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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!
Diese Medizin macht uns krank ...
.. aber ihre Kosten tragen wir!
| In der Krankheitsindustrie wurden im letzten Jahr, alles in allem, rund 175 Milliarden
Mark umgesetzt, 12,5 Prozent des bundesdeutschen Bruttosozialprodukts. Vor 15 Jahren kamen
wir mit gut der Hälfte aus, mit 6,7 Prozent. Ein Ende der Expansion ist nicht in Sicht. Der
ganze Laden hat sich selbständig gemacht. |
[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]
| Der ganze medizinisch-industrielle Komplex dürfte die Grenzen seines atemberaubenden
Wachstums bald erreichen: Mehr als ein Achtel ihres Bruttosozialprodukts geben die
Westdeutschen inzwischen für ihren Gesundheitsdienst aus; 165,2 Milliarden Mark waren es,
laut Statistischem Bundesamt, schon 1978. Ein Gesundheitsbetrieb, der längst zu einem Machtfaktor
erster Ordnung geworden ist. Er gibt mehr Menschen Arbeit und Brot, als etwa die
gesamte Land- und Forstwirtschaft. Jeder vierzehnte erwerbstätige Bundesbürger, so hat
das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen errechnet, lebt heute vom
Medizinbetrieb. Das sind 1,7 Millionen Menschen.
Rund ein Drittel der gesamten Sozialausgabe der Bundesrepublik, insgesamt 151
Milliarden Mark, werden in diesem Jahr auf das entfallen, was euphorisch "Leistungen
für die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit" heißt. |
[Aus: Spiegel, Nr. 37/1980, Begrabene Illusion]
| Stets sind es die Ärzte selbst, die da einen erhöhten Blutdruck zu einer
gefährlichen Krankheit stempeln oder Rückenschmerzen als "Rheuma" und
Herzstiche als "chronisch ischämische Herzkrankheit" deuten. Womöglich sind
die Millionen Krankheiten, die angeblich Leib und Leben der Bundesbürger bedrohen, in
Wahrheit nur das Alibi, das der Medizinbetrieb sich schuf, um zu rotieren. So manch
ein Patient, jedenfalls, betont die Zeitschrift "Der Kassenarzt", "weiß
nicht einmal, ob er überhaupt krank ist, wenn er zum Arzt kommt". |
[Aus: Spiegel, Nr. 37/1980, Begrabene Illusion]
| Fortschritt wird behauptet, wo allein der Aufwand gestiegen ist: 1960 waren
in der Bundesrepublik 74486 Mediziner tätig, heute sind es 135586.
1960 wurden in den westdeutschen Kassenpraxen 127 Millionen Krankenscheine abgerechnet,
im letzten Jahr waren es 247 Millionen.
1960 stellten die Kassenärzte 100 Millionen Rezepte aus, im vergangenen Jahr 500
Millionen.
1960 gab es in der Bundesrepublik 583000 Klinikbetten, der Klinikarzt hatte 27 zu
betreuen; inzwischen gibt es 714900 Betten - jeweils ein Arzt auf nur mehr 11
Patienten.
Zwar wuchs die Zahl der Mitglieder in den gesetzlichen
Krankenkassen, einschließlich
Rentner, in den letzten zwei Jahrzehnten nur um 28 Prozent. Doch die Kassenausgaben
wuchsen im gleichen Zeitraum um 800 Prozent, von 8,9 Milliarden (1960) auf 77,2
Milliarden Mark (1979).
Wie aber steht es mit der gesundheitlichen Dividende für diesen gewaltigen, ständig
steigenden Kapitaleinsatz? Sie bleiben aus.
"Trotz eines steigenden finanziellen Aufwands für unsere
Gesundheit", so zog jüngst der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands
der Ortskrankenkassen, Alfred Schmidt, Bilanz, "trotz
verstärkten Personaleinsatzes im Gesundheitswesen, trotz eines dauernd umfangreicher
werdenden Arzneimittelangebotes und eines verstärkten Einsatzes moderner Medizintechnik
müssen wir eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung
beobachten." |
[Aus: Spiegel, Nr. 37/1980, Begrabene Illusion]
| Herzspezialisten in ganz Deutschland sollen den gesetzlichen
Krankenkassen Material zu
erhöhten Preisen in Rechnung gestellt haben und nie erbrachte Leistungen abgerechnet
haben. Der Schaden wird auf mehr als zehn Milliarden (!) öS geschätzt. Ein hoher
Kassenfunktionär: "Ein mafioses Ärzte-Kartell hat die Kassen
systematisch betrogen. Wir sehen erst die Spitze eines Eisbergs." |
[Aus: Kurier, 5.7.1997, Ärzte betrogen die Kassen um Milliarden]
| Es gibt kaum einen Arzt im Raum Mailand, der nicht in den Milliarden-Skandal
verwickelt ist: Über 1100 Mailänder Ärzte sind in den Verdacht geraten, sich mit
'Untersuchungen' an gar nicht existierenden Patienten auf Kosten der Krankenkassen
bereichert zu haben. Italiens 'Götter in Weiß' sind tief in Schwarzgeld-Affären
verstrickt: 1993 wurde Ex-Gesundheitsminister Francesco De Lorenzo
verhaftet, weil er Schmiergelder in Milliardenhöhe von Pharmafirmen kassiert haben soll.
Als Gegenleistung genehmigte er Arzneimittel. |
[Aus: Kurier, 19.6.97, Ärzte: Milliarden-Betrug]
| Staatsanwalt ermittelt gegen Schmerzklinik Verdacht der Untreue
von 33,6 Millionen Schilling. Ex-Politiker als Gesellschafter. |
[Aus: Kleine
Zeitung, 4.10.96, Staatsanwalt ermittelt gegen Schmerzklinik]
| ... für 1996 wird ohne entsprechende Maßnahmen ein Fehlbedarf der
Kassen von 3,6
Mrd. Schilling und für 1997 von mehr als 5 Mrd. Schilling erwartet. |
[Aus: Kompetenz, 7-8/96, Teure Rezepte]
[Aus: Sonntag aktuell, 27.2.2000 - Klüngel regiert bei
Krebsmedizin]

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