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Die Onkologie
- und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet
Eine Sammlung offizieller Statements;
zusammengestellt von 'Die Eltern von Olivia' |

... und was (sich) die Schulmedizin sonst noch leistet!
DER KRIEG GEGEN DIE MASSE - oder B I O E T H I K
Nicht die Krankheit, sondern die Kranken werden 'ausgerottet' ...
... und die alten und Schwachen sollen sich selbst entsorgen
... sonst wird nachgeholfen
| Als Vertreter des Club of Life waren wir am 27. Januar eingeladen, vor dem
Petitionsausschuß des Europäischen Parlamentes in Brüssel zu einer Eingabe Stellung zu
nehmen, in der wir im Oktober 1995 gegen eine europäische Konferenz zur Propagierung der Euthanasie
protestiert hatten. Alles andere als "politisch korrekt" hoben wir vor allem
den Kostenfaktor hinter der Euthanasiebewegung hervor. In diesem Sinne machten sich die
EU-Kommission und ihre Vertreter Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig, wie sie in
den Nürnberger Statuten definiert sind. Dies führte zu einer weiteren
sichtbaren Erregung der Frau Dr. Bardoux, die in der anschließenden
Debatte mit einer in diesem Raume sicher unbekannten Emotionalität die Parallele zwischen
der Nazizeit und heute zurückwies; wir hatten allem Anschein nach den "wunden
Punkt" getroffen. Ganz und gar erstaunlich war allerdings der Inhalt ihrer Antwort: Der
Vergleich sei unpassend, weil damals die Euthanasie-Greueltaten von einem Diktatorenregime
und nicht aufgrund demokratischer Entscheidungen begangen wurden. Heute würden die
angesprochenen Fragen im Unterschied zu damals in demokratischen Parlament behandelt.
Auch wenn sie es nicht selbst aussprach, diese Denkweise ist "Faschismus mit
demokratischem Gesicht" - und es ist eigentlich schockierend, daß sich
Parlamentarier aus Europa eine solche Argumentation widerspruchslos anhören.
Dem deutschen Abgeordneten Ullmann war es schließlich zu verdanken,
daß die Petition nicht stillschweigend zu den Akten gelegt wurde. Er stimmte dafür, daß
die Frage des Rechts auf Leben so bedeutsam sei, daß sich andere zuständige Ausschüsse
damit befassen sollten. Das ist wenig genug, aber es blieb die Erkenntnis, daß die
Kreise, die Nazi-Euthanasie wieder salonfähig machen wollen, ganz genau
wissen, was sie tun, und verstärkte Anstrengungen erforderlich sind, den Anfängen zu
wehren. |
[Aus: Club of Life, 2/97, Bioethik und Euthanasie: "wunder Punkt"
getroffen]
| In Amerika wächst die Bewegung für humanes Sterben.
Gerichte erklären ärztliche
Beihilfe zum Selbstmord für Rechtens. Seit 1990 hat "Dr. Death" (Jack Kevorkian,
Arzt), wie ihn die Amerikaner nennen, insgesamt 27 Menschen zum Freitod verholfen:
zunächst mittels Überdosen verschreibungspflichtiger Medikamente, später mit
Kohlenmonoxid. Sterbehilfe ist für ihn nur ein "erster Schritt" auf dem Weg zu
weiterreichenden Versuchen; nach seinem ersten Selbstmordeinsatz schrieb er: "Was
mich besonders befriedigt, ist die Aussicht auf unschätzbare Experimente, die dadurch
möglich werden könnten."
Kritiker sehen bereits eine "Kultur des Todes" heraufziehen. ... das
nationale Komitee für das Recht auf Leben warnte: "Aus dem sogenannten Recht
auf Sterben wird bald eine Pflicht zum Sterben werden."
Auch Richter Robert Beezer am Bundesrevisionsgericht in San Francisco
hatte in seinem Minderheitenvotum gewarnt, die Mehrheitsmeinung könne als "Weg
verstanden werden, jene loszuwerden, deren Leben wir für wertlos halten."
Die zwangsläufige Folge "freiwilliger Euthanasie" sei das Todesurteil für
handlungsunfähige Patienten, "deren Entscheidung 'ersetzt' oder in ihrem 'besten
Interesse' getroffen wird." Vor allem Minderheiten und sozial schwächer gestellte
Menschen könnten sich dem Druck ausgesetzt sehen, womöglich aus Kostengründen auf
lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. |
[Aus: Spiegel, 12/96, Kultur des Todes]
| London. - Ein britischer Arzt hat zugegeben,
mindestens 50 Kranken auf ihren Wunsch Sterbehilfe - meist durch
Injektionen von Morphium
- geleistet zu haben. "Sie
wollten den Tod, und ich habe ihnen geholfen. Mein Gewissen ist rein. Es ist Zeit, das
Thema Euthanasie offen anzugehen", erklärte Michael Irwin,
ehemaliger medizinischer Direktor bei den Vereinten Nationen. |
[Aus: Neue Kronen, 21.7.97, Arzt "half" 50 Sterbenden]
| In den Niederlanden, wo die Euthanasie von Staats wegen toleriert wird - im
vergangenen Jahr wurde sie an 3300 Menschen angewandt, auch an Behinderten und ohne
persönliche Zustimmung -, praktiziert jeder Sterbehelfer seine eigenen Methoden. Einen
"Erlösungstrank" gibt es auch in Holland nicht. Meist wird eine Überdosis
Morphium injiziert ... |
[Aus: DER SPIEGEL, 17/1998, Erlösung aus der Spritze]

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