darmkrebs = 84%; Prostatakrebs = 83%; Gebärmutterhalskrebs = 77%; Blasenkrebs = 75%; Hodgkin'sche Krankheit = 73%; Brustkrebs 70%.
... Wichtige Voraussetzung ist die aktive Vorsorge jedes einzelnen ... rechtzeitig einen Arzt aufsuchen. "
Nun wäre das alles wunderschön - fast zu schön, um noch wahr zu sein - wüßte man inzwischen nicht, daß die hier erwähnte "Überlebenschance" lediglich eine Fünfjahresfrist bedeutet. Je eher man seinen Tumor entdeckt, desto größer ist die Chance, noch fünf Jahre zu leben. Das ist etwa so logisch wie "wer länger duscht, wird später trocken!" Christian Bachmann in seinem Buch "Die Krebsmafia" nennt das verbale Manipulieren mit Überlebenschancen seitens der Krebsexperten "einen plumpen Roßtäuschertrick". Der Trick besteht u. a. in der Formulierung, die Kranken würden dank Vorsorge von ihrem Leiden "befreit". Denn eben das ist mit der lediglich auf fünf Jahre angelegten "Heilung" der Krebsmedizin in den weitaus meisten Fällen nicht erreichbar.
Wenn in "Goldene Medizin" z. B. Prostatakrebs mit 83% als heilbar bezeichnet wird - Früherkennung vorausgesetzt -, hingegen Prof. Goerttler bei Prostatakrebs die durch Früherkennung hinzugewonnene Überlebenszeit als praktisch bedeutungslos wertet, zeigt sich auf, daß da irgendwer gemogelt haben muß. In diesem Falle dürfte das die Mayo-Klinik gewesen sein, auf die sich der Artikel in "Goldene Medizin" beruft. Natürlich, je eher man eine Prostatawucherung entdeckt, desto wahrscheinlicher wird, daß der Patient noch 5 Jahre lebt. Deswegen braucht er nicht einen einzigen Tag länger zu überleben.

[Aus: Jahrhundert-Skandal KREBS, W.O. Lenberg]

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