deshalb sagt WHO
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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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  ... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!

Diese Medizin macht uns krank!

Übermedikalisierung

... und deshalb:
Auch die WHO sagt "Ja" - Sinnvolle Selbstmedikation soll sein

Am klaren "Ja" der WHO zu sinnvoller Selbstmedikation bestand für die Autoren einer 33 Länder Europas erfassenden, 1988 veröffentlichten Studie zu diesem Thema kein Zweifel.

"Um dieses Ziel (Gesundheit für alle) [sic!] zu erreichen, wird es auch notwendig sein, effiziente und geeignete Selbstbehandlung und Selbstmedikation zu fördern..."
[...]
Mündige Patienten lassen sich genau beraten
Die IGEPHA ist Standesorganisation jenes Teils der Pharmawirtschaft, die wirksame und mit ausreichendem Sicherheitsprofil [Anm.: gemeint ist wohl Sicherheitsprofit] versehene Arzneimittel, rezeptfrei und zur Behandlung von Mißbefindlichkeiten anbieten.

Sie weiß aus Erhebungen von Meinungsforschern, daß

bulletsich die Bürger in hohem Maß für ihre Gesundheit interessieren
bulletes keine Reservate für unmündige Bürger, auch nicht in irgend einem Teil dieses Landes gibt, und daher,
bulletrezeptfreie Arzneimittel für symptombedingt erkennbare Gesundheitsstörungen vom Einzelnen ausgewählt, gekauft und zweckbestimmt verwendet werden.

Der Geist weht, wo er will. Zur Zeit in diesem Bereich von Europa aus, wo die Kommission Aktionspläne zur Aufklärung in allen Mitgliedstaaten und für sämtliche Bürger der Union vorbereitet hat und Behörden, Industrie, Arzt und Apotheker einlädt, sich an diesen zu beteiligen.
[...]
In jedem Fall ist der zusehends mündiger werdende Konsument/Patient der versicherte Souverän, der sich frei entscheidet und 1995 für insgesamt 2,25 Mrd. Schilling rezeptfreie Arzneimittel eingekauft hat.
[...]
Die Standesorganisation unterstützt die Pharmawirtschaft in ihrem Informationsbemühen, stärkt lautere Werbung, bekämpft illegale Produkte und fühlt sich als Partner innerhalb des Gesundheitswesens zwischen Behörde und Sozialversicherung, Arzt und Apotheker im Interesse der Konsumenten/PatientInnen für die Gesunderhaltung ...
[...]

EU und Europaparlament fördern die Selbstmedikation - Reduzierung der Arztbesuche und weniger Gesundheitsausgaben

Im vergangenen Februar haben das Europaparlament und der EU-Ministerrat offiziell ihr Zustimmung zur positiven Einschätzung der Selbstmedikation durch die EU-Kommission geäußert. Seit dem Vertrag von Maastricht hat die Europäische Union ausdrücklich auch Kompetenz für das Gesundheitswesen - Gesundheitspolitik ist damit integraler Bestandteil der Aufgaben der EU geworden.

Bereits 1994 hat die EU-Kommission in einer einschlägigen Lagebeurteilung festgehalten, daß sich der Trend zu sogenannten OTC-Medikamenten (d.s. rezeptfreie, "over the counter" verkäufliche Arzneimittel) deutlich verstärke. Weiter heißt es in der Mitteilung der EU-Kommission: "Das ist zum Teil durch den Wunsch der Menschen bedingt, für ihre eigene Gesundheit Verantwortung zu übernehmen, zum Teil geht es auf die hohe Anzahl medial vermittelter Informationen zum Thema Selbstmedikation zurück. Vernünftige Selbstmedikation kann durch eine Reduzierung der Arztbesuche auch zur Verringerung der Gesundheitsausgaben beitragen."

[Aus: Ärzte-Woche, ?/96, Selbstmedikation]

 

siehe auch:

Sonderprogramme in der Neuen Medizin - Medikationen