Im Jahre 1925 gab J. Möhringer Schriften heraus, deren Inhalt zur
Beurteilung der heutigen Medizinalzustände außerordentlich aufschlußreich ist. Einige
kurze Auszüge aus den betreffenden Arbeiten können diese Behauptung sehr schnell
bestätigen: "Unter der heuchlerischen Maske der Förderung der Volksgesundheit
bekämpft die Staatsmedizin im Bunde mit dem chemisch-pharmazeutischen Großkapital die
Naturheilmethoden wegen ihrer Erfolge. Durch einseitige Artikel in der Tagespresse und
durch Zwangsgesetze sucht sie ein 60-Millionen-Volk unter ihre Macht zu bringen. Die
Behandlung mit giftigen
Medikamenten und Spritzen ist ein verbrecherischer Irrtum und
Betrug der Staatsmedizin am Volke. Ihre Kathedergötzen kennen die Widersprüche ihrer
Wissenschaft, sehen sich aber aus Selbsterhaltungsgründen gezwungen, sie geheimzuhalten.
Die allopathische Medizin wird vom Staate als die allein wahre Heilkunst anerkannt,
gestützt und geschätzt. An den entscheidenden Stellen bei den gesetzgebenden
Körperschaften, in den Ministerien sitzen die Vertreter der Staatsmedizin und des
pharmazeutischen Großkapitals, die gemeinsam ihre Standesinteressen vertreten. Vor uns
steht das Schreckgespenst des medizinischen Militarismus, der medizinische Polizeistaat
mit den staatlich bezahlten Zwangsmedizinern unter dem Kommando des chemischen
Großkapitals bzw. anderer Gruppen. (Heute ist z. B. auch die Röntgenindustrie
ein starker Medizinalfaktor, d. Verf.)
Die wissenschaftliche Medizin arbeitet mit körperfremden, giftigen Mitteln, die von
den chemischen Fabriken in fortwährendem Wechsel der Namen vorgeschrieben, von den
Ärzten probiert bzw. verschrieben und, nachdem sie Unheil an Leib und Leben der
Mitmenschen angestiftet haben, wieder gegen andere ausgewechselt werden. Das Volk muß
sich gefallen lassen, vom pharmazeutischen Großkapitalismus unter dem Deckmantel der
Wissenschaft ausgebeutet zu werden. [..]. Deine Gesundheit soll den Aktionären der
Serumwerke anvertraut werden! In ihrem verbrecherischen, menschenmordenden Impf- und
Spritzenwahn liegt die Gemeingefährlichkeit der Staatsmedizin.
Die deutsche Ärzteschaft strebt die Aufhebung der Kurierfreiheit und den
Behandlungszwang an. Das Schicksal eines ganzen Volkes wird in gesundheitlichen Fragen von
einem medizinalwissenschaftlichen Gremium bestimmt, das mit der chemischen Großindustrie
geistig verbunden ist. (Gleiche Feststellungen wurden in einer Broschüre
veröffentlicht, die 1930 in Amerika erschien: "The medical Trust unmasked", d.
Verf.) Der Staat hört auf das Urteil einiger Kapazitäten der medizinischen
Wissenschaft; diese diktieren und der Staat gehorcht; unter seinem Schutz darf sich die
medizinische Autorität zu einer furchtbaren Plutokratie auswachsen. Man wende nicht ein,
daß in medizinischen Fragen nur die Ärzte entscheiden können. Dieser Einwand ist
falsch. In keinem Falle darf sich das Volk die selbstsüchtige und eigennützige Meinung
der Ärzte aufzwingen lassen, denn die Mehrzahl der Menschen fällt - durch Unwissenheit,
Unbelehrbarkeit, Voreingenommenheit und blinden Autoritätsglauben einem System zum Opfer,
das mit seinen Giften die Krankheiten nicht nur nicht heilen kann, sondern sie nur
vermehrt."