|
deshalb sagt WHO
| |
 |
Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!
Diese Medizin macht uns krank!
Übermedikalisierung
| Es wird eng für den deutschen Pharmariesen Bayer.
Anfang August hatte das Unternehmen eines seiner umsatzstärksten Medikamente, den Cholesterinsenker
Lipobay, unverzüglich vom Markt nehmen
müssen. Zuvor war bekannt geworden, daß 52 Menschen während einer
Lipobay-Behandlung verstorben sind..
In den USA und in Deutschland werden nicht nur mehrere Sammelklagen
gegen den Konzern vorbereitet. Jetzt ist auch noch ans Licht gekommen,
daß dem Pharmariesen rund 1.100 Berichte vorliegen, in denen Patienten
über jene Nebenwirkungen berichten, die im Extremfall zum Tod führen
können.
Bis zur weltweiten Rückrufaktion haben sechs Millionen
Cholesterinpatienten Lipobay geschluckt. sie alle hatten sich darauf
verlassen, daß ein so renommierter Pharmamulti wie Bayer keine
Giftpillen mischt. Und sie haben darauf vertraut, daß die Arzneimittelbehörden
nur unbedenkliche Pillen zulassen würden. |
[Aus: Format, 27.08.2001 - Pillen, die krank machen]
| Pharmakologe Peter Schöndorfer: "Nach meinen
Berechnungen müßten allein in Deutschland jedes Jahr 16.000 Menschen an
den Nebenwirkungen von Medikamenten sterben." Umgelegt auf
Österreich ergäbe das rund 1.600 Pillenopfer pro Jahr - fast doppelt so
viele Todesopfer wie im Straßenverkehr. |
[Aus: Format, 27.08.2001 - Pillen, die krank machen]
| Eine finanzstarke Koalition zwischen Pharma-Industrie, Ärzteverbänden und Apothekern
sichert den profitablen Status quo. Wie viele Patienten mag er alljährlich Gesundheit
oder das Leben kosten? Fünfzig Prozent aller Krankheiten in den entwickelten Ländern,
so schätzte Professor Jakob von
Uexküll, Umweltforscher und Biologe,
seien mittlerweile "iatrogene Leiden", Krankheiten, die durch Maßnahmen der
Ärzte hervorgerufen werden. |
[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]
| Für den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation
(WHO), den dänischen
Facharzt Dr. Halfdan Mahler, ist jedenfalls der "schlechte
Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland" schlichtweg
ein "Skandal". Sein Therapievorschlag: Deutschland, "eines der reichsten
Länder der Welt", müsse von der "süchtig machenden Hochglanzmedizin und den 'pharmazeutischen
Dauerlutschern'" wegkommen, denn damit sei nichts geholfen. |
[Aus: Spiegel, Nr. 36/1980, Begrabene Illusion]
| Der Griff zum Rezeptblock ist den Ärzten von heute schon fast eine
Reflexhandlung. Nur selten handeln sie dabei nicht im guten Glauben. Zumindest
wissen sie, wie der Heidelberger Lehrbeauftragte für Allgemeinmedizin Georg Härter
erläutert, daß "die Bevölkerung nach Arzneimitteln verlangt".
Ob es, wie die Kostendämpfer vorschreiben, unbedingt welche sein müssen, "deren
Wirksamkeit ... hinreichend gesichert ist" - dies freilich ist mittlerweile
zweifelhaft.
Jedem dritten seiner "Kranken mit Befindungsstörungen", bekennt der
Lehrbeauftragte Härter, könnte er überhaupt nichts mehr verschreiben,
wenn er sich auf Medikamente beschränken
müßte, die diesem Anspruch tatsächlich
genügen. |
[Aus: Spiegel, Nr. 37/1980, Begrabene Illusion]
| Kein Medikament ohne Nebenwirkung Auf dem 24. Stuttgarter Kongreß für
aktuelle Medizin bekannte Dr. Paris, geschäftsführender Arzt der
Ärztekammer Nordwürttemberg, daß es kein Medikament, bei Dauergebrauch
auch kein pflanzliches Arzneimittel, ohne Nebenwirkung gebe. Das ist eine
Feststellung, die im Grunde allen Ärzten bekannt ist, aber wohl erstmals
von berufener Seite offen ausgesprochen und in der Presse kommentiert wurde.
