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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!
DER KRIEG GEGEN DIE MASSE - oder B I O E T H I K
Ihre Umsetzung
| Einer der weltweit größten Multis und Nutznießer der
Bioethik-Konvention: Der
aus den Pharma-Multis Sandoz und Ciba entstandene Gigant Novartis, inzwischen unter
US-Kontrolle. Er beginnt bereits in doppelseitigen, vierfarbigen Anzeigen mit der
Gehirnwäsche-Kampagne: Das Thema heißt nicht mehr Bioethik sondern "Life
Sciences", "Lebens-Wissenschaften". Das klingt so harmlos wie "Life
Style". Freilich hieße der Slogan "New skills in the science of life", was
soviel wie "neue Fertigkeiten in den Wissenschaften des Lebens" heißt,
ehrlicher "New kills in the science of life", nämlich "neue Tötungen in
der Wissenschaft des Lebens." Denn das bedeutet Bioethik. Interessant in der Anzeige
mit dem herzigen Kind und der herzigen Mutter sind auch die drei Hauptthemen des
internationalen Multis: Gesundheit, Landwirtschaft, Ernährung. Krankheit wird bald
ausgemerzt sein mit den neuen geplanten Euthanasie-Programmen. Da gibt es dann nur
noch die Gesundheit junger, geklonter Menschen (spätestens ab 50 beginnt das
Selbst-Entsorgungsprogramm der "life sciences"). Landwirtschaft und Ernährung
bekommt man mittels allumfassender Gentechnik zur Zeit gerade in den Griff. Sieben
Milliarden hat allein dieser Pharma-Gigant bereits in die Bioethik gepumpt. Da müssen nun
bald Ergebnisse her! Die Bioethik bereitet den ideologischen Boden dafür. Aber
wichtige Akteure haben ihnen geholfen, die während der 80iger Jahre ihren weltweiten
Apparat zur Verfügung stellten. Und die Namen der Helfer sind sehr illuster: Es handelt
sich um die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Erziehungs- und
Wissenschaftsorganisation der UN, die UNESCO. Und jetzt kommt der dritte im Bunde
dazu, der Straßburger Europarat. Diese drei mächtigen Organisationen bilden seit
über einem Jahrzehnt eine der Haupttriebfedern des ganzen Prozesses, vor allem in
Westeuropa. Zwar wirken WHO und UNESCO weltweit, aber die UNESCO sitzt in Paris, die
WHO
in Genf. (Daß die WHO in der Spitze längst von den internationalen
Pharma-Multis
beherrscht wird, ist ja bekannt. Anmerkung der Redaktion) Der zweite Alliierte, der
natürlich auf dem Fuße folgte, waren die internationalen Wissenschaftsverbände.
Die G7 Staaten beschlossen, ab 1987 parallel zu den Treffen der Staatschefs,
einen Bioethik-Gipfel zu veranstalten.
Parallel zu den Treffen der Staatschefs wurden Bioethik-Konferenzen abgehalten, auf denen
dann im höchsten politischen Auftrag um die Menschenwürde verhandelt wurde. Ich bin
nicht informiert, ob zur Zeit diese Bioethik-Gipfel noch laufen. Die entsprechenden
Ministerien reichen einen bei Anfragen weiter, niemand weiß Bescheid. Drei Jahre später
taucht dann ein Konferenzband auf und zeigt, wo auf der Welt wieder einmal ein
Bioethik-Gipfel stattgefunden hat.
Euthanasie, Koma-Patienten, Forschung an nicht einwilligungsfähigen Personen, alles
Themen, die genau in diese schlimme bioethische Thematik hineinreichen, wurden unter der
Federführung der Europäischen Kommission abgehandelt. |
[Aus: raum&zeit, 87/97, Bioethik-Konvention unterscheidet künftig zwischen
Menschen und Nicht-Menschen]
| Wenn Politiker ein langes glückliches Leben ohne Beeinträchtigung und Krankheit
versprechen, so ist das eine totalitäre Utopie und man wird vernünftigerweise einem
solchen Politiker nicht glauben, man wird ihn vielleicht eher für gefährlich halten.
Wenn Wissenschaftler das selbe versprechen, ist das zunächst einmal einfach nur dumm. |
[Aus: ÖR; 'Im Gespräch', 15.5.1997, mit Peter Huemer und Wissenschaftsautorin
Ursel Fuchs; Thema: Bioethik]

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