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Hospitalismus Übermedikalisierung Übertherapie Im völligen Dunkel Perverse Träume Wichtigste verschweigt Kosten tragen wir Der Ausweg! Ende in Sicht? Staatsmedizin angeklagt
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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!
Diese Medizin macht uns krank!
| ARZNEIMITTEL-NEBENWIRKUNGEN EXPLODIEREN
Unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut hat die Frankfurter
Allgemeine Zeitung (FAZ) am 29.7.2003 gemeldet, daß jährlich etwa 30.000
bis 80.000 Menschen an unerwünschten Arzneimittel-Nebenwirkungen sterben.
Durchschnittlich jede Dreißigste der knapp 17 Millionen
Krankenhauseinweisungen hat darin ihre Ursache; das heißt, daß jährlich
mindestens eine halbe Million Menschen im Krankenhaus stationär
aufgenommen werden müssen, weil sie unerwünscht auf Arzneimittel
reagiert haben. Und die FAZ kommt zu der Schlußfolgerung: ''Damit sterben
mehr Menschen an Behandlungs- und Verordnungsfehlern als bei Unfällen im
Straßenverkehr oder an Dickdarm- oder Brustkrebs.''
Sind es wirklich Behandlungs- und Verordnungsfehler oder sind die
Arzneimittel selbst so gefährlich? Experten meinen, daß die Qualität
der Arzneimittel selbst, bei uns auf einem sehr hohen Stand ist. Das
Problem liegt vor allem bei den Ärzten, die sich über Einschränkungen
bei der Zulassung, Indikationen und Kontraindikationen sowie den
Wechselwirkungen in einer oft maßlosen Selbstüberschätzung einfach
hinwegsetzen. Das Problem liegt auch deshalb bei den Ärzten, weil sie
sich - aus Zeitmangel und/oder Desinteresse - ganz einfach nicht mit dem
Anamnesebild des Patienten auseinandersetzen.
... |
[Aus: MED-CON Wolfgang Lammery & Co GbR
Medicus-Consult , NEWSLETTER BIOPRAKTIK / REIKI vom 2. August
2003]
| Vom Therapiewahn besessen, gleicht die Ärzteschaft einer Bande von
Scharlatanen, die ihre Klienten mit falschen Versprechungen immer zahlreicher anlockt. |
[Aus: "Die Enteignung der Gesundheit - Medical Nemesis", Ivan Illich]
| Das Monopolstreben in der Medizin ist auch noch auf einem anderen Gebiete
nachzuweisen. Es wird z. B. von den Pharmakologen selbst zugegeben, daß alle
allopathischen Arzneien nachteilige Nebenwirkungen haben, die sich später
dann häufig als die eigentlichen Hauptwirkungen enthüllen. Trotzdem
wurde und wird die Behandlung mit Medikamenten als die allein seligmachende gepriesen mit
dem Erfolge, daß heute Krankheit/Tabletten/Spritzen im Bewußtsein des Volkes zu einem
einheitlichen widerspruchslos gebilligten Begriff zusammengeschmolzen sind. Wie so etwas
z.B. mit Hilfe einer gelenkten Presse "gemacht" wird, zeigen die bemerkenswerten
Enthüllungen des amerikanischen Journalisten M. A. Bealle in seinem
sensationellen Buche "The Drug Story". |
[Aus: Ethik oder Geschäft?, Albert Giercke]
Es kann keine Rede davon sein, daß die Bevölkerung gesünder wird oder länger lebt.