Als 87jähriger, noch in eigener Kur- und Kassenpraxis tätiger Arzt, habe ich in sechs
Jahrzehnten die ganze Entwicklung der medikamentösen Behandlung miterleben können, von
den ersten chemisch definierten Mitteln bis zu den heute allein in West-Deutschland zur
Verfügung stehenden über 150 000 verschiedenen Arzneimitteln. Die Menschen sind jedoch
nicht gesünder geworden.
[...]
Nebenwirkungen bagatellisiert
Unter dem Eindruck der ersten, großen Erfolge und einer riesigen Werbung der
pharmazeutischen Industrie kam es zu einer Überschätzung der Medikamente, mit denen man
bald jede Krankheit heilen zu können glaubte. Es kam zu einer Massenproduktion immer
neuer Medikamente, die an Tieren und Menschen erprobt, millionenfach verordnet wurden.
Nebenwirkungen wurden bagatellisiert oder auf andere Umstände bezogen.
[...]
Der statistische Bundesbürger konsumiert im Laufe seines Lebens 36 000 Tabletten
Medikamente.
[...]
Tod als Nebenwirkung
Ich habe in über sechzigjähriger ärztlicher Tätigkeit Tausende von Medikamenten kommen
und gehen gesehen, zum Beispiel Atophan als das Rheumamittel und Pyramidon
als das Schmerzmittel. Sie wurden jahrzehntelang weltweit verordnet, bis sie
sich als Leber- und Blutgifte erwiesen und verboten wurden. Contergan galt als das
unschädliche Beruhigungsmittel, das alsbald schwerste Mißbildungen bei Kindern der
arglosen Mütter erzeugte. Butazolidin galt Jahrzehnte als das beste
Rheumamittel, das mit 180 Millionen Tabletten in den Handel gebracht wurde, bis das
Deutsche Fernsehen im Dezember 1983 über mehr als tausend Todesfälle allein in England
durch Schädigung der blutbildenden Organe berichten mußte. Daß das Mittel über
dreißig Jahre lang weltweit verordnet werden konnte, ist ein Beispiel dafür, wie lange
sich selbst schwere, tödliche Nebenwirkungen der Erkennung entziehen können. Allein in
den Vereinigten Staaten wurden in den letzten Jahren rund 140 000 Todesfälle durch
Medikamente registriert, sicher nur ein Teil derer, die wirklich vorgekommen sind.
Dr. med. Helmut Wagner |
[Aus: Der Naturarzt, 12/90, Medikamente - Segen oder Fluch?]
| Auf dem deutschen Arzneimittelmarkt gibt es nach Angaben des
Bundesgesundheitsamtes etwa 24.000 Medikamente, deren therapeutische Wirksamkeit
nicht nachgewiesen ist. Dazu gehören zum Beispiel durchblutungsfördernde
Mittel, Medikamente gegen Venenleiden, Rheuma und Nervenschmerzen sowie schleimlösende
Mittel. Daß die Krankenkassen trotzdem die Kosten für sie tragen müssen, liegt an einer
Gnadenfrist für diese sogenannten Altarzneimittel. |
[Aus: AOK Stuttgart Mitgliederinformation 4/98]
[Aus: Morgenpost 18.4.98]
| Chef des Patientenverbandes: "Unser Medizinbetrieb
ist für Kranke sehr riskant"
Marburg/Düsseldorf - Durch Hygienemangel und falsche medizinische
Behandlung sterben nach Einschätzung von Experten jährlich rund 25 000
Menschen in Deutschland.
"Unser Medizinbetrieb ist für die Kranken sehr riskant",
sagte Christian Zimmermann, Präsident des Allgemeinen Patientenverbandes,
am Dienstag.
Der Marburger Verband stützt sich nach eigenen Angaben auf die aktuellen
Erhebungen verschiedener Quellen. Regelmäßig würden auch neue
Behandlungsmethoden und Medikamente ohne das Wissen der Patienten
ausprobiert.
"Meist hat der Patient nicht mal einen Verdacht", sagte
Zimmermann. Die Zahl klinischer Studien gehe in die
Tausende. "Die
Dunkelziffer von Studien ohne Information der Patienten ist
gewaltig." Von der Durchführung von Studien im Auftrag der
Pharmaindustrie würden Mediziner finanziell stark profitieren.
"Außerdem dienen die Veröffentlichung von Ergebnissen der
Karriere", sagte Zimmermann. |
[Schorndorfer Nachrichten, 12.04.2000 - Falsche Behandlung: 25 000 Tote im
Jahr]

|