Ende in Sicht?
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Die Onkologie - und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet

Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia'

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  ... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!

Diese Medizin macht uns krank!

Ein Ende in Sicht?

Prof. Dr. med. Hans Schaefer:

"Die Medizin ist im Begriff, den Wettlauf mit dem Tod zu verlieren."

[Aus: Spiegel, Nr. 36/1980, Begrabene Illusion]

Krebs, Herzinfarkt, Leberzirrhose, Bronchitis, Rheuma, Hochdruck und Altersleiden - die "bösen Sieben" - nehmen in der amtlichen Statistik von Jahr zu Jahr einen breiteren Raum ein, doch Rückwirkungen auf den Alltag der Medizin hat das bisher kaum gehabt: Hartnäckig leugnen die offiziellen Standesvertreter der Ärzteschaft, aber auch die Mehrheit der Professoren und viele Doktoren aus dem dritten Glied das offensichtliche Desaster der Medizin.

Das zahlende Publikum, 60 Millionen potentielle Patienten, hat seine Aufmerksamkeit während des letzten Jahrzehnts den eher sekundären Streitpunkten zugewandt: dem "klassenlosen" Krankenhaus, dem ärztlichen Geschäft mit der Krankheit, der Kunstfehlerdebatte. Die wichtigste Frage - was taugt die Heilkunst? - wurde nicht gestellt.

[Aus: Spiegel, Nr. 36/1980, Begrabene Illusion]

Wird die Krise der Medizin andauern? Mit Sicherheit. Wer sollte sie denn meistern? Die Ärzte? Ihre Helfer, dieses Millionenheer gut dotierter Arbeitnehmer, fürs Leben untergebracht im Warmen und Trocknen? Die müßten alle am eigenen Ast sägen. Die Politiker? Sind sie nicht zugleich Patienten, Privatpatienten prominenter Ärzte, deren Rechnung der Steuerzahler via "Beihilfe" überweist?

[Aus: Spiegel, Nr. 34/1980, Begrabene Illusion]

Eine ganz andere, "neue Medizin", wie der Heidelberger Physiologie-Professor Hans Schaefer sie anvisiert, hätte sich allerdings mit den tieferen Gründen für das massenweise Fehlverhalten der Zivilisationsmenschen zu beschäftigen; wo da nachzuforschen wäre, ist kein Geheimnis. Schaefer: "Die Zahl der Krankheiten, welche nachweislich gesellschaftlich bedingte Ursachen zeigen, ist größer, als man zunächst meinen könnte" - sollen die Ärzte also die Welt verändern?

Schön wär's, laut Schaefer, wenn sie es könnten; daß sie es ernsthaft versuchen werden, glaubt er nicht recht. Allenfalls die jüngste Ärzte-Generation hat in den letzten Jahren ab und zu nach einem Kurswechsel in der Medizin verlangt.

[Aus: Spiegel, Nr. 35/1980, Begrabene Illusion]

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