Für einen Erwachsenen ist die Lebenserwartung heutzutage nicht nennenswert größer als
die seines Großvaters oder Urgroßvaters. Trotz soviel Medizin - oder etwa wegen? |
[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]
| Jeder Leser der fachmedizinischen Presse kann sich davon überzeugen, daß an unseren
öffentlichen Krankenanstalten an Patienten, Erwachsenen und Kindern, die sich dort zur
Heilung befinden, systematische Experimente vorgenommen werden, die oft gefährlicher
Natur sind, deren wissenschaftliche Ergebnisse mit dem Risiko, das mit der Gesundheit der
Patienten in frivolster Weise gewagt wird, in keinem Einklang stehen, und die offenbar nur
durchgeführt werden, um den angeblichen Forschungsdrang der Ärzte, in Wirklichkeit ihren
Ehrgeiz und ihre Eitelkeit zu befriedigen. Kein anderer Beruf kann es wagen
wissenschaftliche Fortschritte auf Kosten der Gesundheit anderer zu erzielen. Keinem
dieser mit dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen hazardierenden Ärzte fällt es
auch nur im Traum ein, die Gesundheit ihrer Kinder oder sonstigen Angehörigen aufs Spiel
zu setzen. Aber approbierter Kurpfuscher! Ja, Bauer, das ist etwas anderes! Justitia
bleibt blind, denn es sind ja Ärzte! |
[Aus: Ethik oder Geschäft?, Albert Giercke]
Nehmen wir als Beispiel die Analyse jener Institution,
der wir nach allgemeiner Auffassung die Verbesserung der Gesundheit in den letzten 100
Jahren verdanken: unseres medizinischen Versorgungssystems.
Sagan weist akribisch nach, daß die allgemeine Annahme "Qualität
hat ihren Preis" gerade für die Medizin irrig ist. Die USA haben die zweithöchsten
Pro-Kopf-Ausgaben der Welt für die medizinische Versorgung, finden sich jedoch mit ihrer
Lebenserwartung nur an 19. Stelle der Weltrangliste. Umgekehrt sind die Japaner - bei
einem Bruchteil des Kostenaufwands - in ihrer Lebenserwartung allen anderen Nationen weit
voraus.
Während sich in den USA der Anteil des Bruttosozialprodukts, der für
medizinische Versorgung aufgewendet wird, zwischen 1955 und 1985 von 4,4 auf 11 Prozent
fast verdreifachte (in absoluten Zahlen sogar verdreißigfachte), ging die
Gesamtsterblichkeit nur von 7,5 auf 5,0 pro 1000 Einwohner und Jahr zurück. Vom Beginn
bis zur Mitte des Jahrhunderts dagegen hatte sie um nahezu 65 Prozent abgenommen, obgleich
- das ist entscheidend - die Ausgaben für Gesundheitsversorgung vergleichsweise gering
und ihr Anteil am Bruttosozialprodukt nahezu konstant gewesen waren.
Daß hier offensichtlich kein Zusammenhang zwischen Aufwand und Erfolg
besteht, ist frappierend, aber nicht unerklärlich. Ist doch die Wirksamkeit der meisten
Therapien - ganz im Gegensatz zu dem, was Laien glauben - nie einer strengen
wissenschaftlichen Prüfung unterzogen worden. Und wo doch, zeigte sich, daß medizinische
Lehrmeinungen häufig eher Dogmen als naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten sind.
Selbst so offensichtliche Erfolge moderner Medizin wie in der
operativen Geburtshilfe und der Kinderheilkunde entpuppen sich immer mehr als Chimären.
Gibt es angesichts der extrem niedrigen Müttersterblichkeitsrate in den USA wie bei uns
irgendeine Rechtfertigung für die Zunahme der Kaiserschnitte auf das Vierfache in den
letzten zehn Jahren? Wie soll man wissenschaftlich erklären, daß bei Patientinnen auf
Privatstationen die Zahl der operativen Entbindungen signifikant höher ist als bei
anderen, die Säuglingssterblichkeit in beiden Gruppen jedoch gleich hoch? Wie reimt es
sich zusammen, daß die Niederlande weltweit die geringste Mütter- und
Säuglingssterblichkeit aufweisen, gleichzeitig aber die geringste Rate von
Kaiserschnitten? Schließlich, was soll man davon halten, daß Ärztedichte und
Säuglingssterblichkeit in den 18 wichtigsten Industrienationen - statistisch
hochsignifikant - in einer inversen Beziehung stehen? |
[Aus: Spektrum der Wissenschaft, Nov. 92; Buchbesprechung: Leonard A. Sagan: Die
Gesundheit der Nationen. Die eigentlichen Ursachen von Gesundheit und Krankheit - im
Weltvergleich]

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